Satz mit X …

OK, genau genommen kam wahrscheinlich in der ganzen Unterhaltung kein X vor, aber wir wollen mal nicht pingelig wegen einer Überschrift sein …

Ich war nach einer eigentlich schlechten – weil kurzen – aber dennoch überraschend gut gelaufenen Schicht auf dem Weg, das Auto abzustellen. Noch drei Kilometer oder so. Ich hatte bereits geputzt und getankt, der Feierabend war nahe. Dann aber plötzlich ein Winken. Ich also auf die Bremse und ein paar Meter hinter der potenziellen Kundin angehalten.

Sie öffnete die Türe und begann mit einem Wortschwall auf polnisch. Eigentlich weiß ich das nicht einmal, aber ich glaubte, „polski“ als eines der ersten Worte, die sie sagte, identifiziert zu haben. Ansonsten habe ich nix – aber auch wirklich gar nix! – verstanden. Ich hab ihr das auf deutsch, englisch und französisch mitgeteilt, aber sie wiederum hat nicht einmal das verstanden. Also redete sie auf (vermutlich) polnisch weiter, ich auf deutsch und englisch und wir sind zu keinem Ergebnis gekommen. Gar keinem. Was auch ein bisschen daran lag, dass sie anstatt z.B. eine Adresse wieder und wieder zu wiederholen einfach in ganzen Sätzen rumgeflucht hat. Am Ende hat sie enttäuscht mit den Achseln gezuckt und die Tür wieder geschlossen.

Schade eigentlich, ich helfe ja gerne. Andererseits haben es ja eben erst syrische Flüchtlinge geschafft, mir irgendwie verständlich zu machen, was – bzw. wohin sie wollen. Was im Zweifelsfall für eine Taxifahrt ja ausreichend wäre …

7 Kommentare bis “Satz mit X …”

  1. ELP sagt:

    Vielleicht hat die Dame ja bislang andere Erfahrungen gemacht, in Ost-Berlin mag es ja noch den einen oder anderen Taxifahrer geben, der noch Russisch in der Schule hatte und das hätte sie vielleicht eher verstanden?

  2. Aro sagt:

    Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aaaaber…

    Die sind alle nicht von hier!

  3. Sash sagt:

    @ELP:
    Das kann schon sein. Ich hatte einen Moment lang ja sogar überlegt, ob ich ihr nicht eventuell ein Taxi schicken soll. Aber ich hätte ihr ja nicht einmal erklären können, dass sie warten soll oder was ich da mache.

    @Aro:
    Das sind nach den Ausländern von hier aber auch echt die nervigsten! 😉

  4. Der Banker sagt:

    Am witzigsten finde ich immer noch die Vorgänge, wo ein Kunde erst mal von Kollegen zu mir an den Tresen geschickt wird, weil ich besten Englisch kann, ich selbst nochmal explizit vom Kunden gefragt werde, ob ich Englisch spreche – und dann der gesamte Bedienvorgang abgesehen von ein bisschen bitte, danke, tach und tschüss völlig wortlos abläuft.
    Und das ist beileibe kein Einzelfall!

  5. Sash sagt:

    @Der Banker:
    Sowas kenne ich auch. Aber in dem Fall ging leider wirklich gar nix …

  6. Arno.nyhm sagt:

    Am besten ihr einen papier stadtplan vorlegen vor die nase und fragen wohin…

  7. Sash sagt:

    @Arno.Nyhm:
    Hey, eigentlich gar keine so dumme Idee! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: