Eine lustige EC-Karten-Nebengeschichte

Wir haben in Berlin nun seit einiger Zeit eine EC-Karten-Annahmepflicht. Das ist an und für sich eine gute Sache, aber ich hab vor der Pflicht ja auch damit gehadert, ob das wirklich sein müsse. Und wie im Taxigewerbe üblich kann ich nun nach zwei Jahren sagen: Ja, natürlich ist die Neuerung gut, andererseits ist es aber auch völlig unnötig und außerdem glaubt bitte ja nicht, dass nur wegen einer gesetzlichen Regelung irgendwas im Taxigewerbe wirklich funktioniert!

Denn:

Ja, seit der Einführung habe ich ein paar Fahrten auf Karte gemacht. Letzten Monat erstmalig mehr als 10%. Also nicht 10% der Fahrten, sondern 10% vom Umsatz, es waren überwiegend lange Touren. Dafür hab ich mir halt auch eine völlig neue Kategorie von stressigen Fahrten erschlossen. Denn erstaunlicherweise funktionieren Karten öfter nicht als dass sich Kunden beim Bargeld täuschen. Da der Anteil aber sowohl anteilig an den Kartenfahrten gering als auch insgesamt völlig zu vernachlässigen ist, ist das kein Argument gegen Karten, ich wollte es nur erwähnen.

Dass deswegen alle Fahrer Karten akzeptieren: Nope. Tatsächlich kriege ich die meisten Kartentouren nur, weil der Kollege vor mir sie nicht fährt. Ob er keinen Kartenleser hat, keinen Bock oder wirklich nur ausnahmsweise mal einen technischen Defekt am Gerät … ich will ehrlich sein: Ich will’s nicht einmal wissen!

Ich bin nach wie vor ein Freund der Taxiordnung, aber mich mit Kollegen anzulegen, die mir lukrative Touren zuschanzen … dafür fehlt mir wirklich die Energie. Zumal ich ja wirklich nur die Fälle mitkriege, bei denen es dann für die Kunden und für mich ok ist.

Nun aber zum lustigen Nebenaspekt, den ich angekündigt habe: Zu einem relevanten Teil kriege ich von den Kollegen Touren zugeschanzt, die am Ende bar beglichen werden. Ehrlich! Vielleicht sogar mehr als 50%, aber ich erhebe da keine Statistik, ich kann’s also nicht belegen, deswegen schreibe ich nur „relevant“.

Da spielen unterschiedliche Faktoren mit rein:

  1. Das Bezahlen mit Karte ist umständlich. Ich weiß, dass es tausend Möglichkeiten gibt, bei denen das nicht so ist, aber ein Großteil der Kunden nutzt keine App und ein Großteil der Taxis hat keine Kontaktlos-Bezahlen-Funktion. Ergo: Schneller als „Hier ein Zehner, stimmt so.“ ist einfach nicht drin.
  2. Die Gebühr für bargeldloses Zahlen. Natürlich schreckt die ab, aber schon in Anbetracht von Punkt eins (zusätzlich zu den Geräte- und Abrechnungskosten und den gelegentlichen Fehlern) finde ich die unter den gegebenen Umständen nicht falsch. Ja, vermutlich wird das irgendwann anders sein und über die Höhe darf man immer streiten, aber noch macht es halt mehr Arbeit. Und da 1,50€ nicht nichts sind, schwenken viele dann halt doch um.
  3. Wie ich seit Jahren predige: Die Kunden glauben, Taxifahren sei viel teurer als es wirklich ist. Und auch jetzt, nach zahlreichen Tariferhöhungen stimmt das noch. Und ja, zunächst fragen die Kunden also nach Kartenzahlung. Aber wenn man das bejaht hat, zahlen sehr sehr viele am Ende doch bar, weil: „Ach, DAS hab ich auch noch so!“

Die entsprechende Mustertour heute Nacht:

Ich stehe als zweiter an der Halte. Die Kundin geht zum ersten Kollegen, kommt danach zu mir. Ob ich EC-Karte nehmen würde.

„Sicher. Ich möchte bloß im Vorfeld sagen, dass ich dann auch die 1,50€ für unbare Bezahlung aufschlagen muss.“

„Kein Problem. Geht in die XYZ-Straße.“

Eine Minute später:

„Ich würde auch bar zahlen, aber ich hab halt nur noch so 15 bis 18€.“

„Naja, das reicht ja locker.“

„Ehrlich?“

„Sicher. Ob wir’s mit einem Zehner schaffen, weiß ich nicht, ich hätte jetzt aber grob auf 11 – 12€ geschätzt. Und hey, die 1,50€ würden Sie immerhin sparen.“

Ergebnis: 10,50€. Und gekriegt hab ich sogar die ganzen 15€. 🙂

Und so oder so ähnlich läuft das wirklich sehr oft. Dementsprechend muss ich etwas entgeistert feststellen: Ja, das mit der Kartenannahmepflicht ist gut. Für mich persönlich aber nur, weil ich mich daran halte, das aber nicht alle Kollegen tun und die Kundschaft trotzdem eigentlich nicht übermäßig kartenaffiner geworden ist als in all den Jahren davor.

