Ein fetter Deal mit korrekten Leuten…

…war das sicher nicht.

In die Grünberger Str. wollten die drei Möchtegern-Gangsta mit dem einheitlich spießenden ersten Bartflaum um den Mund.  Was das etwa kosten solle vom Matrix aus.

„Ich schätze mal, so um die 6 €…“

sagte ich und entgegen dem Gefühl, das ich sonst oft bei Preisansagen habe, dachte ich mir, dass das ein so unschlagbar günstiges Angebot ist, dass es kaum für Widerspruch sorgen würde. Denkste.

„Ey, wir ha’m nur 5 € cash, machen wir trotzdem, oder?“

„Nein!“

„Ey komm, wegen dem ein‘ Euro? Wir ham alles andere versoffen. Ist nicht so clever von uns aber wir müssen ja zum Hostel.“

„Jungs, glaubt mir: Das ist so oder so keine sonderlich gute Tour für mich, also werde ich den Teufel tun und da noch was abziehen vom Preis.“

Ich komme wirklich niemandem mit dem Das-ist-aber-eine-schlechte-Tour-Geseier, aber wenn 3 Leute bei einer Fahrt von 6 € noch um einen Euro handeln müssen, dann ist irgendwann mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Außerdem hat es mich ziemlich gefuchst, da mir 6,60 € für den obligatorischen Hunni gefehlt haben und die jetzt ausgerechnet für 6 € fahren wollten…

Dann kam aber der Kumpel von hinten, fragte nochmal, ob 6 € passen und hat irgendwoher ein Zwei-Euro-Stück rausgekramt. Also los. Die Fahrt verlief schon der Kürze wegen völlig unspektakulär und als ob ich tatsächlich gut im Routenberechnen wäre, kamen wir auf genau 6,00 €

Und dann folgte genau das, was in solchen Fällen immer folgt: Der arme Schlucker zahlte mit einem von zwei Zehnern und der noch ärmere klimperte mit einer Wagenladung Münzen und fragt seinen Kumpel, ob jetzt noch was fehlt. Trinkgeld gab es natürlich keinen einzigen Cent. Dafür aber den absolut unnötigen Wunsch, ich möge in der Nacht noch „fett Kohle“ verdienen. Wie bitte, wenn ich solche Kunden mitnehme?

Nochmal im Klartext: Ich habe nichts gegen kurze Fahrten. Selbst wenn es mal bescheiden läuft, dann ist das in Ordnung. Ich freue mich vielleicht nicht, aber das kriegt kein Kunde mit, das verspreche ich. Ich verstehe auch, dass Taxifahren teuer ist. Ich fahre auch nicht ohne Grund mit der BVG zur Arbeit. Aber bei 2 € pro Person zu handeln finde ich schon ziemlich dreist. Irgendwie erwarte ich doch auch eine gewisse Wertschätzung der Tatsache gegenüber, dass irgendein Depp sich extra ein Auto anschafft und ein Büro führt und ein anderer Depp sich die Nacht um die Ohren schlägt, um solche Eulen ums Eck zu fahren. Wenn das keine2 € wert ist, dann weiss ich auch nicht.

Und vor allem: Ich finde es widerlich, wenn man es nötig hat, bei an und für sich unrechtmäßigen Verhandlungen über billige und immer wieder aufdeckbare Lügen zu versuchen, einen Vorteil herauszuschlagen. Die Ehrlichkeit, dass man keinen Bock hat, so viel Geld zu zahlen, sollte man schon mitbringen. Dann muss ich mich nicht schlecht fühlen, wenn ich sage, dass ich aber keinen Bock habe, zu den Konditionen zu arbeiten.

Und ganz ehrlich: 95% der Leute, die „nicht mehr Geld“ dabei haben, haben irgendwelche Scheinchen im Portemonnaie beim Bezahlen…

    Ähnliche Artikel:

    Keine ähnlichen Artikel gefunden

19 Kommentare bis “Ein fetter Deal mit korrekten Leuten…”

  1. Der Maskierte sagt:

    Das ist die „Geiz ist genial“-Mentalität. Jedem versucht man die Butter vom Brot zu bescheißen und freut sich ein Loch in den Bauch, wenn man 0,0003 Cent rausgefuchst hat, nur am anderer Stelle…
    …ach vergessen wir das. Ich verstehe dich zu gut. Geht mir mit meinen Kunden nicht anders, nur dass die da ein Geschiss bei Produkten machen, wo es auf den 100er eher nimmer ankommt.
    Gut ist selten wirklich teuer, aber ich habe Gut noch nie zum Spottpreis gesehen.

  2. Felix sagt:

    Gegenfrage: Was kostet in der Hauptstadt denn wohl ’ne einfach Fahrt mit der Bahn (so sie zu der Uhrzeit überhaupt noch fährt)? Hier in Bremen würde jeder der Jünglinge 2,25 € zahlen zzgl zu dem hübschem Nachtzuschlag von noch mal ’nem Euro pro Kopf – macht also insgesamt 9,75… ich glaube, Taxi is gar nicht sooo teuer 😉

  3. Sash sagt:

    @Der Maskierte:
    Das Problem ist ja eben, dass man auf der Ebene gar nicht erst diskutieren kann mit dem Totschlagargument „Mehr hab ich aber nicht…“

  4. Sash sagt:

    @Felix:
    Bei uns wären es immerhin 6,30 € gewesen. Und immerhin mit zusätzlichem Fußweg. Das war tatsächlich einer der Fälle, in dem Taxi sogar billiger als Bahn war. Ob auf der Strecke um die Uhrzeit noch was gefahren ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich glaube allerdings, eher nicht.

  5. Komit sagt:

    Bei allem Verständnis für Deinen Unmut über, wie Du sie nennst: „Die Drei Möchtegern Gangsta“, aber warst auch nicht Du einmal jung und hattest wenig Geld? Auch Dein Wunsch nach einer „gewissen Wertschätzung“ kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Aber darum geht es nun einmal nicht beim Taxi fahren nicht, zumindest nicht in erster Linie. Es kann auch nicht Ziel sein, den von Dir erwähnten „obligatorischen Hunni“ irgendwie voll zu bekommen. Es gibt eine Tarifordnung und an die muss sich jeder halten!
    Diese Tarifordnung besagt, dass eine Strecke bis zu zwei Kilometern, sofern der Fahrgast das Taxi auf der Straße, so wie in dem von Dir beschrieben Fall, anhält, eine Kurzstrecke ist. Vielleicht weißt Du es noch nicht, aber jeder Berliner Taxifahrer ist nicht nur gehalten, nicht nur die kürzeste Strecke, sondern auch den günstigsten Tarif anzubieten.
    Bei der von Dir beschrieben Fahrt für 6,-€ handelt es sich eindeutig um eine Kurzstrecke, denn jede Fahrt mit Normaltarif bis 6,50€ sind gleich oder weniger als zwei Kilometer. Somit hast Du einfach mal Deine Dienstleistung zu einem zwei Euro überhöhten Preis angeboten.
    Das kann passieren. Man sollte es dann aber lieber für sich behalten und sich nicht noch im Internet darüber auslassen. Schon gar nicht über die Fahrgäste und deren angeblich „unrechtmäßigen Verhandlungen“, wie Du es in dem Zusammenhang getan hast!
    Was soll bloß die Kundschaft über die Berliner Taxifahrer denken?

  6. Aro sagt:

    @Komit
    1. Wenn Sahs sich irgendwo bereits hält, ist der Kurzstreckentarif nicht möglich, da der nur für Taxis in Fahrt (oder z.B. an der Kreuzung) gilt.
    2. Es stimmt nicht, dass man den günstigsten Tarif von sich aus anbieten muss. Wo in der Tarifordnung soll das stehen?
    3. Wären die drei Jungs mit der parallel auch nachts verlaufenden Straßenbahn gefahren, hätten sie pro Person nur 1,30 EUR, zusammen also 3,90 EUR gezahlt.
    4. Warum soll in einem Taxi-Blog nicht darüber geschrieben werden? Sash nennt keine Fakten, die die Identität der Herrschaften offenlegen lassen.
    5. Es ist nicht erlaubt, Fahrgäste innerhalb der Stadt ohne Taxameter zu befördern. Da kann die Kundschaft denken, was sie will. Ich sage beim Bäcker auch nicht: Pack mal für den gleichen Preis 3 Schrippen mehr ein, hab zu wenig Geld.

  7. Klaus sagt:

    @ Komit
    Deine kenntnisse über Berliner Taxitarife halten sich sehr in Grenzen. Bei einer Kurzstrecke ist es ausdrücklich die Pflicht des Kunden, eine solche zu verlangen.
    „Auf Wunsch des Fahrgastes muss dann der Kurzstreckenpauschaltarif gefahren werden. Auszug aus der Tarifordnung.
    Ich gehe mal davon aus, dass der Sash am Matrix stand und somit ist es nicht mehr möglich eine Kurzstrecke zu verlangen. Und noch was – innerhalb des Pflichtfahrgebietes ist es nicht zulässig, über den Fahrpreis zu verhandeln. Rein theoretisch würde man sich dadurch strafbar machen.
    Ich habe vor kurzem am Monatsersten versucht, etwas weniger Miete zu überweisen… Hab’grad nicht mehr.

  8. Sash sagt:

    @Komit:
    Klaus und Aro haben das Missverständnis mit der Kurzstrecke bereits erklärt. Ich stand natürlich am Matrix und da muss ich gar nix von mir aus machen, möchte aber gleichzeitig erklären, dass ich bei besonders kurzen Fahrten durchaus oft sage „Ich versuch’s mal mit Kurzstrecke“. Aber eben nicht, wenn ich stehe.
    Dementsprechend waren die Verhandlungen der Typen nicht rechtmäßig, denn wie du selbst erwähnt hast: Es gibt eine Tarifordnung, und an die haben sich alle zu halten.

    Und dass es beim Taxifahren nicht darauf ankommt, den „obligatorischen Hunni“ einzufahren, das ist mir bewusst. Aber letztlich verdiene ich mein Geld damit und als schreibender Fahrer gehört der finanzielle Aspekt eben auch dazu. Warum sollte ich nicht darüber schreiben.
    Im Taxigewerbe drehen sich doch 90% der Konflikte letztlich ums Geld, warum soll ich in meinem Blog meine Eindrücke dazu nicht schildern können?

    Und dass ich mich bisweilen über Kundschaft lustig mache… soll ich mal ne Umfrage starten, welche Taxigeschichten am meisten gelesen werden?
    Wenn Kunden Flachpfeifen sind, dann sind sie es. Steht jedem von ihnen frei, mich als Fahrer auch so zu bewerten, aber meistens erkennen sie sich wahrscheinlich selbst nicht.
    Aber da ich – so böse der Artikel hier klingen mag – im Zweifelsfalle zugunsten des Kunden entscheide, sehe ich mich da recht gut vor geschützt 🙂

  9. Sash sagt:

    @Klaus und Aro:
    Danke, dass ich das nicht alles selbst runterschreiben musste 🙂

  10. Kommentator sagt:

    „Früher“ ™ hatten wir alle „keine Kohle“ ™ und dann öfter mal versucht, „Mieten“ ™ (umgangssprachlich für: „Taxi“) günstiger zu „schießen“ ™ (OK, ich höre auf mit dem „(tm)-Scheiß“ ™… ab jetzt!) 🙂
    Im Ernst: Wer 20,00 Euro für Eintritt und 3,80 Euro oder so pro Getränk (und das pro Person, Disco und Brause!) zahlen kann und kraft Geburtsdatum überhaupt darf, sollte clever und solvent genug sein, um die Kröten für den Heimweg vorzuhalten.
    Alle anderen gehen zu Fuß, und das… *trommelwirbel*… zurecht!

