Von der Notwendigkeit, die Zahlungsart anzupassen

„Sagen Sie, geht bei Ihnen auch EC-Karte?“

„Ja.“

„Es ist nur, ich hab nur noch 30 € …“

„Oh, wo wollen Sie denn hin?“

„Köpenick, in die XY-Straße. Hat das letzte Mal 28,50 € gekostet.“

„Dann sollte es jetzt auch nicht mehr kosten. Aber zur Not geht Karte, wie gesagt.“

„So. Dann sind das 28,70. Hat also gereicht, wie versprochen.“

„Gut, dann möchte ich mit Karte zahlen.“

„?“

„Ja, machen Sie mal 35 €.“

Guter Grund. 🙂

13 Kommentare bis “Von der Notwendigkeit, die Zahlungsart anzupassen”

  1. Kohlenmunk sagt:

    Wie ist die Stimmung in Köpenick???Man hört ja einiges, ich denke da nur an das Lied, was im Radio läuft…
    Von dem, mit de 2 blonde Zöppe…

  2. Hans Olo sagt:

    Wie läuft das dann mit dem Trinkgeld, was mit Karte bezahlt worden ist? Kannst du dir das einfach von deiner Abrechnung abziehen?

  3. Sash sagt:

    @Kohlenmunk:
    Ich hab nicht den Hauch einer Ahnung, was Du meinst.

    @Hans Olo:
    Sicher. Mein Chef will bei der Abrechnung von mir den Betrag, der auf dem Taxameter steht. Wenn ich also auf einer Kartenabrechnung 5 € mehr stehen hab, muss ich vom Bargeld einen Fünfer weniger abgeben.

  4. Kohlenmunk sagt:

    Sorry ich war im falschen Blog. Dachte hier geht’s um DDR Themen…

  5. Wolfy sagt:

    @Kohlenmunk:

    Lol! 😀

    @Sash:

    Ein wirklich triftiger und angenehmer Grund, würde ich sagen. 😀

  6. Sash sagt:

    @Kohlenmunk und Wolfy:
    Ahaha! Das ist wirklich geil! 😀

  7. DrAnubis sagt:

    Fallen eigentlich Gebühren für Kartenzahlung an?

    Ist so ein Irrglaube das mit Karte kein Trinkgeld möglich ist. Hatte ich auch schon oft. Ich würde ja aber ich zahle mit Karte da geht das ja nicht.

  8. Sash sagt:

    @DrAnubis:
    Hier in Berlin kostet Nicht-Bar-Zahlen 1,50 € Zuschlag. Also auch die Kartenzahlung.
    Zum Trinkgeld: So gesagt hat mir das bisher noch niemand. Aber dass einige keine Ahnung haben, dass ich da auch einen anderen Betrag eingeben könnte, das ist offensichtlich. Geradezu niedlich sind ja die, die dann das Trinkgeld bar zahlen. 🙂

  9. hrururur sagt:

    @Sash: Trinkgeld in bar ist eigentlich logisch, wenn man vermutet, dass es sonst an den Chef geht, man aber den Angestellten damit bedenken will

  10. Sash sagt:

    @hrururur:
    Jein. Es ist als einfacher Gedankengang natürlich nachvollziehbar. Will ich auch gar nicht schlechtreden. Andererseits ist da halt auch wieder so viel Halbwissen und Kopfkino dabei, das leicht aus der Welt geschafft wäre mit der – durchaus auch typischen – Frage, ob das dann „auch bei mir ankommt“.

  11. hrururur sagt:

    Klar, aber man Menschen fragen nicht. Genau wie sie keine Schilder lesen…

  12. Lachgas sagt:

    hmm @sash ich geb Trinkgeld wenn ich es denn gebe auch immer bar (auch wenn ich zB im Restaurant mit Karte zahle) – fühlt sich irgendwie besser an dem der es kriegen soll was in die Hand zu drücken, kann (so hoffe ich) nicht irgendwie versehentlich bei der Abrechnung durchrutschen und mW ist es doch gar nicht so unüblich auch % auf den Umsatz mit der Karte zahlen zu müssen (also dann die Firma an die Bank) und ich will ja dass mein Trinkgeld komplett auch als solches ankommt und davon nicht noch irgendwelche Prozente evtl bei der Bank/der Kartengerätfirma oder wem auch immer hängen bleiben.

  13. Sash sagt:

    @Lachgas:
    Finde ich auch nicht falsch und keine dumme Überlegung. Für mich sieht das Ganze halt so aus:
    Mein Chef will von mir bei der Abrechnung den Betrag haben, der auf dem Taxameter steht. Also das insgesamt einfahrene Geld von allen Fahrten. Wenn ich jetzt also z.B. 100 € Umsatz gemacht habe, dann will er 100 € von mir. Davon war dann vielleicht eine Fahrt auf Karte, sagen wir mal 20 €. Der Fahrgast hat mich 25 € eingeben lassen. Für meinen Chef zählt nun die Kartenquittung wie 25 €, was bedeutet, dass ich ihm vom Rest nur noch 75 geben muss, nicht 80. Und damit landet das am Ende einfach bei mir.
    Aber – und deswegen will ich dich keinesfalls abbringen von deiner Handhabung – ich weiß natürlich nicht, wie das in eher halbseidenen Firmen gehandhabt wird. Natürlich ist dein Weg der sicherste, um zu wissen, dass das Geld beim Fahrer landet. Mir kommt sowas manchmal halt absurd vor, weil ich sicher weiß, dass meine Chefs mich bei sowas nie übers Ohr hauen würden.

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