Jetzt hab ich schon dieses Umfrage-Plugin und hab in anderthalb Jahren noch nicht die offensichtlichste Umfrage überhaupt gestartet. Deswegen jetzt:

Gerade bei den Wenigfahrern freue ich mich natürlich über Anekdoten. Wenn ihr wollt, dann natürlich gerne auch als Mail und zum Veröffentlichen auf GNIT!
Moinsen…
meist nur, wenn ich zu Faul bin, die 4km vom Bahnhof durch den Finsteren Wald zu laufen – es Nachts ^^
Wäre vielleicht noch interessant: „Fahre nur beruflich mit dem Taxi“
Uff, ich glaube das letzte mal war bei meinem Junggesellenabschied weil da kaum noch jemand laufen
konntewollte.Und ich bin seit bald 3 Jahren verheiratet…
Hilfe,
die Umfrage ist völlig unklar gestellt. Meinst Du nur die Fahrten in der BRD oder zählen auch die Urlaubsfahrten mit dazu? Alles zusammen wohl so 10x bis 15x.
In Deutschland, glaube ich, sogar noch nie 😀 Bisher nur in den USA, in England und in Tunesien. Die Fahrten kann man wirklich auch noch an einer Hand abzählen…
@Zacki und Eo:
Nö, ich hab sie nur so allgemein gemeint. Ist ja keine Marktforschungsumfrage um den Bedarf an deutschen Taxen zu einer bestimmten Tageszeit so zu evaluieren. Ich wollte nur einfach wissen, ob hier eher Viel- oder Wenignutzer lesen 🙂
Und jemand, der 6 mal am Tag beruflich Taxi fährt, fällt für mich einschränkungslos unter Vielnutzer 😀
Ich bin glaube ich 2 Mal in meinem Leben Taxi gefahren – beides Mal in Griechenland, von Flughafen nach Hotel. Beides mal als Kind. Beides Mal erinnere ich mich nur an sehr schmale Straßen, die an sehr steilen Klippen entlangführten und an sehr sorglose Taxifahrer, die sehr schnell fuhren.
Hier in D hatte ich noch nie die Ehre.
Ich fahre manchmal in Münster, wenn ich keine Lust habe, auf den nächsten Bus zu warten. Das sind aber jeweils Strecken, die auch zu Fuß möglich wären, ein oder zwei Kilometer. Meine Münsteraner Taxifahrer waren bisher sehr schweigsam, teilweise auch nicht so richtig der deutschen Sprache mächtig.
Richtig ans Quasseln kam ich letztens in Mönchengladbach mit dem Taxifahrer auf dem Weg zum Zollamt, und auch in Aalen war es lustig. Irgendwie sind „meine“ Taxifahrer überall lustig, nur nicht in Münster 🙁
Ich fahre manchmal vom Bahnhof nach Hause, wenn kein Bus mehr fährt (ab 21 Uhr) und ich nicht laufen will (1,5 km). Es gibt auch ein Anruf-Sammel-Taxi, aber damit habe ich zwei schlechte Erfahrungen gemacht: Einmal kam es gar nicht, so dass ich zu Fuß zum Bahnhof gehen musste. Und einmal hat der Fahrer vergessen, bei mir zu Hause zu halten. Ich rief ihm zu, dass er anhalten solle. Zwei von den jungen Leuten, die mit im Taxi saßen, auch – allerdings deshalb, weil der dritte, der neben mir saß, anfing zu würgen … Wir haben dann zwar rechtzeitig gehalten, nur bekam ich meine Tasche nicht aus der Schusslinie, so dass für selbige nachher erst mal eine Dusche fällig war. So viel zum Thema Sammeltaxi … Ich wünsche mir definitiv einen Nachtbus für Aschaffenburg.
Ich nutze in fremden Städten ( Anreise mit DB ) fast ausschließlich Taxis. Ich bin einfach zu bequem um mich durchs Örtliche Nahverkehrsnetz zu suchen. Also so im Jahr benutz ich euch bestimmt 20-30mal. In meiner Heimat hingegen nie.
Weiß nicht ob man das Anekdote nennen kann…..aber ich finde es sehr befremdlich, wenn man auf eigentlich lukrative Anfrage, meist nur ein lachen oder ähnliches erntet. ( Inhaltlich ging es um eine Stadtrundfahrt maximal 1 Std…..aber wenn den leuten noch nichtmal mehr einfällt, was einem gezeigt werden kann…wirds schwer ).
Wir nehmen gerne die billigen DB-Züge früh am Morgen. Bei den 30 Euro, die man da zuweilen spart (2 Personen) leisten wir uns gerade im Winter gerne ein Taxi für 12 Euro, um nicht in der Morgenkälte zur Haltestelle latschen und auf den Bus warten zu müssen.
Ich fahre immer nur dann, wenn der Weg zu weit zum laufen ist. Da ich recht weit laufen kann und viele Strecken zur Not auch mit Bahn abgefahren werden können, ist es eher selten. Glücklicherweise kommen dann noch Sachen wie „keine Lust zu laufen“ oder „verpennt“ dazu, weswegen ich dann doch öfter mal ein Taxi rufe. Alles in allem kommt es hoch gerechnet vielleicht ca. 2x im Monat zu einer Taxifahrt. Wobei es gerne „ballungsstarke“ Zeiten gibt, in denen ich oft fahre (im Februar zum Beispiel, als ich wegen einer OP nicht laufen durfte) und Zeiten, in denen es wochenlang gar nicht vorkommt (meist im Sommer).
Ich fahre erst Taxi, seit ich a) in Berlin wohne und b) deinen Blog kenne.
Gründe sind soweit, dass ich hier des öfteren mit meinen Kumpels in Mitte bin und dann betrunken keinen Bock auf die Bahn und dann noch den Fußweg nach Hause habe. Also Taxi. Da ich das mit meinem Freund fahre, bleibts noch recht übersichtlich vom Preis her.
Kommt ganz auf die Inkompetenz der Bahn an. Ich fahre ungefähr einmal pro Woche mit dem frühesten Zug vom Niederrhein nach Frankfurt und mit dem letzten zurück. Normalerweise hat der ICE auf der Rückfahrt jede zweite Woche 10 Minuten Verspätung. Dadurch verpasse ich dann meinen Anschlusszug und bekomme von der Bahn eine 140-Euro-Fahrt gesponsert. Sonst fahre ich eher selten – meistens wenn ich den Bus verpasse oder es mal sehr schnell gehen muss, das sind dann aber auch nur kürzere Fahrten.
Wenns grad gut passt. meistens iner Gruppe, weil es dann preislich ertragbar ist. Das Schärfte war mal für 80€ Festpreis von Düren nach Neuss (ca 80 km) mit einem Fahrer, der aussah wie Bushido und mit 100 durch die geschlossene Ortschaft ist.
ich bin in meinem (zugegeben noch recht jungen) Leben noch nicht wirklich oft Taxi gefahren, meine Fahrten kann man noch an einer Hand abzählen. Da das aber alles ca. in den letzten 2 Jahren stattfand, komm ich so auf 2-3 mal im Jahr. Meistens von Feierlichkeiten nach Hause, seit Oktober bevorzugt, wenn nach der Uniparty kein Bus mehr fährt, von der Uni zum Bahnhof (von da aus lauf ich dann, da ich in der Schweiz wohne und keine Ahnung hab, ob, wie, und überhaupt das mit Taxi und Grenze funktioniert).
Anekdoten kann vermutlich eher der Taxifahrer erzählen, wenn er vier durcheinanderschnatternde Mädels nachts um 3 von der Uni abholt. Was wirklich spektakuläres ist aber bisher noch nicht dabei rausgekommen.
Ein Bekannter hat mich 2006 mal gezwungen… trifft es sehr gut. 2 Freundinnen und ich verließen Fluchtartig das ungastliche Haus eines Bekannten in Meran, der uns eingeladen hatte und sich dann als schlechter Gastgeber und Arschloch entpuppte, der sauer war weil er bei keiner von uns landen konnte dabei wollte er sich so wohl seine Gastfreundschaft bezahlen lassen. Das fanden wir aber auch erst raus unmittelbar bevor wir das Haus verließen.
