Da ich wie so oft keinen Wetterbericht gesehen oder gehört hatte, kam der Schnee heute recht überraschend für mich. Zwischen Mitternacht und ein Uhr startete es zaghaft, und schnell wurde klar: Das bleibt liegen! 🙂

Wie’s anfing. Ostbahnhof 1:30 Uhr, Quelle: Sash
Die zweieinhalb Stunden nach diesem Foto haben mich in Windeseile daran erinnert, weswegen ich diesen Job so mag. Schon bei der ersten Kurve mit dem ersten Fahrgast merkte ich die Glätte, ich sollte aber erst spät ein wenig zum Spielen kommen, denn in der Folgezeit war ich viel besetzt. Die Schicht wurde letzten Endes dann doch eine eigentlich recht ansehnliche – und die Schneemaßen wuchsen und wuchsen. Bald waren nicht einmal mehr die Fahrrillen asphaltgrau, bereits ab 2:30 Uhr fanden sich auch auf den großen Hauptstraßen nurmehr weiß-weiße Ebenen, auf denen man sich mit anderen Autofahrern einig werden musste, in wie viele Spuren man sie aufteilt. Zweimal hab ich einfach so aus reinem Spaß an der Freude am Straßenrand eine Zigarettenpause eingelegt und mich über den Schnee gefreut. Die Kundschaft sah es ähnlich begeistert und zu guter Letzt hatte ich ein Pärchen im Auto, das das Fahrtziel noch abänderte. Die beiden Kerle wollten lieber noch einen Kilometer gemeinsam durch den Schnee schlendern als direkt vor der Tür abgesetzt zu werden. Hach.
(Reinhold hat auch eine tolle Schneefahrt gehabt.)
Und natürlich habe ich mich ohne Kundschaft auch ein bisschen mit dem Auto amüsiert. Gehört ja dazu. Aber ich muss auch ernsthaft warnen: Unter dem Schnee ist es heute sauglatt. Ich hätte zweimal fast eine Verkehrsinsel erwischt, obwohl es „eigentlich locker“ hätte reichen müssen. Aber naja, ist ja nix passiert. Wie schrieb ich vorher so schön auf Twitter:
„Am Ende waren es nur Zentimeter. Aber gute Zentimeter, nicht böse Verknautschungszentimeter.“
Inzwischen sind es mehr als zehn Zentimeter Schnee, auch die guten Zentimeter. 😉
Viel Spaß und dennoch ein gesundes Maß Vorsicht Euch allen da draußen!
Aber heute war der feine Herr am Ostbahnhof! Na klar! KEINE KEKSE!
Ah, und wenn ich mir die Zeit des Kommentars so angucke kommen direkt sommerliche Gefühle auf. 😉
Hier hat es ja schon am 26. angefangen… und ich bin gerade noch mit mir am hadern, ob ich mit dem Rad in die Arbeit fahre oder doch angesichts der Straßenverhältnisse lieber laufe…
Mit Sommerreifen auf dem Auto stellt sich diese Frage zum Glück gar nicht 😉
Oh man, und ich muss morgen knapp 600 km mit dem Auto nach Berlin fahren. Hoffentlich dann mit weniger Schnee 😀
Ich HASSE den Winter!!!
(Ja, ja, ich weiß: Es sieht ja soooo toll aus, wenn alles zugeschneit ist. Dann geht doch alle nach Grönland, ihr Schneefetischisten!)
Aro: #Schneegida?
Zieh doch selber weg, Schnee rockt!
Schnee macht mit Heckantrieb gefühlte 10x mehr Spass.
Useless Fact: Frisch gefallener Schnee bietet dem Reifen mehr Grip als feuchtes, zu Brei gequetschtes Laub im Herbst
Andy: und trotzdem bin ich gestern Abend hier um die Ecke Karussell gefahren in der Kurve. War wohl doch Eis drunter. Immerhin war es nach der Sintflut letzte Woche zwischendurch mal trocken
Ne, Schnee wird in Berlin entweder innerhalb von zwei Tagen dreckig, Glatteis oder Matsch, Mag ja sein, dass es im ersten Moment schön aussieht, aber das ist schnell vorbei.
Das ist ja ein urbanes Problem, kein Schneeproblem
Eiskalte Logik, das flockt..