Was unterm Strich bedeutet, dass es mir zugute kommt, dass ich wenigstens glaubhaft behaupten kann, ich hielte mich an die Taxiordnung.

Das allerdings ist – Ironie der Geschichte! – nun wirklich nix neues in unserem Gewerbe. 😉

38 Kommentare bis “Eine lustige EC-Karten-Nebengeschichte”

  1. MsTaxi sagt:

    Bei uns fällt keine Gebühr an, da wäre ich allerdings schon dafür, so hoch ist die Gewinnspanne einerseits nicht im Taxigewerbe, andererseits kostet Service halt nun mal Geld oder darf er zumindest kosten. Unsere Zentrale hat daher einen Mindestumsatz festgelegt, ab dem Karte akzeptiert wird, dieser wird bei telefonischer Bestellung auch mitgeteilt.

    Ich biete Kartenzahlung manchmal sogar aktiv an bei Kunden, die schon beim Einsteigen erklären, sie müssten noch zur Bank, bevor es nach Hause geht, bei Kunden, die mir zu sehr um den Preis feilschen wollen, weil sie ja nur noch drölfzig Euros dabei haben und die Fahrt mehr nicht kosten darf und bei Kunden, bei denen ich ein unsicheres Vorgefühl habe in Sachen „Haut der vielleicht ab“. Ich will’s ja nicht beschreien, aber meine Dropouts gehen mittlerweile deutlich gen Null.

  2. Cliff McLane sagt:

    @Ms Taxi und @Sash, Deutschland ist nun mal „cash country“, die meisten Menschen lieben ihr Bargeld (und mal ganz ehrlich gesagt, die Euro-Banknoten sind schon irgendwie hübsch, nur kanadische Dollar sind schöner), und ich hab‘ mich zwei- oder dreimal von Berliner Taxifahrern bei ’ner Post vorbeifahren lassen um den dortigen Geldautomaten zu überfallen.

    Mit dem Mobiltelefon bezahlen zu können fände ich praktischer als ec- oder Kreditkarte, nur hamma da ein Problem, weil es gefühlte hunderttausend Apps gibt und keinen verbindlichen technischen Standard. Kann sein dass das irgendwann noch was wird, aber dann schlägt garantiert Murphys Gesetz zu und du bist entweder im Funkloch oder der Akku ist leer.

  3. Lutz sagt:

    Mit der EC-Karten-Annahmepflicht müsste man doch als Kunde gar nicht mehr vorher nachfragen, oder? Wenn sich dann herausstellt, dass das Taxi doch keine Karte akzeptiert, kann ja eine Rechnung geschrieben werden…

  4. Benny sagt:

    Ich würde sagen, dass ist ganz klar Karma, du bist dir nicht zu fein und wirst dafür belohnt 🙂

  5. MsTaxi sagt:

    @Lutz

    Nö, Rechnung muss nicht sein, denn gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland ist Bargeld in Euro, bei technischen Defekten kann dir zugemutet werden, dass du dich zur Bank fahren lässt. Aus der servicebedingten Akzeptanzpflicht des Taxiunternehmens leitet sich kein Ausschließlichkeitsrecht für dich auf bageldloses Zahlen ab.

  6. MsTaxi sagt:

    P.S. @Lutz

    Probier‘ die Argumentationslinie mal bei einer Tankstelle oder an der Kasse von einem Supermarkt wie Rewe, Lidl oder DM.

  7. Lyra sagt:

    Wegen den kaputten EC-Karten: ggf hilft es Tesafilm dabei zu haben.
    Die Karten liegen ja meist so im Portmonee weswegen sich gerne mal Dreck auf den Kontakten des Chips sammelt. Am Tesa bleibt der Dreck kleben, wenn man ein kurzes Stück über den Chip klebt und wieder abzieht. Funktioniert natürlich nicht bei wirklich kaputten Karten, hat aber bei mir schon oft genug geholfen.
    Der Magnetstreifen sollte von Lesegeräten in D eigentlich™ nicht mehr ausgelesen werden und ist daher eher keine Fehlerquelle.

  8. Lutz sagt:

    @Ms Taxi

    Bei Tankstellen und Supermärkte gibt es keine Pflicht zur Akzeptanz von EC-Karten, von daher hinkt der Vergleich.

  9. Lutz sagt:

    Zumindest die Bild sieht es anders

    https://www.google.de/amp/m.bild.de/regional/berlin/taxi/jeder-siebte-fahrer-nimmt-keine-ec-karte-an-49793958,view%3Damp.bildMobile.html

    Ist nicht die renommierteste Quelle, aber mich überzeugt es…

  10. MsTaxi sagt:

    Dass dieses Presseorgan zwischen einer Senatsverordnung und „gesetzlich geltendem Zahlungsmittel“ nicht unterscheiden kann, wundert mich nicht.

  11. Wahlberliner sagt:

    @Cliff McLane: Mit dem Mobiltelefon würde ich niemals zahlen. Denn die meisten von den Dingern laufen mit dem zur unsichersten Software der Welt gekürten Android-Betriebssystem, und das ist einfach was, wo man keine Zahlungsdaten oder Bankdaten oder ähnliches eingibt (ich bin da ja schon sparsam mit der Eingabe von persönlichen Daten insgesamt!)
    Und selbst wenn ich das Konkurrenzprodukt mit dem angefaulten, äh, angebissenen Apfel benutzen würde, wäre mir das trotzdem noch nicht sicher genug.

    Und der große Vorteil vom Bargeld ist halt auch noch, dass niemand (außer dem Taxifahrer, den Du aber zur Not auch zur Verschwiegenheit verpflichten kannst, sofern die Fahrt nicht mit strafrechtlich relevanten Sachverhalten zusammen hängt) weiß, wann Du von wo nach wo gefahren bist. Oder was Du im Supermarkt gekauft hast. Oder sonst irgendwo. Dass Du an der Kinokasse nie Popcorn nimmst, sondern immer nur die Eintrittskarte. Und was nicht noch alles…
    Nein, danke – Kartenzahlung vermeide ich so oft wie es nur geht. Also praktisch immer und überall.

  12. derandere sagt:

    @Wahlberliner:
    Deine Beispiele machen keinen Sinn.
    Bei Kartenzahlung weiß auch niemand, wohin du gefahren bist oder was du gekauft hast.

  13. MsTaxi sagt:

    @derandere

    Zumindest was das Fahrtziel angeht, muss ich dir, was die App angeht, die wir benutzen, widersprechen. Die zeigtt auf Anfrage sogar via Google Maps an, wo die Fahrt bezahlt wurde und somit z.B. natürlich auch, welche Betriebe, Firmen, Hotels, Puffs etc. in der Umgebung des Bezahlpunktes liegen.

  14. Lydia sagt:

    Naja, es würden sicher mehr Kunden mit Karte zahlen, wenn es reinungslos funktionieren würde. Aus Kundensicht läuft das so: Fahrer fragen, abgewiesen werden, nächsten Fahrer fragen. Dann beim Bezahlen ggf. genervtes Gesicht des Fahrers, Info über Gebühr, ewiges Gefummel und Gemurmel, bis es funktioniert. Trinkgeld in bar raussuchen. Dit machste eenmal und nie wieder. ?

  15. Wahlberliner sagt:

    @derandere: Zum einen habe ich, wie auch MsTaxi bereits erwähnt hat, noch keine Kartenzahlungs-App gesehen, die nicht für eine Zahlung auch Zugriff auf die Standortdaten braucht, zum anderen glaube ich auch z.B. beim Bezahlen im Supermarkt oder an der Tankstelle nicht daran, dass die Daten nicht trotzdem zusammengeführt werden (also die gekauften Artikel auf der Rechnung in Verbindung mit dem Namen/der Person des Karteninhabers). Schließlich hat unsere Bundeskanzlerin ja schon vor einiger Zeit verkündet, dass der Datenschutz nicht die Oberhand über die wirtschaftliche Verarbeitung von Daten gewinnen darf. Deshalb ist es immer noch am besten, wenn diese Daten gar nicht erst anfallen (zumindest da, wo ich es kontrollieren kann).

  16. Lutz sagt:

    Du machst es Dir aber auch zu leicht mit Deinem Verweis auf das gesetzliche Zahlungsmittel.

    Bildzeitung hin oder her – in der Senatsverordnung steht ausdrücklich, dass die Beförderung von Personen nicht durchgeführt werden darf, wenn kein funktionsfähiges Kartenabrechnungsgerät zur Verfügung steht. Hier stellt sich dann die Frage, ob und auf welcher Grundlage der Taxifahrer für die illegale Fahrt überhaupt Gebühren verlangen kann. Ein kostenpflichtiger Umweg zum Geldautomat ist dann sicherlich nicht angezeigt. Aber wahrscheinlich funktioniert dann in den meisten Fällen das kaputte Kartenlesegerät plötzlich wieder…

  17. MsTaxi sagt:

    @Lutz

    Finde ich nicht. Wenn das Gerät außer Funktion ist, sei es, weil es ein Firmwareupdate braucht oder aber die Netzabdeckung ein Loch hat (sonst funktioniert nämlich die Deckungs- bzw. Sperrungsabfrage der App für die Karte nicht), und ich wäre gezwungen, eine Rechnung zu schreiben, geht der Verwaltungsakt doch erst richtig los. Ich erbitte deinen Personalausweis, damit ich mir die relevanten Daten notieren und eine (oberflächliche) Identitätskontrolle durchführen kann. Oder denkst du, das geht ohne, nur auf das Wort des Kunden hin? Die Servicepauschale, die mein Chef auf sowas dann draufhaut, wenn wegen irgendwelcher Pillepallewinzbeträge vielleicht eine Rechnung geschrieben werden muss, wäre sicher beträchtlich. Und im übrigen dann noch nicht mal verboten, darüber sagt die Senatsverordnung nix.

    Und das eine Senatsverordnung geltende Zahlungsmittel plötzlich außer Kraft setzen kann, täte mich auch wundern. Ich bleibe dabei, die Tatsache, dass ich Karten akzeptieren muss, gibt dir nicht das Recht, auf einer Rechnung zu bestehen. Von mir aus kannst du auch einen 500 € Schein zücken, den muss ich auch nicht annehmen.

  18. derandere sagt:

    @MsTaxi und Wahlberliner: Ich bin jetzt von einer ganz klassischen Kartenzahlung ausgegangen. Bei der Verwendung irgendwelcher Drittanbieter-Apps kann es natürlich durchaus sein, dass die Daten irgendwo landen, wo sie nicht hingehören.

    @Wahlberliner (zu deiner Supermarkt-Theorie): Natürlich kann man theoretisch zu einem Einkauf die dazugehörige Kartennummer ermitteln, aber das geht genauso auch mit deinem Gesicht oder Autokennzeichen.

    @MsTaxi (zum Kommentar über meinem): Ich würde meinen, du bist in einem solchen Fall in der Pflicht, dem Fahrgast eine akzeptable Alternative anzubieten. Sei es eine Zahlung auf Rechnung, eine Fahrt zum nächsten Geldautomaten oder was auch immer (in jedem Fall natürlich ohne Zusatzkosten für den Fahrgast).
    Wäre aber mal interessant, wie die Rechtslage in einem solchen Fall aussieht (z.B. ob dem Fahrgast eine Fahrt zum Geldautomaten zumutbar ist).

  19. Mastacheata sagt:

    @MsTaxi

    Wo setzt denn die Senatsverordnung das geltende Zahlungsmittel Bargeld außer Kraft. Eine Verordnung die Bargeldannahme verbieten würde kann es nicht geben.
    Einer Branche oder einem einzelnen Unternehmen im Rahmen einer Verwaltungsvorschrift und wie im Fall des Taxigewerbes im Rahmen einer Lizenzerteilung weitere Pflichten aufzuerlegen ist aber auch nichts ungewöhnliches.
    Da hat die Poliotik nur abzuwägen ob die Vorteile für den Verbraucher die Nachteile für die Unternehmen überwiegen und ob es für die Unternehmen vertretbar ist den Mehraufwand zu stemmen. Bei den Kartenzahlungen sollen ja die Kosten und der Aufwand dazu auch noch durch die Zusatzgebühr abgefedert werden, der Nachteil für den Unternehmer also minimiert werden. (Ich behaupte nicht, dass man das mit 1,50 wirklich komplett abfangen kann, insbesondere wenn die Technik zu Defekten neigt und wenig genutzt wird, aber das hat wahrscheinlich irgendein Gutachter für in Ordnung befunden)

  20. MsTaxi sagt:

    @derandere

    Was verstehst du unter einer klassischen Kartenzahlung? Bei dem System, das wir verwenden, hast du ein Kartenlesegerät, das per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbunden ist. Die auf dem Smartphone installierte App nimmt die vom mobilen Lesegerät aufgenommenen Daten an, leitet sie kombiniert mit der eingegebenen Preisangabr zur Überprüfung der Kartengültigkeit bzw. Deckung weiter und wenn diese positiv verläuft, wird der Zahlvorgang abgeschlossen.

    Die akzeptable Alternative wäre der nächste Geldautomat, gerne ohne weitere Fahrtkosten, aber nicht unbedingt zum Geldautomaten deiner Bank. Eine Rechnung ist in meinen Augen keine akzeptable Alternative, da die Erstellungskosten einer solchen bei den üblichen Umsätzen, die durchschnittlich gesehen für eine Fahrt anfallen, zu hoch sind.

  21. derandere sagt:

    @MsTaxi: Ach so, ich dachte du meinst Apps wie MyTaxi, über die man auch mit Karte zahlen kann.
    Bei so einem wie von dir beschriebenen System ist es ja eine klassische Kartenzahlung, d.h. nur Betrag und Buchungstext werden an die Bank übermittelt, keine Ortsangaben o.Ä., was Wahlberliner oben angedeutet hat.
    Natürlich können mit der App noch zusätzliche Daten gespeichert werden, aber die hat dann ja erstmal nur die Taxifirma und die könnten genau so gut per Hand erfasst werden.

    Klar verursacht eine Rechnung dir bzw. deiner Firma Zusatzkosten, aber das ist ja wie gesagt nicht das Problem des Fahrgastes und man kann ihm dies nicht anlasten. Wenn du weißt, dass dein Lesegerät nicht funktioniert, steht es dir ja frei, das Problem erst zu beheben bevor du weitere Touren fährst, tust du das nicht, musst du eben in den sauren Apfel beißen und du bzw. deine Firma bleibt auf den Kosten für die Rechnung sitzen.

  22. MsTaxi sagt:

    Natürlich werden die Ortsdaten nicht an die Bank übermittelt, aber die Firma, die die Abrechnung mit der Bank übernimmt, speichert sie. Allerdings sichert sie uns zu, dass sie die Daten nkcht an Dritte weitergibt.

    Um mal ein Missverständnis zu bereinigen: bei meiner Argumentation gehe ich davon aus, dass das Lesegerät an Bord und funktionsbereit war bei Schichtantritt, die hypothetische Faht wäre dann somit legal angetreten worden. Und wenn man sich die Berliner Tarifordnung ansieht, die Sash nebenstehend verlinkt hat, dann steht da zwar was von Kartenakzeptanzpflicht, aber nix von Rechnungspflicht. Sprich: funktioniert Karte nicht, wird Bargeld fällig. Das würde ja auch fällig, wenn deine Karte kaputt ist oder die Deckung auf dem Konto fehlt.

  23. Wahlberliner sagt:

    @derandere: Die Zahlungsdienstleister, über die die Kartenzahlung abgewickelt wird, sind sowohl im Fall der mobilen Kartenzahlung im Taxi, als auch bei der Kartenzahlung im Supermarkt diejenigen, die sensible Daten über Dich haben. Was sie damit machen (und ob die Zusicherung, diese Daten nicht weiterzugeben, das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt steht), kannst Du nicht wissen. Deshalb: Lieber keine Kartenzahlung, egal wo.

  24. Lyra sagt:

    Es ist interessant zu sehen, wie überlegt wird, ob jemand die Daten haben könnte. So lange wie ich ein Handy dabei habe, haben andere meinen Standpunkt. Entweder über einer der Apps auf dem Handy, oder einer der nicht gerade selten Standortabfragen der Polizei oder durch die Tatsache, dass zum Beispiel besonders bei Androidsystemen, der Großteil einfach hoffnungslos veraltet ist, und es zich bekannte Sicherheitslücken auf dem System gibt.
    Da brauche ich gar nicht mal mit Karte zu zahlen.
    Hinzu kommt, dass gerade bei kleinen Firmen, die IT oft vernachlässigt wird. Der XP Rechner macht doch seine Arbeit seit 15 Jahren warum sollte man da was machen? Informatiker meinen doch immer „Never touch a running system“. Und die wenigsten Taxifahrer werden Auskunft über die IT-Sicherheit ihrer Firma geben können. Sehr viele Firmen werden aber einen Standort des Taxis übermittelt bekommen. So dass es diese Standortdaten des Taxis selbst dann gibt, sollte der Fahrer nicht auch ein Handy dabei haben. Und die Kombi mit deinem Handy sagt schon, dass du da mit diesem Taxi gefahren bist, egal wie du bezahlt hast.
    Die Frage ist eher, will jemand an deine Daten oder nicht. Wer ausreichend will, der wird dran kommen egal wie du dein Taxi bezahlt hast.

    Das meiste Interesse an Kartenzahlung haben aber im Augenblick eh mehr die Finanzämter, da man so den Geldfluss viel besser überwachen kann. Selbst wenn noch Bargeldzahlungen vorhanden sind, fallen Unternehmen auf wenn sich vom Verhältnis zwischen Bargeld und Karte abweichen.

  25. Wahlberliner sagt:

    @Lyra: Man kann die Standortbestimmung im Handy auch ausschalten, das ist bei mir fast 100% der Zeit so. Und wenn man sie einschaltet, fragt die Google-Spyware auch noch brav nach, ob sie auch andere Quellen wie WLAN-APs und Mobilfunk-Zellen zur Standortbestimmung nutzen darf (man darf da nur nicht zustimmen, denn widerrufen kann man diese Zustimmung nicht mehr, wenn man sie einmal erteilt hat). Die Standortabfragen der Polizei sind hingegen wiederum recht ungenau, da sie eben nur die jeweils in der Funkzelle eingebuchten Geräte anzeigt. Eine Triangulation einzelner Geräte über das Mobilfunknetz ist zwar möglich, aber eben nur von jeweils einem Gerät, nicht von allen Geräten in der Nähe auf einmal. Android-Systeme kann man übrigens auch absichern, dafür gibt es so nette Tools wie XPrivacy, wofür man zwar ein gewisses Fachwissen braucht, die aber dennoch sehr hilfreich dafür sind.

    Wer „Never touch a running system“ ernsthaft sagt und auch so meint, ist allerdings kein guter Informatiker bzw. IT-Fachmann, und sollte nicht auf Unternehmens-IT losgelassen werden, sonst kommt es zu ungepatchten XP-Rechnern und so Zeug – aber leider ist das in der Tat viel zu häufig der Fall (wobei das meistens keine Informatiker sind, die sich dann darum kümmern, sondern „Hobbyisten“, und dann auch noch schlechte, weil sie gewisse Grundlagen nicht kennen).

