Silvesterunglücke

Das erste, was mir zum Thema Unglücke an Silvester einfällt, ist mal das Design von GNIT. Das hat sich in der vergangenen Nacht auf kuriose Weise verselbständigt und verweigert sich beharrlich einer Operation. Obwohl meine bessere Hälfte und ich versiert genug sind, um uns über die Leute schlappzulachen, die behaupten, sie hätten „nichts gemacht“, bevor der Fehler auftrat, stehen wir nun vor einem Rätsel. Denn wir haben das buchstäbliche Nichts gemacht. Es sei denn, es ist ein Feature von WordPress, dass das Kommentieren unter den Beiträgen das Design verändert. Wie dem auch sei: Wir arbeiten daran!

Das letztlich viel schmerzhaftere Unglück betrifft meine gute alte 1925, mit der ich die Silvesterschicht absolviert habe. Dass die Bremsen gequietscht haben, hab ich gestern bereits geschrieben, der davon allerdings völlig unabhängige Schichtverlauf war jedoch nicht zu erahnen. Zunächst bin ich recht spät (1:30 Uhr) aus dem Haus gekommen – unter anderem wegen GNIT, da mich das Design-Problem beschäftigte.

Dann verlief Silvester wie zu erwarten göttlich. Ein bunter Reigen verschiedenster Leute hat mein Taxi geentert, wobei ich bisweilen überrascht war, dennoch mal 2 oder 3 Leerkilometer zu verbuchen. Egal, dafür waren die Fahrten insbesondere Anfangs eher kurz, sodass ich mich bezüglich des Umsatzes nicht beschweren will. Den ersten Hunni hatte ich nach fast punktgenau 2 Stunden eingefahren – arg viel besser geht es nicht. Die nächsten anderthalb Stunden brachten ebenfalls 75 € ein, so hätte es meinetwegen munter weitergehen können. Während der letzten, mit 32 € auch sehr langen, Tour meldete sich aber die Batteriewarnlampe.

Äh!? Watt bitte?

Die Frage nach der Sinnigkeit der Lampe wurde umgehend beantwortet, nachdem der Kunde das Auto verlassen hatte. Gutes Timing an und für sich…

Die Servolenkung fiel aus.

An dieser Stelle, soll sich jeder Leser überlegen, was er zu dieser Situation gesagt hätte, denn ich führe hier ja einen Blog, der angenehm zu lesen… SCHEIßDRECK! VERFICKTER BOCKMIST, ELENDER!

Sorry, aber das tut selbst geschrieben noch sehr gut 🙂

Grundsätzlich kann ich ein Auto auch ohne Servolenkung fahren, aber mir war klar, dass ich keinen Abenteuerurlaub anzubieten habe, und so hab ich schweren Herzens die Fackel ausgemacht, um gen Heimat zu gurken. Unterwegs jammerte mein Kistchen zunächst, dass mit dem ABS etwas nicht stimmt, woraufhin ich erfreut feststellte, dass zumindest der Bremskraftverstärker wohl noch tut.
Irgendwann ging dann das Radio nicht mehr und kurz vor Marzahn ereilte mich dann der absoltute Super-GAU: Das Licht ging aus. Dass das Taxameter sich auch verabschiedete, spielte zu diesem Zeitpunkt ja glücklicherweise keine Rolle mehr… 🙁

So langsam geriet ich dann doch ein wenig in Panik, denn wo zur Hölle sollte ich in einer Nebenstraße von Friedrichsfelde auch noch ein Taxi auftreiben, um überhaupt heimzukommen?

Das Glück ereilte mich in Form eines Kollegen, der mein nur noch gelegentlich blinkendes Gefährt skeptisch beäugte und meiner Bitte, mich kurz noch heim zu eskortieren auch in dieser elend geilen Silvesterschicht selbstredend und mit kollegialer Freundlichkeit entsprach. Als ich dann hinter im hergetuckert bin und gehofft habe, dass keine Cops unseren Weg kreuzen, war mein Auto dann schon komplett dunkel und ich hab mich an seine Rücklichter geklebt. Ewig lang erscheinende 5 Minuten später hab ich bei mir vor der Türe einen Parkplatz gefunden, in den ich mein Auto mit letzter Not reinwuchten konnte.