Ansonsten fuhr ich damals öfter mal Funkmietwagen. (Taxi heißt das ja nicht, wenns so ein Flatratedings ist, oder?). Das ergab sich, dass ich für 4€ vom Bahnhof nach Hause kam wo kein Bus hinfuhr. Prima bei großem Gepäck. Seit ich in RLP gelandet bin, bin ich kein Taxi mehr gefahren, nur noch selber Auto oder Rad.
Fahre jede Woche 10 mal Taxi (beruflich, Firma zahlt) – und könnte auch darüber fast einen Blog schreiben. 🙂
Wie oft mit dem Taxi? Manchmal 3x die Woche, manchmal aber auch 2 Jahre überhaupt nicht.
Bevor ich hier in die Innenstadt gezogen bin, habe ich ein ums andere Mal den letzten Bus (auch am Wochenende fährt der schon um 2:30) ins heimatliche Dorf verpasst – betrunkenerweise 2 Stunden Fußmarsch, mit dem Taxi eine bequeme Viertelstunde.
Anekdoten habe ich wenige. Ich bin mal aus Köln mit dem Zug gefahren, hatte allerdings nur noch 10 Euro und ein paar Gequetschte in der Tasche und wusste, dass ich für die Fahrt vom Heimatbahnhof bis zum Elternhaus mehr hätte bezahlen müssen. Ich hab mich zu fuß auf den Weg gemacht, und als ich schätzungsweise so weit war, dass ich es mir leisten konnte, gehofft, winken zu können. Das ist bei einer Kleinstadt, deren Stadtteile eigentlich eher ländlich sind und wo um 20 Uhr die Bordsteine hochgeklappt werden, ein recht hoffnungsloses Unterfangen. Aber ich hatte Glück, ein Taxi mit angeschalteter Fackel kam vorbei und hat auch nur 10 Sekunden gebraucht, um auf mein Winken zu reagieren und mit geschätzten 20 Stundenkilometern im Rückwärtsgang wieder zu mir zurückzufahren. Der Fahrer war ein wahnsinnig angenehmer älterer Herr, der eigentlich auf dem Weg in den Feierabend war, aber sich sehr darüber freute, dass mein Fahrtziel beinah mit seinem übereinstimmte. So kam man schnell ins Gespräch über das Taxi an sich, die üblichen Geschichten, die Lästerei über 4-Euro-Festpreisgammler, und ich hatte offenbar die volle Sympathie erlangt, weil ich doch sehr stark mit dem Wissen, das ich mir über den Taxlerberuf aus vielem Bloglesen angeeignet habe, punkten konnte. Offenbar so viel Sympathie, dass er bei einem Uhrenstand von 9,20 auf 8 abrundete, was ich dann natürlich, um der Etikette genüge zu tun, mit viel Klimpergeldzählen auf 12 aufrunden konnte.
Sehr schön fand ich auch, obwohl eigentlich recht unspektakulär, eine Fahrt, die ich mal wieder tätigen musste, weil ich den letzten Bus verpasst hatte. Ich hatte mit einer Freundin einen Single Malt-Abend gemacht und wir waren genau auf dem angenehmen Pegel: schön angeduselt, nicht so, dass die Zunge schon schwer wurde, aber eben schon so, dass es sich auch gelohnt hat, Geld in die (Schank)wirtschaft zu investieren. Wir haben also ein Taxi genommen und der Fahrer hatte einen Klassikradiosender laufen. Und es ist unbeschreiblich awesome, in der lederausgestatteten E-Klasse mit Klassik im Ohr, halb auf der Rückbank liegend mit diesem exakt richtigen Pegel nachts durch die Gegend zu schweben. Hätte ich mehr Geld dabei gehabt, hätte ich den Fahrer gebeten, noch ein paar Extrarunden zu drehen.
Erstaunlich – scheinen ja viele Wenigfahrer hier unterwegs zu sein. Wundert mich ehrlich gesagt – das Taxi ist im Vergleich gesehen ein relativ günstiges Verkehrsmittel. Ich habe die Freiheit, mich zu einer beliebigen Zeit zu einer beliebigen Stelle bringen zu lassen. Im ÖPNV bin ich hier an feste Zeiten und Haltestellen gebunden. Fahre ich dann noch zu dritt oder viert, ist das Taxi kaum teurer als ein Busticket. Meine Freunde und ich fahren eigentlich fast jede Woche mit dem Taxi – zur oder von der Disco. Da bleiben pro Person meist kaum mehr als 3 – 4 Euro. Günstiger, sicherer, komfortabler und vor allem schnell kann man eigentlich kaum ans Ziel kommen.
