Zu viel Spielraum bei der Leine

„U-Bahnhof Leinestraße bitte.“

„Kriegen wir hin.“

Natürlich. Was auch sonst? Ich fahr also los und komme mit dem Fahrgast ins Gespräch. Wir waren am Ostbahnhof gestartet und ich fuhr zielsicher den kürzesten Weg: Schillingbrücke, Adalbertstraße, Kottbusser …

Und während wir gerade herzhaft über Uber diskutierten, zog das Schild „U Schönleinstraße“ an uns vorbei, das ich in Gedanken anvisiert hatte.

„Sorry, ganz kurz: Hatten Sie Leinestraße gesagt? Also … Hermannstraße?“

„Ja, genau.“

Puh!

„Ich hatte irgendwie Schönleinstraße im Kopf.“

„Ach, wenn Sie falsch gefahren wären, hätte ich schon was gesagt.“

Glück im Unglück, dass der kürzeste Weg zu beiden exakt in die gleiche Richtung geht.

Ein Kommentar bis “Zu viel Spielraum bei der Leine”

  1. Zeitungsleser sagt:

    Die ärmste Straße Berlins. Immerhin mit eigenem U-Bahnhof..

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