Der Kollege bemitleidete mich noch ein wenig und weigerte sich kategorisch, den Zwanni von mir für die Fahrt anzunehmen, wenngleich mir seine Freundlichkeit auch locker das Doppelte wert gewesen wäre. Ich wäre irre geworden, wenn ich in dieser Nacht Winker zu Gunsten eines nicht zahlenden Typen hätte stehen lassen müssen, ganz ehrlich!

Aber im Gegensatz zu mir hatte er schon über 400 € zusammen und spätestens seit heute verbinde ich mit russischem Akzent wahrscheinlich eine Liebenswürdigkeit, die die Sprache selbst nicht hergibt. Es gibt diese Kollegen also doch noch! 🙂

Wenn das ein Omen fürs neue Jahr ist, dann wird 2012 wohl scheiße, aber kollegial. Ich bin mal gespannt. Und es tut auch eher psychisch weh als finanziell. Die 50 bis 100 €, die ich verloren habe, wären zwar ein guter Grundstock fürs neue Handy geworden, aber ein Weltuntergang ist es eigentlich nicht. Jetzt ist nur die Frage, was meine Chefs dazu sagen. So langsam ist das Autochen ja auch in einem Alter, in dem jede Panne die letzte sein könnte…

44 Kommentare bis “Silvesterunglücke”

  1. Cliff McLane sagt:

    „weigert sich beharrlich einer Operation“, äh, da fehlt ein ver- vor dem weigert
    Und überhaupt: Have you tried turning it off and on again? ^^

    Ein gutes Neues allerseits!

  2. Cliff McLane sagt:

    P.S.: Mit russischem Akzent verbinde ich auch nur Gutes, ein Arbeitskollege von mir stammt aus Kasachstan, das ist ein Typ mit dem ich ohne Weiteres diverse Pferde stehlen würde. Er spricht zwar ungefähr genausoviel Deutsch wie ich Russisch, also mehr oder weniger gar nicht, dafür hört sich Englisch mit russischem Akzent irgendwie liebenswürdig an. Ein wenig wundert’s mich, dass dein russischer Kollege nicht gleich angefangen hat, dein Auto zu reparieren; meinem kasachischen Kumpel kann man nämlich eine kaputte Waschmaschine geben, und zwei Stunden später hast ’nen Rasenmäher oder ’ne Schneefräse, je nachdem. Er ist, nebenbei bemerkt, der einzige Mensch, den ich kenne, der sich neben einem offenen Benzinkanister ganz unverfroren ’ne Zigarette anzündet und meint, „What’s up? Don’t run, nothing happens.“ Äh, ja. Wie du meinst, Dawarischdsch.

    Und im neuen Jahr lernen wir beide Tschechisch. Ganz bestimmt, versprochen. Wie bereits 2009, 2010 und 2011.

  3. Sash sagt:

    @Cliff McLane:
    Hattest Recht! Wollte ich schon davor verbessern…
    Aber dein kasachischer Kumpel scheint cool zu sein 😀

  4. mime sagt:

    mein beileid! verreckte karren in der silvesternacht sind wirklich scheisse – hatte ich vorletztes jahr auch… da musste ich mich dann allerdings noch im dünnen jäckchen durch schnee und s-bahnchaos nach hause kämpfen; das war dann noch mal extrascheisse!
    allet wird schöna in 2012!

    mime

  5. Daniel sagt:

    Na ja, bei euch scheint ja wenigstens potenziell Umsatz vorhanden gewesen zu sein (auch wenn das für Dich natürlich nur bedingt tröstlich ist – wir hatten Silvester und keiner kam, ist auch etwas frustrierend (wird mir einen Blogeintrag wert sein).