    Somit: Ja, die Position des Taxis ist vermutlich im Taxiunternehmen abrufbar. Der Zeitpunkt des Zahlungsvorgangs (und damit die Identität des Kunden) lassen sich damit wohl sogar korellieren, wenn auch aus getrennten Datenquellen. Die Kartenzahlungs-Äpp kommt von einem externen Dienstleister, und der hat diese Daten unabhängig vomTaxiunternehmen dann auch, und ist in dem Fall auch der Punkt des geringsten Vertrauens.

    Inzwischen ist die Frage auch nicht mehr, ob jemand an die Daten ran will, denn es gibt genügend Unternehmen, die geradezu „Datengeil“ sind, die also jederzeit alle Daten haben wollen, die sie kriegen können – man weiß ja nie, wozu die später noch mal gut sind, und Speicherplatz ist geradezu lächerlich billig.

  26. Lyra sagt:

    @Wahlberliner
    Ich habe beruflich damit zu tun. Und ich traue halt keinen Einstellungen eines Systems bei den Regelmäßig Meldungen wie https://www.heise.de/security/meldung/Patchday-Fehlerbereinigte-Android-Versionen-fuer-Nexus-Pixel-Co-veroeffentlicht-3735188.html in meinem Feedreader landen. Auf den meisten Geräten sind die letzten 20 eh noch nicht gefixt.

    Es gilt halt auch im Internet, es gibt nichts geschenkt. Je weniger du zahlst, desto mehr bezahlst du mit deinen Daten.

  27. Sash sagt:

    @Cliff McLane:
    Das ist ganz ehrlich einer der Hauptgründe für mich, Karten-, Handy oder sonst eine elektronische Zahlung erst einmal problematischer zu finden: Es gibt mehr Fehlerquellen. Den Zehner aus dem Portemonnaie des Kunden kann ich mir ggf. sogar selbst rausnehmen, wenn Handy, App, Karte, Leser etc. versagen, ist erst einmal dicke Luft. Keine Frage: Man lernt damit zu leben, aber wir kommen den Kunden ja ohnehin – ja, auch des erst am Ende genau ermittelten Fahrpreises wegen! – entgegen, indem wir keinen Vorschuss nehmen. Was legal wäre, aber mit elektronischer Bezahlung leider quasi unmöglich wird. Da ist halt eine Lücke zwischen Gesetzen, gesellschaftlicher Realität und der Erwartung. Kein Drama, aber schon etwas, das man mal ansprechen darf.

    @Lutz:
    Ich verstehe, worauf Du rauswillst und daran ist nicht alles falsch. Aber es wäre auch leichtfertig, hier die Gewohnheiten (und ich meine da nicht nur die der Fahrer!) einfach zu annullieren. Rechnungen sind immer noch eine eher exotische Zahlungsform im Taxi, die Annahmepflicht ist insbesondere unter Kunden nahezu unbekannt und nach einem Jahrzehnt im Taxi mit wenigen Kartenzahlungen vergisst halt auch mal ein Fahrer, im Voraus darauf hinzuweisen, dass sein Gerät gerade nicht tut. Nicht vergessen: Wenn wir einfach immer alles krass nach den Grenzfällen durchziehen würden, würde auch niemand mehr ohne Vorkasse Taxi fahren und wir würden weit mehr Betrunkene nicht mitnehmen, weil sie ja schon eine irgendwie geartete Gefahr sein könnten.

    @derandere:
    Du magst teilweise Recht haben, aber im Zweifelsfall (also Ermittlungen – auch wegen anderer Dinge) ist aus Metadaten sehr sehr schnell ein sehr sehr genaues Bild ersichtlich. Ja, die Bank speichert nur die Zeit, dein Handy nur den Ort. Die Taxi-App (oder das Taxameter) auch den Preis. Kombiniert ergibt das ein gutes Bild, noch besser wird’s aber, wenn man die SMS unterwegs oder die letzte Google-Anfrage vor der Fahrt miteinbezieht. Und ja: Das ist auch ein Grund, gegen Videoüberwachung auf Autobahnen oder öffentlichen Plätzen Stellung zu beziehen!

    @Lydia:
    Mal abgesehen davon, dass ich genervte Kollegen nicht verteidigen will: Das ist halt ein klassisches Henne-Ei-Problem: Gab es zuerst die genervten Taxifahrer oder zuerst zu wenige Kunden? Wie ich geschrieben hab: Ein Mehraufwand existiert und hier und da kommen noch so Dinge dazu wie die Theorie, dass Kartenkunden weniger oder gar kein Trinkgeld geben. Das wirklich Lustige ist: Beide Seiten haben mehr oder weniger gute Gründe, um Kartenzahlung besser, schlechter oder neutral zu bewerten.

