Streckenrandnotiz

Hm… ein bisschen ruhig gerade hier, was?

Abgesehen von den Kommentaren natürlich 😉

Ich hab die letzten zwei Tage nichts geschrieben, weil ich zu Hause sitze. Ich fühle mich gerade nach allem anderen als Arbeit, ich werde – was wirklich nur selten passiert – auch an diesem Samstag nicht arbeiten. Keine leichte Entscheidung, aber es ist besser so. Der November wird damit zu einem ziemlich unspektakulären Monat werden, aber ich freue mich dafür schon doppelt auf den Dezember: Weihnachtsfeiern, Weihnachtseinkäufe, Weihnachtsbesuche – alles Dinge, die mich nur sehr wenig vom Arbeiten abhalten, den Rest der Welt aber zu mir ins Taxi spülen. Nicht zu vergessen als krönender Abschluss dann Silvester.

Ich werde die nächsten zwei Tage mal mein schlaues Büchlein durchblättern nach noch nicht gebloggten Geschichten, ganz sterben wird dieser Blog also abermals nicht. Halte mich diesbezüglich an Hitchcock, der ja angeblich auch dereinst verkündete, dass die Berichte über sein Ableben stark übertrieben seien 😉

Ansonsten gibt es noch einen Taxiüberfall zu vermelden, glücklicherweise abermals ohne Verletzten. Von meiner Seite aus wie immer einen lieben Gruß an den Kollegen und der Wunsch, dass es ihm wieder gut geht!

Link zur Polizeimeldung

Ja, Freunde der Nacht – das war es für heute Abend erst mal. Haltet die Ohren steif und man liest sich!

Was halte ich davon?

niemand schickte mir diese Frage:

Was hälst du davon?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schneller-durch-Peking-1131839.html

In dem Artikel steht, ganz knapp zusammengefasst, dass durch GPS-Verfolgung der Routen von Taxifahrern Daten gesammelt werden, die mit einfließen in die Streckenplanung von Routensoftware.

Das halte ich ehrlich gesagt für einen unwichtigen Treppenwitz der Geschichte und für anwendungslos.

Also dass das jetzt in Peking irgendwie ansatzweise gute Daten ausspuckt, das wage ich nicht zu bezweifeln. Aber bei einer Anzahl von 33.000 Taxen ist es klar, dass da eine Menge Daten zusammenkommen. Das lässt sich sicher nicht auf dünner besiedelte Landstriche ummünzen. Das Wissen der Fahrer um schnellste Strecken ist entweder Wissen, das man mittels Karte ermitteln kann, oder mittels Daten aus den Verkehrsleitstellen (wenn es um Ampeln z.B. geht). Alles was darüber hinausgeht, sind wahrscheinlich halblegale Dinge wie das Wissen, wo man am Besten schneller fahren kann – auch wenn es vielleicht gar nicht erlaubt ist. Aktuelle Staus und Behinderungen werden bei Navis ja längst mit beachtet, und eine Analyse sämtlicher Verkehrsströme verspricht hier auch mehr, als lediglich die der Taxifahrer.

Also ich vermute, dass der ganze Nutzen der Aktion sich amortisiert, sobald sie die anderen technischen Möglichkeiten ausnutzen.

Presse (2)

Heute hat mir ein Kollege am Stand erzählt, der Radiosender „Eins live“ hätte den Blog neulich erwähnt in einer Sendung, in der es um „lustige Transporte oder so“ ging. Ich weiss leider nichts näheres. Hat jemand das gehört?

Presse (1)

Da im Internet grundsätzlich alles unwichtig ist, bleibt einem als Blogger oft genug nichts anderes übrig, als über sich selbst und seinen Blog zu schreiben. Das ist zwar langweilig, aber es gibt einem das Gefühl, wichtig zu sein.

Nun hab ich allerdings mit gestern-nacht-im-taxi.de erstmals die wirklich schöne Möglichkeit, darauf hinzuweisen, dass andere über mich schreiben.

In der aktuellen Ausgabe (8/2010) der RAL 1015 taxi news findet sich auf Seite 25 nämlich folgendes:

Wohlwollende Erwähnung, Scan: taxi news

Wohlwollende Erwähnung, Scan: taxi news

Aro hat mir neulich eine Kopie geschickt, und bis ich den Namen des Autors gelesen habe, war ich über das positive Feedback sehr überrascht. Jetzt muss ich allerdings gestehen, dass Axel Rühle nicht irgendwer ist, sondern zum einen Autor des Spezialatlas für die Ortskundeprüfung in Berlin, und somit ohnehin auch bei mir in meinen Blogs verlinkt, zum anderen aber auch noch mein Lehrer im Lehrgang zu eben jener Prüfung. Und nicht zuletzt ein geschätzter Kollege, der mir auch schon mal eine lukrative Fahrt zugeschoben hat 😉

In diesem Sinne geht ein mehrfacher Dank an ihn, er ist sicher einer der besten Köpfe im Berliner Taxigewerbe, und umso mehr macht es mich trotz persönlicher Verstrickung ein wenig stolz, dass er so einen netten Text zu diesem Blog geschrieben hat.

Brav gewesen…

…bin ich das vergangene Jahr jetzt nicht unbedingt.

Ich hab mich vor der Arbeit gedrückt, böse über Kunden geredet, bin einmal sogar für einen Festpreis gefahren. Ich hab meine Familie zu selten gesehen, einen lieben Vermieter um sein sauer erarbeitetes Geld gebracht, Gott geleugnet und manchmal war ich dabei sogar nackt.

Deswegen tue ich gut daran, dem rotgewandeten Körperdouble meinerselbst am Weihnachtstage gar nicht erst die Türe zu öffnen, da ich ohnehin nur die Rute erwarten kann. Aber ohne Geschenke ist Weihnachten ja auch doof.

Naja, neulich bin ich in zwei Mails auf einen Amazon-Wunschzettel angesprochen worden, und da das eigentlich ja gar keine schlechte Möglichkeit ist, allen netten noch nicht durch die Wirtschaftskrise pleite gegangenen Menschen eine Idee zu geben, wie sie ihr Vermögen zu meinen Gunsten umverteilen können, hab ich mir also auch einen angelegt.

Da die Idee ausgerechnet von Lesern kam und ich schon berufsbedingt für kleines Geld bestechlich bin, dachte ich, ich könne das ja auch gleich hier noch mal dick posten und mich bei all denen unbeliebt machen, die den Flattr-Button schon für unbotmäßige Geldscheffelei hielten 😉

Hier ist der Zettel (und in der Seitenleiste findet man ihn auch nochmal)

Außerdem *hüstel* hab ich am 12. November Geburtstag, noch dazu den letzten vor der 30…

So, Werbung vorbei! Kommt auch gleich noch ein Taxi-Artikel, keine Sorge 🙂

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.