Über den Mindestlohn hatten wir es nun schon oft hier im Blog, und darum wird’s jetzt mal nicht gehen. Aber um Gedanken zum Lohn geht es eben doch, in erster Linie ist dieser Artikel aber ein Link.
Viele kennen die einfach gezeichneten und doch inhaltlich großartigen Comics von Randall Munroe auf xkcd.com. Leider viel weniger bekannt ist das Nebenprojekt „What if?“ – an dieser Stelle beantwortet der Autor Leserfragen, die sich mit „Was wäre wenn?“-Szenarien beschäftigen. Sind die Fragen oftmals noch ziemlich nachvollziehbar, sind die Antworten meist geniale, teilweise auch abstruse Berechnungen, die die Fragen manchmal nur noch so halb beantworten, aber großen Unterhaltungswert bieten. Ein schönes Beispiel ist zum Beispiel der Eintrag zur Frage, wie schnell man alle 50 Staaten der USA besuchen könnte.
Beim aktuellsten Eintrag musste ich tatsächlich ans Taxifahren denken, denn die Frage war, was passieren würde, würde das von den Menschen verdiente Geld in Echtzeit bei ihnen erscheinen. Wie viele Dienstleister – und im Gegensatz zur Mehrheit der Menschen, die einfach am Monatsende eine Überweisung bekommen – tröpfelt bei uns das Geld ja tatsächlich direkt während der Arbeit herein. Weitgehend zumindest. Wie meistens kam mir also die Frage an sich nicht weiter spektakulär vor.
Die Antwort allerdings – die sich zuletzt damit befasst, was passieren würde, würde Mark Zuckerbergs Verdienst in Form von Pennies in seinem Büro niederregnen – hebt das Ganze dann wieder auf diese genial-absurde Ebene und versöhnt einen am Ende fast schon wieder ein wenig mit der Tatsache, nicht so viel Geld zu verdienen …
Also hier:
What if people’s incomes appeared around them as cash in real time?
PS: Alle Links sind in englischer Sprache
In Europa (und Kanada) wäre das volumenmäßig nicht so schlimm, da wir 1- und 2-Euro-Münzen haben (bzw. in Kanada „Loonies“ und „Toonies“). Ich übersetze manchmal englische Texte, aber bei dem Cartoon müsste man für eine perfekte Übersetzung Volumen in Masse umrechnen, also das Gewicht der Münzen nehmen und Gramm mit Tonnen vergleichen. Wäre bestimmt auch nicht uninteressant, aber aus Zeitgründen tue ich es nicht.