Mal wieder Taxi-Schule (2)

Ich habe schon lange nichts mehr über den Verlauf meiner Ausbildung zum Taxler geschrieben. Das hat auch einen Grund. Es gibt einfach nichts groß neues, was ich zu schreiben hätte. Ich bin weiter am Lernen und der Kopf qualmt mir schon vor lauter Straßennamen und Objekten, wenngleich ich eigentlich viel zu wenig und viel zu langsam vorankomme. Zumindest für meinen eigenen Geschmack. Die anfängliche Sorge, alle Straßennamen sind doch irgendwie gleich, habe ich bis auf ein paar fiese Ausnahmen zwar nicht mehr aktuell im Programm der Ängste, aber ich muss meinem Ausbilder doch recht geben, wenn er heute zu einem Neuen sagt: „Man darf das nicht widerwillig machen, sonst klappt das nicht.“
Es ist so. Es ist wirklich schwer – vor allem für Gedächtnisverlust-Künstler wie mich – einen Überblick zu erhalten mit allem Absurden und Unbekannten.
Spannend finde ich nach wie vor die Frage, wo all die unverschämten und unsympathischen Taxler herkommen. Wenn ich mich in meinem Kurs umsehe, sehe ich sympathische Menschen aller Altersklassen, und ich hoffe, dass das Berufsleben einem nicht so hart mitspielt, dass all das verloren gehen muss. Aber was sich so melancholisch anhört, ist natürlich nur unterschwelliger Optimismus. Ich bin – trotz Pause letzte Woche – immer noch am Start und motiviert!

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