So alle zwei Jahre vielleicht mal. Meistens komm ich mit dem Rad oder dem ÖPNV dahin, wohin ich will.
@all:
Ja, die Anzahl der Wenigfahrer hat mich auch überrascht. Aber deswegen macht man sowas ja 🙂
@Sam:
Das ist in der Tat eine auf sehr lustige Art einseitige Erfahrung. Zumindest von meinem Standpunkt aus 🙂
@Praelat:
Dann musst du in Münster wohl dringend einen vernünftigen Stammfahrer finden, was?
@JanZ:
Das klingt ja wirklich nicht berauschend 🙁
@Marcus:
Hmm, tatsächlich seltsam. War es in Städten mit Überangebot an touristischen Attraktionen – oder eher dort, wo es wirklich nichts gibt? 😉
@Krüml:
Ist ja meistens so, dass es sich irgendwann vom Ort her das erste Mal anbietet. Berlin kann da mit der derzeitigen S-Bahn-Situation ja als Vorzeigemodell fungieren 🙁
@derherbert:
Na solche Kollegen kann ich ja auch leiden…
@Blogolade:
Autsch, das ist aber mal ein beschissener Grund fürs Taxifahren. Aber ja, dafür sind wir ja da.
Ansonsten vermute ich, dass du mit den Funkmietwagen Recht hast. Aber normalerweise besitzen die eher einen Wegstreckenzähler – keine Ahnung, wie das bei euch genau ist.
@Bndr:
Das glaube ich. Und ich würde ihn lesen – ganz sicher! 😀
@El Nico:
Ach ja, schöne Tour zum Schichtabschluss… so lässt es sich doch für beide Seiten leben 😉
@Konstantin:
Naja, sind ja nicht alle immer gleich zu dritt unterwegs – vor allem nicht mit demselben Ziel. Da wird es natürlich schnell teuer mit dem Taxi.
Wegstreckenzähler? Nee, das einzige was die genutzt haben war das Funkgerät (da war nix mit Winken, jede Fahrt ging über die Zentrale) und nach jeder Fahrt haben die was in ein Fahrtenbuch (?) eingetragen. Manch einer von denen ist gerast wie ein Berserker. Klar, wer die gesamte Kernstadt für 4€ abfährt, muss halt in der Zeit umso mehr Fahrten machen. Mit einem normalen Taxi hat die gleiche Strecke fast 10€ gekostet.
Diese Funkmietwagen hatten teilweise eine Taxiuhr verbaut, die war aber nie an. Vielleicht war die Uhr noch aus anderen Zeiten oder so?!
@Sash
Es war in deiner Heimatstadt u.a.
Wöchentlich, aber eigentlich nur beruflich und dafür haben wir Taxikarten, anstatt nem Firmenwagen.
Bin nur etwa 2-6 mal pro Jahr mit dem Taxi unterwegs. Meist urlaubsbedingt zum Bahnhof oder Flughafen, oder mal vom Theater heim wenn es regnet, oder letztens mit dem neuen PC vom Aldi nach Hause.
Eine unangenehme Fahrt ist mir dunkel in Erinnerung. Ein Fahrer (Fahrerin?) hatte mal, Gott sei Dank erst kurz vor dem Ziel, übelst ausländerfeindlich vom Leder gezogen. Ich wollte für die paar Minuten meine Nerven schonen und hab dann nix mehr gesagt.
Da ich wöchentlich mindestens fünfmal acht Stunden Taxi fahre, habe ich natürlich als „Hardcorenutzer“ abgestimmt. 🙂
Ich fahre eigentlich nur auf Dienstreisen Taxi, dafür dann intensiv…so in Ho-Chi-Minh oder so dann täglich mindestens zwei-viermal 🙂
Eine schöne Tour auf einer meiner ersten Schichten als Taxifahrer:
Disco nachts um halb drei. Ein angetrunkener Fahrgast stolpert ins Auto. Ich frage wohin, er überlegt, und dann die Antwort: Zum Friedhof! Mir schwirrten schon Bilder von Grabschändung oder Teufelsanbetern im Kopf herum….
Auf Nachfrage stellte sich aber zum Glück heraus, daß er gegenüber vom Friedhof wohnt und nur nach Hause wollte. Den Straßennamen hatte er nicht mehr parat 🙂
Ich fahr eigentlich nur dann Taxi, wenn mein Auto streikt oder wenn meine Frau meinen Autoschlüßel in der Handtasche hat, aber mit Ihrem weggefahren ist UND natürlich das Handy daheim vergessen hat.
Mein Auto hat zuletzt ca. 2005 gestreikt und das mit dem Schlüßel war glaub ich 2009, also fahr ich so ca. alle 4 Jahre mal Taxi (oje, da wärs ja dann bald wieder soweit).
Jetzt fällt mir wieder eine nette Taxigeschichte ein: Irgendwann in den 80er Jahren, ich komme gerade am Bahnhof Friedrichstraße an, um eine Woche Ferien bei Verwandten nahe Hennigsdorf zu verbringen. Der Cousin der mich abholen wollte war nicht zu sehen und nach kurzem Warten, beschloß ich mir eines der raren, aber zufällig anwesenden Taxis zu nehmen. Nach dem eben erfolgten Zwangsumtausch hatte ich ja genug Geld für die nächste Zeit.
Der Fahrer schaltete das Taxameter ein und fuhr los. Von Pflichtfahrgebiet o. Ä. war nicht die Rede (Gab’s das damals auch?). Wir waren noch nicht allzu weit, vielleicht in der Schönhauser, da erkenne ich im spärlichen Gegenverkehr, bei jeweils reichlich 50km/h auf dem Holperpflaster, den Cousin und er mich. (Gut, dass die Ladas keine getönten Scheiben hatten.) Ich bat den Fahrer anzuhalten, hab gezahlt, bin umgestiegen und hatte eine schöne Sommerwoche mit viel Natur und Kultur verbracht. Der Fahrer war mir wohl auch nicht böse, dass die Fahrt so unerwartet kurz wurde, war die Taxizahl damals doch viel zu gering.
[…] ist meiner Frage nach Taxistories (anlässlich meiner Umfrage neulich) nachgekommen und hat mir diese kleine Geschichte per Mail geschickt. Ich kann nur sagen: Ja, das […]
wenn ich laenger nach hause fahre und das gewicht meines gepaecks mein koerpergewicht uebersteigt bzw. die anzahl der taschen nicht mehr aufs fahrrad passt. und dann von meiner wohnung zum bahnhof und wenn ich wieder komme halt zurueck.
@Ich:
Das machen viele genau so 🙂
ich fahre kaum taxi, weil es zu teuer ist.
also sehr selten
Es ist eine Dienstleistung wie Frisör und Essen gehen mit Bedienung und daraus resultiert der Preis mehr oder weniger bekanntlich und , ich glaube 95 Prozent der Bevölkerung , wenn nicht mehr, fahren nie , nie, nie Taxi: Warum auch ?
In Berlin war es seit jeher eine andere Situation aus vielen Gründen .
Ein Ehepaar spricht über den Tod des älteren Mannes , wie die Beerdigung im Einzelnen ablaufen soll, wer eingeladen
wird und so weiter. Am Ende des Gesprächs meint er, etwas den Faden verloren habend:
‚Und wenn es regnet , nehmen wir uns auf dem Rückweg eine Taxe‘.
@Mark:
Wir sind ja auch in vielen Fällen aus Sicht der Kunden Notfalllösungen.
@elder taxidriver:
Ach, dieses „nie, nie, nie“ ist meist Quatsch. Selten ja, aber nie? Irgendwann kommt jeder mal in die Situation. Ich wäre selbst (bevor ich Taxifahrer wurde) so ein klassischer Nie-Kunde gewesen. Bin immer gerne gelaufen, war dazu auch nach den heftigsten Gelagen immer noch fähig, ständig klamm bis hoch verschuldet und wirklich keine sonderliche Wertschätzung für die Dienstleistung. Und doch stand ich zwei, vielleicht drei Mal seit ich erwachsen bin, irgendwo am anderen Ende der Stadt, der Bus war gerade raus oder es war kalt oder beides und es kam ein Taxi ums Eck …
Normalerweise bin ich so organisiert, dass ich weiß, wann die Bahnen fahren oder ein Auto an passender Stelle zur Verfügung habe. Normalerweise. Wenn dem nicht so ist, stehe ich blöd da und dann fällt mir ein: Taxi!
Ist eher selten, so alle 2-3 Jahre.
Ich muss aber sagen, dass ich seitdem ich Deinen Blog lese, beim Planen häufiger mal an Taxis denke. Was ich nämlich bei meiner letzten Taxifahrt feststellen musste war, dass das Taxi fahren jetzt gar nicht sooo teuer war.
Was mich ansonsten mal interessieren würde: Bei einer Taxifahrt ist mir mal passiert, dass der Fahrer das Taxameter auf halber Fahrt eingestellt hat, weil er es vergessen hat. Ich habe ihn gefragt, was die Fahrt den im Normalfall kosten würde (was ich allerdings ungefähr wusste) und so haben wir uns dann auf einen Betrag geeinigt. Beim Lesen Deines Blogs fiel mir dann auf, dass die halbe Fahrt auf der das Taxameter nicht lief ja komplett in die Trinkgeld-Tasche geht.
War das nun vermutlich ein üblicher Trick oder einfach nur ein vergesslicher Taxifahrer? ^^
@Faxin:
Ach, das kann beides gewesen sein. Ich hab auch schon öfter vergessen, die Uhr anzumachen, ohne böse Absichten gehabt zu haben. Aber wissen kann man es natürlich nicht.
ich fahre 5 stunden wöchentlich taxi
Inzwischen fahr ich täglich (selbst) und daran sind Thorsten und Sash „Schuld“. 😀
Ne nette Geschichte als Kunde von vor 3 oder 4 Jahren hätte ich noch: Ich fühlte mich auf dem Rückweg von Dänemark nach Basel plötzlich ganz schwach und bin in Hildesheim von der Autobahn runter und hab mich vom Krankenwagen abholen lassen. Nach einer Nacht im KH brauchte ich ein Taxi zurück zu meinem Auto. Ich erwischte eine um die 40jährige verdammt gut aussehende Fahrerin mit schwarzen Lederminirock. Soweit ich mich erinnerte, versuchte sie ein Gespräch zum laufen zu bringen, aber ich war noch zu perplex und grübelte wieso ich mit Anfang 30 wegen Herzrhytmusproblemen nicht mehr Autofahren konnte. (Ich hatte irgendnen Mineralmangel … Eisen, glaub ich, ist alles wieder gut)
Ich bin ja eigentlich kein Kind von Traurigkeit und Single war ich auch…
Später hab ich gehofft, dass sie auch irgendwo blogt und hab „meinen Eintrag“ gesucht. Leider fand ich keine blogende Taxifahrerin aus Hildesheim, so bleibt das Bleichgesicht mit der Tour vom Krankenhaus bis zu einem Feldweg wohl eine Geschichte für den örtlichen Taxistand. 😉
Ansonsten könnte ich mich noch über die Schweizer aufregen, die 55CHF für die 9,6km vom Flughafen zur Grenze Weil am Rhein berechnen oder den Deppen in Pirna, der für eine Tour 12-13€ geschätzt hat und am Ende 17€ auf der Uhr stehen hatte.
Am Hamburger Flughafen musste ich 4 Fahrer fragen, ob sie bitte ne 100km-Tour fahren würden und der, der sich erbarmt hat, musste erst noch (bei laufender Uhr) tanken.
Für mich ist Taxi in DE irgendwie immer zu teuer, also meistens der Zeitersparnis nicht gerecht. Aber ich besorg mir sowieso meistens nen Auto und fahr lieber selber. 🙂
In GEO bin ich inzwischen ganz entspannt, am liebsten, lass ich mich von meinen Fahrern fahren, ansonsten halt ich halt einen auf der Straße an. Das schlimmste was passieren kann, ist dass ich noch einen weiteren richtig guten Fahrer finde. 🙂