Das hier wird jetzt nur zum Teil Taxi-Content. Ich habe hin und her überlegt, ob ich das besser hier unterbringe oder im privaten Blog. Aber nein, es geht um Geschichten aus dem Gewerbe, da bringe ich das einfach hier.
All die Leser, die einfach gerne Taxigeschichten lesen, können hier gerne wegklicken, es ist eine nervige Sache…
Es geht um einen Kollegen – einen, den ich sogar ohne Anführungszeichen als solchen bezeichnen würde. Er macht den selben Job in der selben Stadt und er bloggt auch darüber. Abgesehen davon scheinen wir nicht viel gemein zu haben, denn wir haben letztlich immer irgendwo ein Problem miteinander, wenn wir uns mal nahekommen. Ich weiss gar nicht, woran das eigentlich liegt, unsere Wege kreuzen sich aus oben genannten Gründen nur sehr selten. Und wenn, dann auch nur im Internet.
Vielleicht ist das der Grund, vielleicht sollten wir uns mal treffen…
OK, Butter bei die Fische! Es geht um den Kollegen, der taxiberlin.blogspot.com betreibt und dort bunt zusammengewürfelt über die Stadt, das Taxifahren, Politik und Philosophie schreibt. Ich folge seinen Einträgen nicht regelmäßig, weil ich persönlich es nicht so sonderlich interessant finde. Das soll im Übrigen nicht per se heißen, dass sein Blog irgendwie schlecht ist – ich persönlich hab keinen Zugang dazu gefunden, und es mag sein, dass das an meiner Art liegt. Wozu ist das Internet nahezu unendlich groß? Da können sich auch ein paar Taxiblogger treffen, die nicht auf einer Wellenlänge liegen.
Nun ist es so, dass besagter Kollege gerne giftig schreibt, zynisch und kritikreich. Das finde ich persönlich eigentlich eine sehr angenehme Geschichte – die Welt hat es nicht anders verdient 
Und dass ich mich in einigen dieser Einträge wiederfinde und mich somit selbst einer derartigen Kritik ausgesetzt fühlen muss… naja, seien wir ehrlich: Es erfreut mich natürlich nicht, aber so ist das Leben.
Ein wenig schade finde ich allerdings, an welchen Punkten der Kollege ansetzt. Das erste Mal aneinandergeraten sind wir bezüglich dessen, was ich als meine Weltanschauung bezeichne: Links sein im weitesten Sinne. Da kann – nein: muss – ich Kritik gegenüber offen sein, und ich scheue auch nicht die Diskussion darüber. Verstimmt hat mich damals, dass in dem Artikel seinerseits der Vorwurf aufkam, es wäre typisch für Gutmenschen, selbst die Beerdigung der eigenen Mutter der Allgemeinheit aufzubürden. In der Kombination mit der Aussage, solch komische Menschen würden sich als Kollegen gerne am Ostbahnhof einfinden empfand ich mich (der ich mich in meinem privaten Blog über Behördenärger bezüglich meiner Ende 2009 verstorbenen Mutter geäußert habe) als persönlich angesprochen. Das mag vielleicht ein Fehler gewesen sein, aber die Leser mögen das anhand der dem Artikel folgenden, kurzen Diskussion selbst beurteilen.
Das Gegenargument des Kollegen bestand indes hauptsächlich darin, dass er ja nur fiktive Dinge schildere.
OK, die Diskussion habe ich aufgegeben, obwohl er auch sonst gerne zynische Kommentare gegenüber von mir geschätzten Kollegen gemacht hat, was ich nach wie vor ebenso unangebracht finde. Aber das ist meine Meinung.
Jetzt habe ich neulich mal wieder seinen Blog durchgesehen und festgestellt, dass auch er sich zum TAXI-Test der Bild geäußert hat. Dass er statt einer detaillierten Betrachtung nur einen Seitenhieb auf die “Interessenvertreter” losgeworden ist, das finde ich nicht schlimm. Auch ich war nicht begeistert vom Statement Boto Töpfers in diesem Zusammenhang, und habe nicht ohne Grund eine Erklärung seinerseits angefordert (und auch erhalten).
Ich finde Kritik an der Gewerbevertretung immer sinnvoll und hab auch hier nichts gegen einen zynischen Kommentar einzuwenden. Ein bisschen weiter hat mein werter Kollege in meinen Augen den Bogen dann aber etwas überspannt.
Sein Artikel “Utopie statt Bionade” beinhaltete zunächst eine gewohnt spitze Bemerkung dazu, wie toll es doch sei, dass ich die Antwort Töpfers rezitieren durfte. Ok. Dann kam der (nicht unberechtigte) Vorwurf, ich hätte meine Meinung zur Antwort nicht kundgetan. Inwiefern jemand diesen Vorwurf tätigen sollte, der nicht einmal eine einzige Mail zum Thema schreibt, das lassen wir mal beiseite. Ob es richtig war, meine Meinung zur Antwort Töpfers nicht mitzuteilen, das weiss ich nicht. Ich kann nur rückwirkend erklären, dass ich mir damals selbst nicht sicher war, ob ich das jetzt für unlauteres Verbandsgeschwurbel oder ernstzunehmende Meinung halten soll. Ich bin zugegebenermaßen immer noch unschlüssig. Deswegen habe ich nichts dazu gesagt – ich habe die Aussage für sich stehengelassen.
