Da will man ehrlich sein

und es klappt einfach nicht.

Während der Fahrt hat einer von 5 Fahrgästen im wilden After-Party-Getümmel in meinem Taxi bemerkt, dass ihm 50 Cent im Fahrzeug verloren gegangen sind. Die wahrscheinlichste Variante des weiteren Verlaufs würde nun eigentlich sein, dass der Kunde es für zu aufwändig empfindet, danach zu suchen, sagt, ich solle es behalten, und ich irgendwann später an der Tanke auf das vermisste Geldstück stoße und es dem Trinkgeld zurechne.

Aber natürlich nicht immer.

Obwohl die Fahrt trotz bester Laune schon trinkgeldlos verlief, warf der entsprechende Fahrgast auch noch einen kurzen Blick in den Fond. Ich hab mich beteiligt und nach einem kurzen Blick 20 Cent, die im Wagen lagen, in der Hand gehalten. Der Kunde hat sich bedankt und sie sind alle davongewatschelt.

Und ich hab kurz darauf auch die anderen 50 Cent gefunden, um die es wohl eigentlich ging. Das Konzept „Kleingeld in Hosentasche“ hab ich mir zwar aus genau diesem Grund abgewöhnt, aber meine Kunden dürfen es meinetwegen gerne weiter praktizieren 😉

Ein Kommentar bis “Da will man ehrlich sein”

  1. […] Trinkgeld auf 4,40 € erhöhen können. Was die Geschichte jetzt aber so ähnlich macht wie den letzten Post mit dem selben Titel, ist, dass ich beim Saubermachen am Ende des Tages noch einen Fünfer im Auto gefunden habe. Da ich […]

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