1925 – heilig oder unheilig

Der Samstag Abend. War eine schöne Schicht bis dato, ich hatte nur recht wenige Touren. Da diese wenigstens etwas länger ausfielen, passte das Ergebnis aber immerhin. Dann allerdings stand ich in Oberschöneweide und wusste, dass ich nun eigentlich wieder eine ewige Fahrt in bevölkerte Gefilde vor mir haben würde. Aber das Glück ist mit den Dummen und so hielt an der nächsten Ampel just ein Kollege aus meiner Firma neben mir und fragte mich, warum ich Richtung City ziele.

„Wuhlheide ist gleich vorbei! Stell Dich dahin!“

So einer Aufforderung kann man doch mal Folge leisten. Wäre mir sonst entgangen. Also schnell zurück – und siehe da: Winker! Von der Wuhlheide zum Mauerpark. Das ist eine amtliche Tour, so sollte das immer laufen. Da wir ja eine Weile Zeit hatten, fragte ich nach, wer eigentlich dort gespielt hätte. Unheilig, aha. Da hatte ich noch einen trinkgeldsteigernden Trumpf in der Tasche …

„Dann passt das ja wie Faust auf’s Auge. Zufällig ist nämlich genau an diesem Taxi ein kleiner Ausschnitt zu einem Unheilig-Video gedreht worden…“

Die etwas neueren Leser (die die Anfänge von GNIT in sashs-blog.de nicht mitbekommen haben) werden das auch nicht wissen – aber es ist wahr!

Hach, da war die 1925 in der Nacht aber zweimal wieder selbst das Sternchen 🙂

 

7 Kommentare bis “1925 – heilig oder unheilig”

  1. Bernd K. sagt:

    Leider gibt’s das verlinkte Video auf youtube nicht mehr.

  2. elder taxidriver sagt:

    In einer Berliner Zeitung stand über das Konzert :

    ‚Bei den Frauen dominieren die Haarfarben Dunkelpurpur und Schwarz‘.
    Eine Frau neben dem Reporter ‚beginnt schon beim dritten Stück ‚Unter deiner Flagge‘ zu weinen und hört den Rest des Abends damit nicht mehr auf‘.
    Muss also schön gewesen sein..

  3. Sash sagt:

    @Bernd K.:
    Glaub mir, es ist auch nicht so wichtig. Man sieht auch nicht wirklich viel von meinem Auto 🙂

    @elder taxidriver:
    Meine Kundschaft hat sich auch positiv geäußert. Ohne zu weinen allerdings.

  4. Sash sagt:

    @all:
    Und die halbe Sekunde, die vom Dreh an der 1925 übrig ist, ist bei 1:21 etwa zu sehen.

  5. impetrare sagt:

    Ach ja, Schöneweide, da werden Erinnerungen wach. Gibt es eigentlich noch die StraBa Schöneweide-Rüdersdorf? Und entgleißt die immer noch so schön regelmäßig?

  6. Bernd K. sagt:

    Stimmt, viel zu sehen ist von der 1925 wirklich nicht, eigentlich fast gar nichts.

    @impetrare: Die Rüdersdorfer Bahn (=Straßenbahn Nr. 88) fährt immer noch und bietet sich für einen schönen Ausflug jederzeit an.
    Tip: vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis Rüdersdorf, zu Fuß am Kalksee lang und mit der Woltersdorfer Straba (Nr. 87) zurück. Oder umgekehrt. Mit einer Fahrkarte ABC eine preiswerte Sache. Wer mag und kann, darf natürlich auch das Berliner Taxigewerbe unterstützen 😉
    http://www.srs-tram.de/
    http://www.woltersdorfer-strassenbahn.com/ws_hp/index_2.php?rub=1

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