  11. Sash sagt:

    @Kommentator:
    Mir geht es ja vor allem auch darum, dass man dann wenigstens nicht lügen muss. Und wer noch Kohle für eine Fahrt nach Marzahn in der Tasche hat, der kann ja wohl die 6 € voll bezahlen.
    Den Drang zu handeln kann ich irgendwo verstehen, der Preis sieht ja durch das stetige Anwachsen auch aus, als wäre er nicht fix. Aber die Tarife existieren ja eben zum einen um uns unser Auskommen zu sichern – was Verhandlungen nach unten verbietet – und zum anderen eben auch, dass wir keine Mondpreise machen können, wenn die Auftragslage gut ist. Als Kunde sieht man den zweiten Part eben zu selten.

  12. Komit sagt:

    Sorry, da muss ich mich wohl bei Dir entschuldigen. Ich hatte Deine Geschichte so verstanden, dass Dir die Fahrgäste in der Grünberger Straße eingestiegen wären und zum Matrix wollten. Da habe ich mich wohl verlesen. (Du schreibst Deine Geschichten doch nicht im Nachhinein um, oder?) Ich hoffe Du nimmst meine Entschuldigung an und erlaubst mir noch ein paar Worte zum Thema Kurzstrecke.
    Ich finde es eine Unsitte, dass darauf bestanden wird, dass der Fahrgast die Kurzstrecke zwingend ansagen muss. Damit werden automatisch alle Fahrgäste benachteiligt, die die Kurzstreckenregelung entweder nicht kennen oder einfach nur der deutschen Sprache nicht im ausreichenden Maße mächtig sind. Alleine schon um dieser ungerechtfertigten Diskriminierung vorzubeugen, sollte der erfahrene Taxifahrer dem Fahrgast von sich aus die Kurzstrecke anbieten, wenn er das Gefühl hat, dass es sich bei dem vom Fahrgast genannten Fahrziel um eine Kurzstrecke handeln könnte, übrigens unabhängig von Stand und Ansehen des Fahrgastes.
    Wenn Du zum Bäcker gehst und drei Stück Kuchen kaufst und die aber, was Du nicht weißt, im Angebot sind, erwartest Du von der Verkäuferin auch, dass sie Dir trotzdem die Ware zum Angebotspreis und nicht zum normalen Preis verkauft. Du würdest Dich sicherlich auch ärgern, wenn Du im Nachhinein erfahren würdest, dass der Kuchen im Angebot ist und Du zu viel bezahlt hast.
    Meiner Meinung nach geht es bei Deiner Geschichte, und deswegen habe ich überhaupt geschrieben, vorrangig nicht um ein rechtliches Problem, sondern, wenn Du so willst, um eine Frage der Ehre. Insbesondere von einem Taxifahrer, der, wie Du in Deinen Beitrag selbst schreibst, viel Wert auf Ehrlichkeit legt und diese auch von Deinen Fahrgästen einforderst, kann man erwarten, dass er die Kurzstrecke von sich aus seinem Fahrgast anbietet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. (Beim ersten Lesen Deines Berichtes hatte ich da den gegenteiligen Eindruck – aber das habe ich schon erklärt.) Sorry, aber da bin ich altmodisch. Ich messe Menschen an ihren Taten, nicht an ihren Worten. Es gibt nämlich Fahrgäste, die wissen halt nicht in jedem Fall, dass sich ihr Fahrziel innerhalb der zwei Kilometer Kurzstrecke befindet.
    Dafür gibt es eben den ehrlichen Taxifahrer!

  13. Sash sagt:

    @Komit:
    Danke für die Entschuldigung. Schön, wenn sich Missverständnisse aus der Welt räumen lassen.