    Die Fehlersymptome Deiner Kiste klingen für mich nach „Keilriemen runter“ – soweit Ferndiagnose bei kaputten Autos möglich ist 🙂

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass die künftigen Schichten in diesem Jahr pannenfreier verlaufen als die erste.

  6. Sash sagt:

    @mime:
    Autsch, das ist besonders bitter! Umseo mehr Danke fürs Beileid!

    @Daniel:
    Aufgrund meiner Erfahrungen (da muss ich auch mal drüber bloggen!) kam mir auch als erstes der Keilriemen in den Sinn. Aber an einem Feiertagsmorgen ist es eh egal, warum die Kiste nicht mehr läuft…

  7. Ursli sagt:

    Ich tippe mal auf gerissenen Keilriemen oder defekte Lichtmaschine. Die beschriebenen Symptome sind mir beim ‚Zafira‘ gut bekannt.
    Wenn so was mal wieder auftaucht, ich habe so etwas vor kurzem gleich nochmal mit dem Ersatzwagen erlebt, am besten gleich nach den ersten Anzeichen alle unnötigen elektrischen Verbraucher ausschalten und eventuell sogar nur mit Standlicht und aüsserst vorsichtig (die Polizei hat auch ein Auge zugedrückt) bis zum Abstellplatz fahren.

    P.S. Soooo viel verpasst hast Du garnicht. Hatte auch etliche Leer-Km und einige Fahrgäste meinten, dass sie noch nie so einfach an Silvester ein Taxi bekommen haben.

    Frohes und gesundes neues Jahr!

  8. Was für ein Start ins neue Jahr. Aber beruhig dich, auch wenn es gut anfängt, kann es mies werden. Und umgekehrt. Hoffen wir doch mal für dich auf letzteres.

  9. Nessa LG sagt:

    Vielleicht ist es jetzt wirklich an der Zeit, ein Gedenkfoto zu schießen oder zeichnen zu lassen… 🙁
    Trotzdem alles Gute für’s neue Jahr!
    LG

  10. Nils sagt:

    Ich habe dieses Silvester auch erstaunlich viele Taxen mit eingeschalteter Fackel gesehen. Vielleicht eine Folge der Wirtschaftskrise…

    Mein Beileid für den verreckten Wagen. Ärgerlicher als in der Silvesternacht kann es wohl kaum sein.

  11. Nils sagt:

    Ach, und zum Blog: Hast Du jetzt ein anderes Theme eingestellt oder ist das jetzige Theme das „defekte Alte“?

  12. Arne sagt:

    Frohes neues Jahr.
    Da hat sich die Lima verabschiedet, na, neues Jahr, neue Lima..

  13. Michael sagt:

    Tach,
    ich will hier mal beschreiben, wie es so ganz ohne Droschke in der Silvesternacht sein kann. Hab mein Geschäft in 2011 verkauft, und war quasi gezwungen eine Sivesterfeier zu besuchen. Nach sieben Jahren des Arbeitens in besagter Nacht, schon eine recht merkwürdige Erfahrung. Ich kann abschließend jedoch vermerken, dass es wirklich Spaß gemacht hat. Schon allein die Nichtsorge über evtl. aufgebende technische Hilfsmittel ist ne Wucht.
    So denn, allen noch ein schönes 2012 mit fetter Beute und wenig Knitterfalten im Kfz.

  14. woopper sagt:

    Hallo Sash, gesundes Neues erstmal 🙂
    Das mit der guten 1925 ist zwar ärgerlich, insbesondere wegen dem Verdienstausfall. Aber ich würde sagen, wenns schon am ersten Tag so nen Mist gab, kann das ganze Jahr nur besser werden 🙂
    Ich hatte mal sowas ähnliches. Auf dem Weg zu ner sehr wichtigen Prüfung ist mir mein Auto verreckt. Bin trotzdem pünktlich da gewesen und die Prüfung lief auch bestens.
    In diesem Sinne auf ein erfolgreiches Jahr 2012 🙂

  15. GERWildcat sagt:

    hätte weit schlimmer kommen können. Hab gestern Nacht gegen 2 Uhr selbst mal kurz ein Taxi bemüht. Der arme Kerl war da schon 4 Stunden unterwegs, war sein eigener Zentralist weil in seiner Firma alle (!) anderen krank waren und hatte zu dem Zeitpunkt noch keine 100€ zusammen. Und es geht noch bekloppter als in Berlin. In Speyer, was nicht gerade sehr groß ist mit seinen 50.000 Einwohnern gibt es doch tatsächlich 6 verschiedene Funkzentralen…. Und gestern Nacht demnach mindestens 7…..

    In diesem Sinne, ein frohes neues Jahr Sash. Und vielleicht verschlägt es mich dieses Jahr ja mal in dein Taxi, wer weiss….

  16. Michi sagt:

    Mhhh, vom kaputten Design sehe ich hier nichts – oder hast du das inzwischen repariert?

    Da ist die Karre ja genau am falschestmöglichen Tag abgeschmiert. Und ich dachte, mein Silvester wäre eines der unschöneren Sorte gewesen (bis 23:30 Uhr Freunden beim Umzug geholfen…).

    Dir und Ozie ein frohes und gesundes neues Jahr!

  17. Oweia, in solchen Momenten, glaube ich nicht an Zufälle – Immerhin, biste heil nach Haus gekommen und konntest wenigstens etwas Kohle einfahren! Kopf hoch, kann nur besser werden!

  18. Frohes Neues ebenso von mir.

    Wenn ihr den Opel abgebt, solltet ihr vorher noch den neuen Thermostaten rausschrauben. Schließlich kann man den ja mindestens einmal pro Jahr verkaufen wechseln …

  19. Sash sagt:

    @Ursli:
    Naja, bei mir lief es wie gesagt ziemlich gut bis dato. Aber vorbei ist vorbei!

    @Der Maskierte:
    Na klar, immer locker bleiben. Ich bin optimistisch! 🙂

    @Nessa LG:
    Ja, vielleicht wäre das tatsächlich kein schlechter Termin…

    @Nils:
    Ja, ich hätte mir auch Dutzende bessere Termine denken können…
    Das Theme war das defekte alte. Wie man gesehen hat: Wir haben einiges angepasst 😉

    @Arne:
    So in etwa 🙂

    @Michael:
    Ich weiß glücklicherweise noch, wie es ohne ist. Ich bin ja mit diesem erst 3 Silvester gefahren. Wie es nächstes Jahr aussieht, wird im Laufe des Winters entschieden. Ich hab mir damals gesagt: Ich nehme es einfach mit, solange ich noch Lust auf die ganzen Partyleute habe. Ich weiß ja von genug Kollegen, dass das irgendwann mal nachlässt.

    @woopper:
    Ja, kann nur besser werden 🙂

    @GERWildcat:
    Ich bin sehr froh, gerade an Silvester nicht auf den Funk angewiesen zu sein. Dass der gute Mann im Stress war, glaube ich nämlich sehr gerne…

    @Michi:
    Ist inzwischen Vergangenheit, richtig bemerkt 🙂

    @all:
    Euch auch frohes Neues!!!

  20. Sash sagt:

    @Busfahrer Michael:
    Ja, immer das Gute sehen 😀
    Aber weiter an Zufälle zu glauben, fällt einem dennoch manchmal schwer…

    @ednong:
    Gute Idee! 😀

  21. Matthias sagt:

    lolopel
    Mit Volvo wär das nicht passiert 😉

  22. sternburg sagt:

    Das viel mir auch in der Sonnenalle auf : jede Menge Taxen mit annen Vogel. Ich finde ja, wenn man schon so behämmert ist, größtenteils übereuphorisierte Menschen durch bürgerkriegsähnliche Zustände zu fahren, dann darf man dafür auch mit Mörderumsätzen belohnt werden. Täte mir leid, wenn das nicht so war.