    @Lutz:
    Ja, es stimmt schon: Im Prinzip dürften Taxifahrer hier nicht ohne funktionierenden Kartenleser losfahren. Ebenso müsste ich keine Kunden befördern, die X, Y oder Z nicht erfüllen. Aber stell Dir mal vor, Dir fällt am Freitagabend der Kartenleser aus, 90% der Kunden interssiert das nicht und bis am Montag die Werkstatt wieder aufmacht, müsstest Du auf 50% deines wöchentlichen Verdienstes verzichten: Was würdest Du machen?
    Ja, ich weiß: Für die Leute, die nur eine Karte dabei haben und das immer schon so gemacht haben, ist das total absurd. Für einen Taxifahrer in Berlin bedeutet das halt, dass man den Kunden kurz erklärt, was Sache ist, und dass einem das mit 95%iger Sicherheit keinen Nachteil erbringt. Es gibt wahrscheinlich Chirurgen, die mit schlechteren Wahrscheinlichkeiten nicht lebensnotwendige Eingriffe angehen.

  28. thorstenv sagt:

    Sich an die Taxiverordnung halten und damit auch noch Geld machen?
    Wie tief kann man sinken? Was kommt als Nächstes?
    Keine Bußgelder mehr zahlen und sich dazu heimtückisch an’s Gesetz halten?
    http://www.der-postillon.com/2015/10/autofahrer-entlarvt-geheimen.html

  29. Dennis sagt:

    @Sash:
    Habe ich das jetzt richtig verstanden: Man kann in Berlin als ganz normaler Kunde eine Taxifahrt auf Rechnung machen, und der Fahrer muss das akzeptieren? Ich hatte mich nämlich vor einiger Zeit mal zu dem Thema informieren wollen, und auf den Webseiten der großen Funkzentralen nachgeschaut. Dort kommt es jedoch so rüber, dass Rechnungsfahrten nur für Firmenkunden möglich sind, nicht aber für Privatpersonen?.. Was stimmt denn nun?
    Und was ich mich weiterführend in Bezug auf die Realität frage: Angenommen, ich komme am Ostbahnhof an, es stehen 10 Taxen da, und ich möchte auf Rechnung nach Spandau fahren. Wie hoch würdest Du die Wahrscheinlichkeit einschätzen, dass mich überhaupt ein Taxifahrer mitnimmt?

  30. Wahlberliner sagt:

    @Sash: Ich hätte noch mal eine „allgemeine“ Taxifrage, die nichts direkt mit diesem Post direkt zu tun hat: Und zwar ist mir neulich ein Taxi mit Königswusterhausener Nummernschild aufgefallen. Erst dachte ich mir „Na, der hat dann wohl eine lukrative Fahrt in die Stadt gehabt und ist jetzt auf dem Heimweg“ – aber dann ist er an mir vorbei gefahren, und ich habe die typische gelbe berliner Taxi-Nummer (4-stellig, beginnend mit 7) hinten in der Scheibe gesehen. Daher nun meine Frage: Kann das ein Fahrer gewesen sein, der selbständig ist, und halt in KW wohnt, aber in Berlin arbeitet? Oder hat der Kreis (zu dem glaube ich auch Schönefeld gehört, also evtl. ein „Flughafenfahrer“?) ebenfalls solche Wagennummern hinten in der Scheibe? Aber gleichzeitig frage ich mich, wieso die in dem Landkreis über 7000 Taxen haben sollten, das ist ja in dem Bereich, wie viele Taxis es gerade mal in Berlin gibt…?

  31. Sash sagt:

    @Dennis:
    Nein, kann man nicht. In Fällen unmöglicher Bezahlung ist der Weg zur Bank z.B. die erste Wahl. Zudem auf Kosten der Kunden, auch wenn es zum Beispiel nur um Wechselgeldprobleme geht (bei denen der Fahrer nicht sehr sehr sehr wenig anzubieten hat). Das ein Fahrer das vom Stand annimmt, halte ich jetzt nicht per se für ausgeschlossen, aber wir reden hier über eine 99%+x-Ablehnungsquote.
    Manchmal frage ich mich auch, wieso das so ist, aber der organisatorische Aufwand wäre vermutlich einfach zu hoch. Darauf ist das System nicht ausgelegt. Was im Übrigen sicher daran liegt, dass es eher auf Spontaneität beruht und ebensowenig passt, wenn es um monatelange Vorbestellungen geht.

    @Wahlberliner:
    Da bin ich so auf die Schnelle überfragt. Es könnte ja aber zum Beispiel auch so sein, dass die Nummern dort ohne Neubesetzung fortlaufend vergeben werden.

  32. Lutz sagt:

    @Sash

    Natürlich sind Fahrten auf Rechnung eine absolute Ausnahme – und den Taxifahrern ja auch unter normalen Umständen nicht zuzumuten. Das Ausfallrisiko wäre einfach zu hoch.

    Letztlich geht es doch darum, dass sich beide Seiten fair verhalten. Und wenn man mitbekommt, dass eine noch viel zu hohe Anzahl an Taxifahrer die Kartenzahlung rechtswidrig ablehnen, dann ist das nicht fair. Wir reden hier doch nicht über die Ausnahme technischer Defekte. So viele Defekte kann es gar nicht geben. Das Szenario: „Nehmen Sie Karten an?“ – „Nein, mache ich nicht“ – passiert so häufig (das kann man ja auch diesem Beitrag entnehmen), dass das kaputte Kartenlesegerät in den allermeisten Fällen eine plumpe Schutzbehauptung ist, und der Taxifahrer eigentlich andere Gründe hat. Und nur deswegen würde ich es ausnahmsweise, nämlich dann, wenn ich kein Bargeld habe Probleme habe ein Taxi zu finden, was mich mitnimmt, es einmal darauf ankommen lassen und einfach einsteigen – weil ich davon ausgehen würde, dass ich zu 99 % die richtigen „treffe“. Und das Kartenlesegerät dann plötzlich doch funktioniert.

    Wenn das Lesegerät dann doch einmal wirklich nicht funktioniert, ja dann kann man sich unter vernünftigen Menschen sicherlich irgendwie einigen.

  33. @Lutz:
    Mein Kartenterminal fällt, wenn es einen schlechten Tag hat, locker bis zu 10x aus. Dann ist immer ein Reset samt Neustart angesagt, das kostet jedes Mal ca. 1,5 Minuten zusätzlich. Wenn ich mir jetzt überlege, dass ich dann jedes mal noch SimKartenPins eingeben muss, sich das Teil neu ins Mobilnetz einloggen darf… und DANN rauskommt, dass es wohl doch an der Karte des Kunden (bzw. an dessen Bank) liegt…

    …dann hätte ich irgendwann auch die Faxen dicke. (Man sei an dieser Stelle versichert: Immer wenn MEIN EC-Gerät anzeigt, dass das Limit der Karte überschrritten bzw. das Konto seitens der Bank für Abbuchungen gesperrt ist, ist daran NIEMALS der Karteninhaber – der aus allen Wolken fällt, aber stolz feststellt, er habe keinen Cent Bargeld dabei – beteiligt!) Dass immer DIE Menschen unter der negativen Erfahrung anderer leiden, die diese Erfahrungen niemals nicht auslösen würden, ist eine wahrlich uuuuralte Erkenntnis. 😉

  34. MsTaxi sagt:

    @gedankenknick
    Wow, was für ein instabiles Gerät, du bist echt nicht zu beneiden, das sage ich ohne alle Ironie. Ich habe in zweieinhalb Jahren bei einem im Durchschnitt drei- bis viermaligem Einsatz (hey, net lästern, ich lebe in der Provinz, ok :-)) pro Woche insgesamt drei Dropouts gehabt. Einmal lags an der Bluetoothverbindung, die neu hergestellt werden musste (1 Minute Arbeit), einmal an der Netzabdeckung (hinterher stellte sich heraus, Sendemast war im Eimer) und einmal brauchte das Gerät neue Batterien (Griff zum Handschuhfach und neue einlegen). Allen technikfeindlichen Kollegen sei gesagt, dass dem ein Mehrumsatz schon im ersten Geschäftsjahr von etwa 2.300 € entgegenstand. Aber wer’s net braucht…

  35. @MsTaxi:
    Keine Ahnung. Als das (Vorgänger)Teil noch über Kabel und ISDN lief, hatte ich (fast) nie Ärger damit. Seitdem das aktuelle Teil nun schnurlos via Blauzahn und LAN und IP-basierten Webclient läuft, humpelt es öfter mal so vor sich hin. Vielleicht habe ich ja auch ein Montagsmodell, wer weiß..?

  36. @MsTaxi:
    Ich muss ja keine PINs und TANs eingeben, das Teil hängt ja am LAN ist bei mir und nur innerhalb der Ladenfläche mobil, so dass Blauzahn (entfernungstechnisch) hinreicht und ich auf keine Mobilfukanbiendung angewiesen bin. Mir ist gerade aufgefallen, dass mein Kommentar weiter oben missverständlich geschrieben ist… und das mit den PINs eher theoretisch gemeint ist.

  37. MsTaxi sagt:

    @gedankenknick
    Das von uns verwendete System kann auch in Läden als Kassensystem genutzt werden und dürfte unter stationären Bedingungen aller Wahrscheinlichkeit nicht unzuverlässiger laufen als im mobilen Einsatz.

  38. Oliver K. sagt:

    Interessantes Thema. Ich habe im Grunde nur schlechte Erfahrungen mit dem Zahlen per Karte gemacht. Mal ging es trotz vorheriger Frage nicht, dann funktionierte das Gerät nicht oder der Fahrer wurde wegen der Betragshöhe pampig etc. Da ich niemals Bargeld in größeren Mengen dabei habe und Taxifahrten gerne spontan entstehen bin ich einige Jahre lang ausschließlich per MyTaxi gefahren und damit auch deutlich häufiger als zu Bargeld-Zeiten. Mittlerweile fahre ich aus anderen Gründen zwar nur noch, wenn ich beruflich unterwegs bin, aber auch dann per MyTaxi. Die Quittung kommt automatisch per Mail, was ein großer Bequemlichkeitsfaktor für Reisekostenabrechnungen ist.

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