Versehen…

Mist, Doppelpost!

Hab die Umdatierung vergeigt. Muss jetzt wohl für 2 Tage reichen 😉

Respekt…

…übrigens an den Fahrer oder die Fahrerin des Autos, das in der Heckscheibe folgende fröhliche Botschaft verkündet:

„SCHEIDUNG 2010“

Taxibetrug in New York

Der Taxiblogger hat einen interessanten Artikel in der NZZ verlinkt. Ausgerechnet die beliebten und weltweit bekannten Taxis in New York boten nun Kulisse für einen Betrug. Tausende Taxifahrer haben Kunden innerhalb der Stadt zu einem teureren Umlandtarif befördert.

Eine Weile lang ist das wohl auch gar nicht aufgefallen, da die Tarife sich nicht groß unterscheiden. Wenn man den NZZ-Zahlen glauben will, dann sind durchschnittlich pro Fahrgast 2 $ mehr angefallen. Insbesondere, da New York soweit ich weiss keine freie Wartezeit in Taxen bietet, war das wohl unauffällig.

Nun ja, jetzt kam es raus und ist ein riesiger Skandal. Nicht zu Unrecht, wie ich finde – wobei ich mir sicher bin, dass es im Taxigewerbe auch in New York schlimmeres gibt. Die Fahrer, die mal 50 $ Festpreis für eine 40$-Strecke nehmen, wird es da sicher auch geben, und abgesehen vom Kernbereich von Manhattan werden sicher auch mal Umwege gefahren.

Ja, wie aber der Taxiblogger auch geschrieben hat: SO wäre das hier nicht möglich gewesen.

Wir haben in Berlin ja tatsächlich nur einen einzigen Tarif. Für Tag, Nacht, Feiertags, für Fahrten zum Flughafen, zur Oper und für dreimal im Kreis auch. Die Ausnahme „Kurzstrecke“ ist nur sehr begrenzt anwendbar, der größtmögliche Tarifbetrug neben großzügig manipulierten Taxametern wäre allenfalls möglich, indem man einem Kunden den Kurzstreckentarif verweigert, ohne dass es einen Grund dazu gäbe.

Diesbezüglich ist es sehr praktisch, dass die Taxameter bei uns eventuelle Zuschläge extra ausweisen. Natürlich würde kaum jemand merken, wenn ein Großraumtaxi 8 Cent mehr pro Kilometer kosten würde. Warum da jetzt aber 1,50 € extra stehen, da fragen die Kunden aus Erfahrung oft genug nach…

Kauft das Buch!

Wie kam Sash eigentlich zum Taxifahren? Das beschreibt er in seinem ersten eBook "Papa, ich geh zum Zirkus!".

Immer dranbleiben!

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Noch ein Blog?

Kleiner Tipp: Sash hat noch einen zweiten Blog, auf dem es auch gelegentlich was zu lesen gibt.

Ihr mal wieder!

Ohne Frage: Ich liebe das Internet.

Dass wir im weltweiten Netz hier zusammenkommen und nicht am Bahnhofskiosk um die Ecke, hat enorme Vorteile. Zum einen, dass wir überhaupt zusammenkommen. Ich hätte die meisten von euch nicht als Leser gefunden, und erst recht wäre ich als Schreiberling aufgeschmissen gewesen, irgendeinem Medium regelmäßig meine Ergüsse anzudrehen, bei dem es sowas wie eine Qualitätskontrolle gibt. Gut, es gäbe noch die Bild, aber hey: Auch Taxifahrer haben noch einen Ruf zu verlieren!

Nein, hier in meiner Weltnetzecke (schwupps, wieder ein Begriff entbraunt!) ist es doch eigentlich ganz gemütlich: Ich hab die Aufmerksamkeit, nach der ich (immer noch irritierterweise) scheinbar strebe – und ihr habt was zu lesen, eventuell zu meckern, und das Ganze für Umme und der guten Laune wegen.

Im Gegensatz zu sonstigen Veröffentlichungen hab ich aber natürlich auch noch was anderes: Mittels einer (wenn auch dürftigen) Statistik einen (wenn auch dürftigen) Überblick darüber, wie viele Leute eigentlich was lesen hier. Das dient eigentlich nur Unterhaltungszwecken, und ich bemühe mich redlich, da nicht viel reinzuinterpretieren.

Aber heute habe ich dann doch schmunzeln müssen, und das kann ich euch nicht vorenthalten. Wie ihr alle (zweifelsohne 🙂 ) gemerkt habt, versuche ich ja gerade wirklich regelmäßig was zu posten. Seit 4 Wochen hab ich es durchgezogen: Jeden Tag ein – wenn auch vielleicht mal kurzer – Artikel. An ein oder zwei Tagen gab es noch etwas Kleingemüse dazu, wenn etwas aktuelles anfiel, oder ich den einen Text zu marginal fand. Bis gestern. In die 48 Stunden vor Beendigung des 16. September 2010 fielen bei mir nicht nur zwei freie Tage, sondern zudem Krankheit, Privatgeschichten, Lustlosigkeit, Zeitmangel und Mäusejagd. Vieles davon mehrfach und wild durcheinander (na gut, hauptsächlich die Mäusejagd!), aber alles mehr oder minder nacheinander, sodass dieser Blog tatsächlich mal eine Pause gemacht hat.

Nun hab ich natürlich mal in die Statistiken geschielt…

Dass auf dem Privatblog wegen eines neuen Artikels mehr Besucher als sonst da waren, das hat mich nicht überrascht. Es war auch nicht bemerkenswert viel mehr – eher so oberes Ende der normalen Schwankungen.

Interessant wurde es dann hier bei gestern-nacht-im-taxi.de: Besucherrekord für diesen Monat, ein Zuwachs um rund 50%. Ich hab kurz darüber nachgedacht. Die logischste Erklärung ist wohl, dass die meisten Feed-Reader-Leser (das kommt auch von der Zahl her etwa hin) wohl eher mir als ihrem Reader getraut haben, und sich vergewissern wollten, ob da nicht doch was passiert ist – oder ob es wenn nicht wenigstens tolle Kommentare gibt oder was weiss ich.

Falls das wirklich so gewesen ist:

Entwarnung erstmal. Ich war ein bisschen krank, etwas unlustig, nicht im Taxi und manchmal offline. Alles kein Weltuntergang, alles in allem müsste ich noch in der Lage sein zu bloggen. War ich nur gestern nicht.

Und danke natürlich! Wenn man schreibt, kann man sich wirklich kaum bessere Leser wünschen, als solche, die (wahrscheinlich irritiert – auf jeden Fall aber interessiert) ihr Leseverhalten mal eben ändern, wenn mal einen Tag (!) nichts passiert!