  23. Sash sagt:

    @Matthias:
    Ist aber eine unbelegte Theorie.

    @sternburg:
    Naja, passiert. Gemessen an der Arbeitszeit hab ich ja einen Mörderumsatz gemacht.

  24. Bernd K. sagt:

    Kleinigkeit, aber ich krieg da immer Magenschmerzen: das „ß“ ist ein Kleinbuchstabe und fühlt sich in deinen groß geschriebenen Flüchen sehr unwohl. Das Exkrement schreibt sich dann also mit „SS“.

  25. Sash sagt:

    @Bernd K.:
    Mach ich normalerweise auch nicht. War ungelogen das erste Mal in meinem Leben. Ich versuche nur, ein Bisschen an meiner Gewöhnung zu arbeiten, alles mit ss zu schreiben.

  26. Matthias sagt:

    @sash: Millionenfach bewährt und bestätigt 🙂
    Außerdem http://de.wikipedia.org/wiki/Volvo_P1800#Rekord

  27. Sash sagt:

    @Matthias:
    Hey, da steht nichts von der Lichtmaschine! 😉
    (vor allem aber gibt das Ding sicher spätestens den Geist auf, wenn man rechts die vorgeschriebene 2. Tür einbauen will.)

  28. Missac sagt:

    Frohes Neues!
    Sash wie läuft so etwas eigentlich ab, wenn auf einer Feier einer zwei Großraumtaxis bestellt, der selbst dann aber abhaut und die anderen gar nicht wissen, dass die Taxis schon 20 Minuten auf sie warten, als sie endlich draußen sind? Auf der Uhr in Leipzsch standen schon 5.00€ für die Wartezeit (nehme ich an) und 2,50 Standardtarif. Der Taxifahrer war nicht sehr erfreut? Insgesamt warens dann auch nur 13.50 für ihn und er kam auf 15€ mit Trinkgeld…. .

  29. Sash sagt:

    Naja, laut meiner schönen Tabelle

    http://www.hale.at/tarife/taxitarife.html

    beträgt in Leipzig der Großraumzuschlag 5,00 €. Insofern vermute ich mal, dass der Kollege erst kurz vorher die Uhr angemacht hat und damit umsonst gewartet… das hätte er nicht müssen.
    Sollte es allerdings die Wartezeit gewesen sein, dann ist es zwar bei guter Auftragslage nicht unbedingt das allerbeste, aber eigentlich kein Grund zum Ärgern.

  30. Apotheker-Typ sagt:

    Zunächst einmal mein Beileid für so viel Elend.

    Mein völlig branchenfremder Kommentar: So ich mich an meine Fahrschule vor ca. 18 Jahren richtig erinnere, funktioniert der Bremskraftverstärker nicht elektrisch sondern pneumatisch (zumindest bei Benzinern fällt im Vergaser Unterdruck als Abfallprodukt des Motors an; die Kraft des Unterdrucks auf einem Kolben nutzt man zum verstärken des Bremsdrucks). Wie man es bei Dieseln und Direkteinspritznern macht, weiss ich aus dem Kopf nicht, aber auch bei denen müßte im Zuluftstrom des Motors eigentlich ein Unterdruck (gegen Normalwetterlage) herrschen.

    Solange der Motor also läuft, sollte der BKV nicht ausfallen. Aber nicht den Motor ausschalten und den Wagen nen paar km im Leerlauf rollen lassen… Dann ist der BKV auch bei voller Batterie „ausgefallen“. 🙂

  31. Sash sagt:

    @Apotheker-Typ:
    Ich muss gestehen, dass ich mich da nicht groß mit beschäftigt habe 🙂
    Klingt aber halbwegs logisch. Und danke fürs Beileid!

  32. Aupi sagt:

    Was war denn nun letztendlich an „Sashs Kiste“ wirklich kaputt? Hat sich die Reparatur noch gelohnt?