    Zur Kurzstrecke möchte ich dennoch auch einen gegenteiligen Standpunkt ins Gespräch bringen:
    Wie du geschrieben hast, ist es zweifelsohne nett, die Kurzstrecke von sich aus anzubieten. Es ist teilweise richtig, dass viele Menschen die Kurzstrecke nicht kennen – und daran kann man meinetwegen in irgendeiner Form arbeiten. Das wäre mir persönlich egal. Aber das Ziel der Kurzstrecke war sicher nie die pauschale Herabsetzung des Preises, sondern lediglich die Füllung der oftmals ungenutzten Taxen mit zusätzlichen Fahrten. Will heißen: Wenn nun alle Fahrten unter 2 km als Kurzstrecke laufen, geht dem Gewerbe insgesamt Geld verloren. Zu einem gewissen Punkt ist das sicher eingepreist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das langfristig zu weiteren Tarifsteigerungen führen könnte, was letztlich nicht nur den Kunden – sondern uns Fahrern durch ausbleibende Fahrten wohl auch wieder schaden würde.
    Die Kurzstrecke ist eine Sonderregelung, und ohne hier für mich persönlich jammern zu wollen scheint sie durchaus für heftige Umsatzeinbußen gesorgt zu haben nach ihrer Einführung.
    Man kann hier Vorteile und Nachteile reininterpretieren. Ich finde niederschwellige Einstiegsangebote gar nicht schlecht, aber obwohl die Regelungen schon reichlich straff gehalten sind, werden wir beschimpft, wenn wir sie vom Stand aus nicht annehmen und selbst manche Touris finden es total witzig zu versuchen, 2 Kurzstrecken hintereinander zu fahren, um auch die längere Strecken billiger zu kriegen.
    Ich denke manchmal ernsthaft, dass ein einziger Tarif wesentlich besser wäre und man dann auch mit den Preisen Werbung machen sollte. Ich wage einfach zu bezweifeln, dass eine Verkomplizierung des Ganzen Vorteile bringt. Das Manko am Taxipreis ist meist nicht die Höhe, sondern die Angst der Kunden, abgezockt zu werden. Und deswegen fragen gefühlte 20% nach Festpreisen und fahren dann die 15,80€-Strecke für nen Zwanni schwarz und ohne Versicherung.
    Ich würde lieber an der Aufklärung der Kunden arbeiten als an Verbindlichkeiten für uns, irgendwelche Sondertarife anzubieten. Aber das ist natürlich ein Eindruck von der Fahrerseite 😉

  14. Anise sagt:

    Mir hat noch nie ein Taxifahrer von sich aus die Kurzstrecke angeboten. Als ich noch in Neukölln gewohnt habe musste ich die immer vorher ansagen.
    Aber zu den Sonderangeboten im Laden, es ist absolut nicht so, dass man automatisch den günstigeren Preis bekommt.
    Es gibt da ne Drogeriekette, die Gutscheine vor die Ware hängt, und nur wenn du den auch mit zur Kasse bringst, bekommst du den Rabatt. Das muss man aber aber wissen, und viele Verkäufer weisen einen nicht darauf hin, dass man nen Euro sparen könnte.
    Das gilt auch für 3 zum Preis von einem Aktionen oder nimm Produkt X doppelt, und du bekommst es günstiger.

  15. Sash sagt:

    @Anise:
    OK, das wusste ich auch noch nicht.

  16. Sash sagt:

    @Komit:
    Nochmal ich 🙂
    Eine kurze Geschichte noch zur Kurzstrecke:
    Einzig der Kunde weiss beim Einstieg, ob er eine Kurzstrecke wählen kann. Denn du darfst nicht vergessen, dass Fahrtunterbrechungen nicht erlaubt sind und falls unterwegs bei einem kleinen Umweg dann noch ein Kollege eingeladen werden soll, muss sich auch erst noch zeigen, ob es dann reicht mit der Kurzstrecke.
    Will heissen: Ein Angebot, Kurzstrecke zu machen, ist nicht nur eine Freundlichkeit, sondern beinhaltet auch Einschränkungen, die dem ein oder anderen Kunden vielleicht gar nicht recht sind, weil er unterwegs an der Tanke noch Bier holen will.
    Und damit hab ich mir auch schon übel ins Bein geschnitten und für eine halbstündige Fahrt nur 4 € kassiert, weil ich es damals nicht besser wusste. Würde ich bei aller Menschenliebe heute auch nicht mehr machen…

  17. Anise sagt:

    Einigen wir uns doch einfach darauf, dass es überall sowohl Gleichgültige als auch Engagierte gibt, denen der Kunde entweder egal ist oder die ihn auf Möglichkeiten hinweisen.

  18. Sash sagt:

    @Anise:
    Och, wir diskutieren doch gerade so nett 🙂

  19. Anise sagt:

    Na gut, will ja kein Spielverderber sein. 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: