Funkschein? Funkschein!

So, heute hab ich eine weitere Hürde auf dem Weg zum Taxler genommen: Ich war bei einem Funkkurs. Das endgültige Ergebnis der Abschluss-„Prüfung“ steht zwar erst morgen fest, aber beim Überfliegen fand der Verantwortliche einen Fehler. Damit habe ich von 211 erreichbaren Punkten aller Voraussicht nach so um die 210. Das sollte reichen.
Wie viel ich mindestens brauche, weiss ich gar nicht so genau. Da man zu dieser Prüfung allerdings auch Notizen verwenden durfte, ist davon auszugehen, dass seltenst jemand diese Prüfung nicht besteht.
Der Kurs war qualitativ nicht sonderlich hochwertig, spannend fand ich es aber eigentlich schon. Denn entgegen meinen Erwartungen ging es nicht groß um technische Details, sondern viel mehr um das Funken selbst, wie das organisiert ist, und damit zu einem guten Teil um die große Gesamtfrage: „Wie geht Taxifahren eigentlich?“ Denn das war bisher noch nicht groß Thema bei mir, und insofern habe ich in den nicht ganz drei Stunden am heutigen Abend auch einiges interessantes gelernt. Ich kann also mit gutem Gewissen sagen, dass die 20 €, die mich der Spaß gekostet hat, gut angelegt waren.
Der Schein selbst wird dann morgen rausgeschickt, er dürfte also am Freitag oder Samstag hier eintrudeln. Wieder einen Schritt weiter…

Endlich mal wieder durch neun teilbar!

Sonst gibt es ja kaum Gründe, einen 27ten Geburtstag als besonders zu erachten, also habe ich mir diesen einfallen lassen 🙂
Ich bin für meinen Geburtstag früh wach. 9 Uhr! Wann gab es das das letzte Mal? Naja, so fühle ich mich auch. Aber die Verantwortung gegenüber meinem Blog – in den ich schon in den letzten Tagen nie was geschrieben habe – hat mich aus dem Bett getrieben bla Pathos Gesülze etc.
Ich habe es geschafft, mich selbst zu beschenken! Ich habe gestern die mündliche Ortskundeprüfung für Berlin erfolgreich abgelegt, und auch wenn ich es eigentlich noch nicht wirklich glauben kann, so fühle ich mich dennoch sehr wohl.
Ich werde also wahrscheinlich darauf verzichten können, mein Privatleben und meine Konten durchleuchten zu lassen – ich meine HartzIV – auch wenn das dann sicher noch ein zwei ütz stressige Monate werden. Aber dann geht es los! Jetzt genieße ich aber erstmal ein zwei Tage lang das Gefühl, nichts mehr lernen zu müssen, einfach mit gutem Gewissen mal ein blödes Spiel zocken oder dergleichen. Nicht mehr dieses „Aber eigentlich hätte ich noch…“ im Hinterkopf…
Leutz, ich fühl mich wohl!

Taxiprüfung die fünfte… (oder so)