  33. Sash sagt:

    @Aupi:
    Lichtmaschine war hinüber. Und zwei Tage später noch die Batterie. Nehme an, da gab es einen Zusammenhang. Da die Kiste inzwischen locker weitere 3.000 Kilometer runter hat, nehme ich doch an, dass sich das noch lohnt.

  34. DerKeks sagt:

    … Lichtmaschine *grrr* Mein Peugeot 207 hat nach 5 Jahren auch eine neue Lichtmaschine gewollt und die Alte irgendwo in Norddeutschland abgestossen. Ich bin dann mit dem letzten Ampere auf dem Hof einer Werkstatt angekommen, der Versuch den Motor noch einmal zur Vorführung des Fehlers zu starten endete ohne weiteres Lebenszeichens des Wagens.
    Der Fahrtverlauf von der Autobahn, wo der erste Fehler auftrat (Ausfall vom ESP) bis zum Hof der Werkstatt gestaltete sich aber ähnlich wie oben beschrieben, der Reihe nach vielen die Systeme aus, was mein Auto leider noch mit akustischen Warnsignalen kommentiert die sich anhören wie Zahnarztbohrer oder vergleichbar schlimmes, mit jedem weiteren ausscheidenden System wurde der Stress demnach größer.

  35. Sash sagt:

    @DerKeks:
    Geradezu unheimlich, oder?

  36. […] übrigens dieses Wochenende am Stand den russischen Kollegen getroffen, der mich an Silvester als beleuchtete Patrouille nach Hause eskortiert hat. Unter tausenden Kollegen sieht man sich dann ja doch nicht jeden […]

  37. […] Ende bleibt – wie an Silvester – vor allem ein Danke an den Kollegen, der kompromisslos einfach mal geholfen hat. Schön, […]

  38. […] Ebenso das ganze Glas und die Böller auf den Straßen und die laut Murphy erhöhte Chance auf eine Autopanne. Von ganz absurden Geschichten mal […]

  39. […] Schlimmer als vor zwei Jahren kann es ja gar nicht laufen. Da wäre ja selbst gar nicht fahren besser […]

  40. […] Stand sehe, weil er öfter mal interessante Dinge erzählt. Außerdem haben wir uns kennengelernt, als ich damals an Silvester mit dem Auto (quasi) liegengeblieben bin und er mich heimeskortiert hat,…. An Silvester! Aber eigentlich bräuchte ich seine Gutmütigkeit hier nicht so schmalzig […]

  41. […] Bis hin zum Extremsport unter profitorientierten Konkurrenten, zur Hauptstoßzeit einen Kollegen nach Hause zu eskortieren, weil dessen Taxi streikt. […]

  42. Hans sagt:

    Sowas ähnliches hatte ich, als mein Kleinwagen einen Unfall hatte und ich ihn lenkte, während er geschleppt wurde. Am Ende bin ich ohne Licht und nur noch mit Warnblinker geschleppt worden, weil für das Licht nicht mehr genug Strom da war. Der Motor lief ja nicht mehr und dadurch wurde die Batterie nicht mehr aufgeladen.
    Wir waren ca. eine Stunde unterwegs (die Werkstatt war genau am anderen Ende von Berlin…), als dann nach und nach dann alle Verbraucher ausfielen und bei jedem Blinkern die Tachobeleuchtung und die Digitalanzeige über den Radio heller und dunkler wurden. Da wurde mir dann etwas bange. 🙂
    Das Auto hat es mit letzter Kraft dann noch geschafft und es war dann sogar noch genug Strom da, damit es über die Zentralverriegelung abgeschlossen werden konnte.

  43. Sash sagt:

    @Hans:
    Ja, das ist extrem unheimlich. Abschließen ließ sich mein Auto auch noch, aber das war es dann quasi auch. 🙂

  44. […] zur Krankheitsgeschichte etliches weiß – nur nicht seinen Namen. Ebenso mein russischer Freund, der mich an Silvester gerettet hat und dessen Stories schon mal für einen Blogeintrag gut sind. Oder der, der mir Starthilfe gegeben […]

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