Die darauffolgende Anmerkung seitens des Kollegen
PS: Ich habe sie (seine eigene Meinung) wirklich gesucht und gesucht, aber: Ich konnte sie nicht finden! Glaubt er also wirklich an den Mist, dem man ihm geantwortet hat? Auszuschließen ist das nicht! “Grabbler” beißen normalerweise nicht in die Hand, die sie “füttert”, sondern nur “ausnahmsweise” …
empfinde ich allerdings als ziemlich unverschämt.
Zunächst:
Ja, auszuschließen ist nicht, dass ich “den Mist” glaube! Ich weiss es wie gesagt selbst nicht. Aber der Rest ist überhebliches Arschloch-Gehabe sondersgleichen!
Sicher, nur weil er “Grabbler” im selben Artikel mit “Autonomen” nennt, die wissen, “WO und WAS” es “abzugrabbeln” gibt, ist natürlich nicht sicher gesagt, dass sich das
1) auf mich bezieht und
2) irgendwie gleichsetzen lässt.
Aber das inzwischen sprichwörtliche aus meiner Heimat kommende “Gschmäckle” bleibt eben.
Dazu möchte ich ganz unmissverständlich eines klarstellen: Es ist mir sowas von scheißegal, was der TVB oder andere Interessenvertreter unseres Gewerbes machen! Mein Job, meine Einnahmen und mein Leben sind davon im Grunde völlig unabhängig. Ich bin bester Laune, auch den Gewerbevertretern “in die Hand zu beissen” wenn es nötig sein sollte, weil das keineswegs irgendwelche ominösen Gestalten sind, die mich “füttern”.
Es ist ok, negative Aussagen über das Gewerbe zu machen. Es ist auch ok, negative Aussagen über “Kollegen” zu machen. Selbst, wenn ich mich darin erkennen sollte. Aber es muss doch wirklich nicht so billig sein, oder?
Zum einen: Wenn man schon so “fiktive” Dinge schildert, dann kann man sie ja auch angemessen verfremden (schaffe ich bei meinen Kunden doch auch!)
Zum anderen: Wenn Käuflichkeit wirklich ein Argument sein soll, dann sollte man es vielleicht besser auch irgendwie nachweisen.
An einen völlig fiktiven Kollegen gerichtet beende ich diesen Beitrag mit
“F… ergiss es!”

Das hier wird jetzt nur zum Teil Taxi-Content. Ich habe hin und her überlegt, ob ich das besser hier unterbringe oder im privaten Blog. Aber nein, es geht um Geschichten aus dem Gewerbe, da bringe ich das einfach hier.
All die Leser, die einfach gerne Taxigeschichten lesen, können hier gerne wegklicken, es ist eine nervige Sache...
Es geht um einen Kollegen - einen, den ich sogar ohne Anführungszeichen als solchen bezeichnen würde. Er macht den selben Job in der selben Stadt und er bloggt auch darüber. Abgesehen davon scheinen wir nicht viel gemein zu haben, denn wir haben letztlich immer irgendwo ein Problem miteinander, wenn wir uns mal nahekommen. Ich weiss gar nicht, woran das eigentlich liegt, unsere Wege kreuzen sich aus oben genannten Gründen nur sehr selten. Und wenn, dann auch nur im Internet.
Vielleicht ist das der Grund, vielleicht sollten wir uns mal treffen...
OK, Butter bei die Fische! Es geht um den Kollegen, der taxiberlin.blogspot.com betreibt und dort bunt zusammengewürfelt über die Stadt, das Taxifahren, Politik und Philosophie schreibt. Ich folge seinen Einträgen nicht regelmäßig, weil ich persönlich es nicht so sonderlich interessant finde. Das soll im Übrigen nicht per se heißen, dass sein Blog irgendwie schlecht ist - ich persönlich hab keinen Zugang dazu gefunden, und es mag sein, dass das an meiner Art liegt. Wozu ist das Internet nahezu unendlich groß? Da können sich auch ein paar Taxiblogger treffen, die nicht auf einer Wellenlänge liegen.
Nun ist es so, dass besagter Kollege gerne giftig schreibt, zynisch und kritikreich. Das finde ich persönlich eigentlich eine sehr angenehme Geschichte - die Welt hat es nicht anders verdient ;)
Und dass ich mich in einigen dieser Einträge wiederfinde und mich somit selbst einer derartigen Kritik ausgesetzt fühlen muss... naja, seien wir ehrlich: Es erfreut mich natürlich nicht, aber so ist das Leben.
Ein wenig schade finde ich allerdings, an welchen Punkten der Kollege ansetzt. Das erste Mal aneinandergeraten sind wir bezüglich dessen, was ich als meine Weltanschauung bezeichne: Links sein im weitesten Sinne. Da kann - nein: muss - ich Kritik gegenüber offen sein, und ich scheue auch nicht die Diskussion darüber. Verstimmt hat mich damals, dass in dem Artikel seinerseits der Vorwurf aufkam, es wäre typisch für Gutmenschen, selbst die Beerdigung der eigenen Mutter der Allgemeinheit aufzubürden. In der Kombination mit der Aussage, solch komische Menschen würden sich als Kollegen gerne am Ostbahnhof einfinden empfand ich mich (der ich mich in meinem privaten Blog über Behördenärger bezüglich meiner Ende 2009 verstorbenen Mutter geäußert habe) als persönlich angesprochen. Das mag vielleicht ein Fehler gewesen sein, aber die Leser mögen das anhand der dem Artikel folgenden, kurzen Diskussion selbst beurteilen.
Das Gegenargument des Kollegen bestand indes hauptsächlich darin, dass er ja nur fiktive Dinge schildere.
OK, die Diskussion habe ich aufgegeben, obwohl er auch sonst gerne zynische Kommentare gegenüber von mir geschätzten Kollegen gemacht hat, was ich nach wie vor ebenso unangebracht finde. Aber das ist meine Meinung.
Jetzt habe ich neulich mal wieder seinen Blog durchgesehen und festgestellt, dass auch er sich zum TAXI-Test der Bild geäußert hat. Dass er statt einer detaillierten Betrachtung nur einen Seitenhieb auf die "Interessenvertreter" losgeworden ist, das finde ich nicht schlimm. Auch ich war nicht begeistert vom Statement Boto Töpfers in diesem Zusammenhang, und habe nicht ohne Grund eine Erklärung seinerseits angefordert (und auch erhalten).
Ich finde Kritik an der Gewerbevertretung immer sinnvoll und hab auch hier nichts gegen einen zynischen Kommentar einzuwenden. Ein bisschen weiter hat mein werter Kollege in meinen Augen den Bogen dann aber etwas überspannt.
Sein Artikel "Utopie statt Bionade" beinhaltete zunächst eine gewohnt spitze Bemerkung dazu, wie toll es doch sei, dass ich die Antwort Töpfers rezitieren durfte. Ok. Dann kam der (nicht unberechtigte) Vorwurf, ich hätte meine Meinung zur Antwort nicht kundgetan. Inwiefern jemand diesen Vorwurf tätigen sollte, der nicht einmal eine einzige Mail zum Thema schreibt, das lassen wir mal beiseite. Ob es richtig war, meine Meinung zur Antwort Töpfers nicht mitzuteilen, das weiss ich nicht. Ich kann nur rückwirkend erklären, dass ich mir damals selbst nicht sicher war, ob ich das jetzt für unlauteres Verbandsgeschwurbel oder ernstzunehmende Meinung halten soll. Ich bin zugegebenermaßen immer noch unschlüssig. Deswegen habe ich nichts dazu gesagt - ich habe die Aussage für sich stehengelassen.
Die darauffolgende Anmerkung seitens des Kollegen
PS: Ich habe sie (seine eigene Meinung) wirklich gesucht und gesucht, aber: Ich konnte sie nicht finden! Glaubt er also wirklich an den Mist, dem man ihm geantwortet hat? Auszuschließen ist das nicht! "Grabbler" beißen normalerweise nicht in die Hand, die sie "füttert", sondern nur "ausnahmsweise" ...
empfinde ich allerdings als ziemlich unverschämt.
Zunächst:
Ja, auszuschließen ist nicht, dass ich "den Mist" glaube! Ich weiss es wie gesagt selbst nicht. Aber der Rest ist überhebliches Arschloch-Gehabe sondersgleichen!
Sicher, nur weil er "Grabbler" im selben Artikel mit "Autonomen" nennt, die wissen, "WO und WAS" es "abzugrabbeln" gibt, ist natürlich nicht sicher gesagt, dass sich das
1) auf mich bezieht und
2) irgendwie gleichsetzen lässt.
Aber das inzwischen sprichwörtliche aus meiner Heimat kommende "Gschmäckle" bleibt eben.
Dazu möchte ich ganz unmissverständlich eines klarstellen: Es ist mir sowas von scheißegal, was der TVB oder andere Interessenvertreter unseres Gewerbes machen! Mein Job, meine Einnahmen und mein Leben sind davon im Grunde völlig unabhängig. Ich bin bester Laune, auch den Gewerbevertretern "in die Hand zu beissen" wenn es nötig sein sollte, weil das keineswegs irgendwelche ominösen Gestalten sind, die mich "füttern".
Es ist ok, negative Aussagen über das Gewerbe zu machen. Es ist auch ok, negative Aussagen über "Kollegen" zu machen. Selbst, wenn ich mich darin erkennen sollte. Aber es muss doch wirklich nicht so billig sein, oder?
Zum einen: Wenn man schon so "fiktive" Dinge schildert, dann kann man sie ja auch angemessen verfremden (schaffe ich bei meinen Kunden doch auch!)
Zum anderen: Wenn Käuflichkeit wirklich ein Argument sein soll, dann sollte man es vielleicht besser auch irgendwie nachweisen.
An einen völlig fiktiven Kollegen gerichtet beende ich diesen Beitrag mit
"F... ergiss es!"