Um es gleich zu sagen: Nein! Nicht!
Die Prüfung hat auch dieses Mal nicht geklappt. Irgendwie ist es frustrierend. Insbesondere, da ich jedes Mal auch noch zu hören bekomme, dass es ja eigentlich nicht schlecht war und es nächstes Mal bestimmt klappt. Naja, aber irgendwie hat diese Prüfung eben dies nicht wirklich ausgelöst. Ich denke natürlich das ein oder andere Mal darüber nach, das ich jetzt seit 7 Monaten auf eine Prüfung lerne, von der ein durchschnittlicher Deutscher aufgrund seiner Erfahrungen erwartet, sie bestehe darin, die Fahrertür bei einem nicht speziell gekennzeichneten Fahrzeug zu finden – aber eigentlich bin ich gerade angriffslustig. Ja, angriffslustig!
Mein nächster Prüfungstermin ist in knapp 3 Wochen: 11. November 2008. Um es auch dem letzten begreiflich zu machen: Ich habe am 12. Geburtstag, und insofern gilt mein Wunsch, mir den Schein zu selbigem selbst zu schenken, noch. Außerdem habe ich in den letzten 3 Wochen – auch dank der Datenbank und dem Programm, das Ozie für mich dazu geschrieben hat – gemerkt, dass ich selbst nach so langer Zeit noch besser werde. Deutlich.
Ansonsten: Dies war die früheste Prüfung bisher: 9.00 Uhr. War etwas hart mit einschlafen und aufstehen, was mich aber sicher nicht groß beeinflusst hat. Ich war fit. Der Empfang beim Taxiverband ist dem in der Innung etwa gleichermaßen überlegen, wie…
(jetzt fällt mir seit zehn Minuten nur der Verfügungsrahmen von Bill Gates Konto zu meinem oder die Pizza zu einem Kuhfladen ein – entscheidet selbst, was witziger ist, ich find beides nicht so…)
Die haben dort einen extra Warteraum, der – oh Wunder! – beleuchtet ist. Und das will schon mal was heißen – da darf man sich nämlich unterhalten.
Ja, der nächste Prüfungstermin liegt gut, jetzt muss ich mal sehen. Heute ist Pause angesagt, morgen Low-Level und ab dann wieder mehr als die bisherigen Tage. So sieht es aus! Also heute blogge ich vielleicht wirklich noch einmal.

Taxiprüfung die vierte

Ich bin am Lernen und der Prüfungstermin rückt näher. Morgen früh darf ich dann erstmalig beim Taxiverband – der übernimmt die Prüfungen anstelle der Innung im Winterhalbjahr – antanzen und vortanzen. Quasi. Eine Fahrt nach der anderen mache ich die letzten Tage, die Datenbank mit deren Hilfe ich das tue, ist prall gefüttert mit meinem Wissen und Nichtwissen. Ich fühle mich – wieder einmal – besser vorbereitet denn je, aber ich hab immer noch ein wenig Angst. Wenn das morgen nicht klappt, dann kommt der ganze Stress mit Hartz IV auf mich zu, das Geld wird wieder eng, und und und. Ich sollte es eigentlich einfach mal schaffen!
Ich bin ja nicht bekloppt. Das schaffen Leute, die scheinbar nicht einmal interessiert daran sind, zu lernen. Das kann doch nicht soo schwer sein. Verdammt, ich bin mir meiner Verantwortung in dem Job doch bewusst, aber irgendwie will ich doch eigentlich nur Taxi fahren…
Naja, ich prügel mich jetzt noch ein paar Stunden mit Stadtplan und Spezialatlas!

Ein wenig neben der Spur…

Ich bin heute mal wieder erst um drei Uhr aufgewacht (worden). Das hat dann dafür gesorgt, dass ich erst spät meine Übungsfahrten begonnen habe – wobei ich inzwischen weiter bin, als ich es mir hätte träumen lassen. Deswegen die aktuelle Pause zum Bloggen und Kommentare beantworten.
Dann ist mir heute – 3 Tage vorher – aufgefallen, dass meine Prüfung ja gar nicht am Dienstag, sondern erst am Mittwoch ist. Ein Tag Gnadenfrist mehr – kann ja nicht schaden.
Glücklicherweise war Ozie früh genug wach und hat deswegen schon für die ganze WG Muffins gebacken. Das ist doch mal ein gelungener Anfang. Mal ganz abgesehen davon, dass ich aufgrund der verspulten Wachzeit spontan Tomatensuppe gefrühstückt habe 🙂
Dann haben wir festgestellt, dass bei uns irgendwelche Heinzelmännchen ihr Unwesen treiben, genauer genommen: Den Kühlschrank auf Null drehen. Da Nico nicht ausschließen will, dass er schlafwandelt, können wir das aber ebenso wenig belegen wie die andere These, die nach den letzten Artikeln die nächst glaubwürdigere wäre.
So, jetzt setze ich mich wieder an meine Fahrten und irgendwie werde ich morgen dann der Meinung sein, dass heute gar nichts passiert ist. Das wollte ich mit diesem Eintrag widerlegen.
Na denn: Hang!

Früh auf!

Ich bin schon seit 7.38 Uhr wach, was für mich in letzter Zeit so in etwa der Termin ist, zu dem ich mich das erste Mal im Bett rumdrehe. Bin bis auf gestern die letzten Tage eigentlich immer erst so gegen 6 Uhr ins Bett, und gestern hat es mich dann punkt 24 Uhr dahingerafft. Kann auch nicht schaden…
Ja, ich nutze die Zeit überwiegend zum Lernen, da es inzwischen ja auch wieder die heiße Phase der letzten Woche ist. Ich weiss nicht, ob die Tage irgendwann überhaupt mal was erwähnenswertes passiert. OK, am Freitag kommt mein Stiefbruder für eine Nacht vorbei, aber abgesehen davon, dass wir uns so gut wie nie sehen, wird das sicher auch wenig außergewöhnlich.

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Ein weiteres Taxi-Update

Eine Woche und acht Stunden bleiben noch bis zum vierten Anlauf, die mündliche Ortskundeprüfung für Berlin zu bestehen. Ich bin seit Wochen schon wieder am Lernen, und im Grunde bin ich jetzt schon wieder der Meinung, besser denn je vorbereitet zu sein. Dennoch werde ich die Woche weiter reinrocken und eine Fahrt nach der anderen in Gedanken runterrocken und über dem Stadtplan brüten.
Abgesehen vom ersehnten Job, weiss ich echt nicht, woher ich überhaupt noch die Motivation nehme, weiterzulernen. Aber keine Sorge, ich habe sie…
Ozie hat mir derletzt ein kleines PHP-Script geschrieben, das mir jetzt aus einer Datenbank Fahrten aussucht, wobei es die berücksichtigt, die ich nicht so gut kann. Also nichts, was mir eine Lösung ansagen kann – das kann niemand – sondern einfach nur eine Erleichterung beim Generieren von Fahrten.
Dazu habe ich inzwischen einen A3-Zettel, auf dem ich grafisch eintrage, wie viele Fahrten ich an dem Tag gemacht habe. Solch statistischer Unfug motiviert mich tatsächlich. Ich bin zwar in Mathe die größte Null dieses Planeten, aber Statistiken erstellen könnte ich gutgelaunt sogar über die Anzahl der Kerzen, die ich im Winter verbrauche. Naja, das ist sicher noch die harmloseste Macke. Ich könnte also meine Geburtstagswunschliste noch erweitern um ein Kilo Milimeterpapier und diverse Bleistifte und Fineliner 😉
Aber der P-Schein steht erstmal ganz oben…
In Punkto lernen glaube ich echt, dass ich etwas zu intelligent bin für den Job. Denn: Ich weiss, dass mir all das nur teilweise was bringt. Ein Fahrer hat mal gemeint, einen Großteil vergisst man eh, bis man zu arbeiten beginnt, und ich glaube ihm das. Und dass ich das weiss, macht es mir schwer. Ich bin nicht geeignet für blind-blöden Gehorsam. Jedes Mal, wenn ich irgendein besonders bescheuertes Objekt vor mir habe, denke ich mir, es ist doch bekloppt, dass sie überprüfen, ob ich das kenne, anstatt sicherzustellen, dass ich kein Misantroph bin, der unter Stress cholerisch wird.
Naja, ich habe die Hoffnung, dass sich diese Gedanken in einer Woche erledigt haben. Ein bisschen Glück muss zwar auch dieses Mal dabei sein, aber ich hoffe einfach das Beste und lerne und lerne und lerne…