Ein bisschen weiter fahren?

Manchmal glaubt man einfach nicht, auf was für lustige Ideen die Kunden im Taxi so kommen. Letzte Woche hat es ja bisweilen mörderisch geschifft. Nicht nur tagsüber, sondern auch Nachts, als die meisten von euch wahrscheinlich friedlich im Bett lagen oder aber mit einer Tasse Tee am Fenster standen, um das Treiben zu beobachten. Da scheucht man echt nur Taxifahrer aus dem Haus! Genau in so eine Phase erhöhter Feuchtigkeit fällt meine Tour.

An Bord hab ich eine junge Frau, bei der die Kollegen am Stand schon neidisch waren, dass sie bei mir einsteigt. Die Zieladresse lag etwa 4 Kilometer weg, eine Fahrt für knapp unter 10 € also.

Als wir gerade kurz davor sind, auf den Parkplatz vor ihrem Haus einzubiegen, fragt sie mich etwas kleinlaut – wir haben davor kaum geredet, sie hat meist telefoniert – ob wir den Plan ändern könnten:

„Sagen sie, könnten wir auch ein Stückchen weiter fahren und dann hierher zurück?“

„Selbstverständlich. Wo soll es denn hingehen?“

Mir ist als erstes ein Spätkauf in den Sinn gekommen. Noch kurz Zigaretten, Getränke oder Essen holen und dann heim.

„Naja, äh nirgendwo hin. Ich muss hierher. Aber meine Freundin, die mir aufmachen sollte, ist noch nicht da. Die kommt erst in ein paar Minuten. Wir könnten doch einfach ein bisschen durch die Gegend fahren. Bis 20 € könnten wir machen!“

OK, des Regens wegen war Warten außerhalb des Taxis ein wenig blöd. Aber deswegen durch die Gegend fahren ist ja mehr als nur bekloppt!

„Wissen sie was: Wir fahren jetzt einfach zu ihnen auf den Parkplatz. Das Taxameter lasse ich an und dann berechnet das die Wartezeit. Das sind bei 10 Minuten 4 € – das sollte damit auch günstiger sein als sinnlos rumfahren. Ist das eine Idee?“

„Oh, sowas geht?“

Während das Taxameter lustig seinen Zähler nach oben schraubte, entschuldigte sie sich auch noch für die Umstände. Dabei ist der Wartezeittarif mit seinen 25 € pro Stunde für einen Tag unter der Woche eine wirklich ausgezeichnete Entschädigung 🙂

Insgesamt hat die Geschichte dann doch noch länger als erwartet gedauert. Die Uhr hab ich mit dem Auftauchen ihrer Freundin bei 16,20 € gestoppt (bei 9,40 € waren wir zu Beginn). Während der Zeit haben wir uns ein bisschen aufgezwungen unterhalten, aber wenigstens weiss sie jetzt, dass man ein Taxi auch zum Stehen verwenden kann. 18 € war ihr die Sache dann letztlich wert und somit waren sowohl Umsatz als auch Trinkgeld und Kilometerschnitt am Ende der Tour bestens. Und ein paar Taxigeschichten hab ich auch noch erzählen können.

Mein Liebling zum Erzählen ist ja der Klassiker…

Blog-Trinkgeld

Ich schreibe ja nicht immer, wenn ich mal von Lesern eingeladen werde, sie zu chauffieren. Auch das meistens ziemlich ansehnliche Trinkgeld (Danke an alle! Ihr wisst, wer ihr seid!) lasse ich meist unter einem Mantel des Schweigens verschwinden. Wenn ich diesen Mantel trage – und das tue ich immer, wenn mich jemand sieht – dann wirke ich darin noch voluminöser als sonst. Das liegt dann also an der vielen Verschwiegenheit! 😉

Nun muss aber auch ich gelegentlich Ausnahmen machen, und schreiben, was mir so im Taxi passiert. Ich vermute, Taxigeschichten werden hier im Blog ganz gerne gelesen…
Im Laufe der Woche hat mich ein Leser (ich halte es mal besser anonym, hoffe dass das ok ist…) wegen einer recht kurzen Tour angefragt. Glücklicherweise hat das zeitlich und räumlich hervorragend gepasst, und so hab ich ihn von einer geschäftlichen Veranstaltung in Mitte in ein nahegelegenes Hotel gebracht. Gut, die Bremsen quietschten ein wenig und die Scheiben waren etwas dreckig – ansonsten habe ich hoffentlich einen brauchbaren Eindruck hinterlassen. 🙂

Wie eigentlich immer bei Fahrten mit Lesern war die Tour zu kurz, um sich vernünftig zu unterhalten. Auf der anderen Seite wäre es ja auch unfair, wenn ich ausgerechnet mit euch Lesern große Umwege fahren würde, oder?

Weswegen ich die Fahrt nicht verschweigen kann, ist weil jener Leser beinahe einen Trinkgeld-Rekord gebrochen hat. Nicht den absoluten – den hält nach wie vor mit recht großzügigem Abstand der betrunkene Brite aus dem Matrix – aber wenigstens prozentual kam mein Fahrgast dem freudig erregten Angelsachsen sehr sehr nahe!

Exakt 400% gab es auf den Fahrpreis extra! 😀

Gut, ich sollte der Fairness halber erwähnen, dass es als „Blog-Trinkgeld“ deklariert war, und somit nicht wirklich für die Fahrt war. Andererseits hat mein geliebter Brite seine knapp 432 % ja auch eher für die Stadt Berlin gegeben…

Vielleicht richtig…

Tiefsinnige Unterhaltungen sind selten im Taxi. Das ist verständlich, denn schliesslich sind ich und mein Mitprotagonist zu Beginn noch nicht einmal miteinander bekannt. Manchmal geht es dann aber doch recht schnell, wie im Fall des folgenden Beamten:

Ein paar Fragen seinerseits, wie es so läuft – die angeblich häufigste Einstiegsfrage seitens der Fahrgäste – und als die Fahrt 10 Minuten später beendet war, waren wir bereits soweit, dass er mit mir seine Sorgen teilte, er wüsste nicht, was er seinen Söhnen heutzutage noch für einen Beruf nahelegen könnte.

Dass Taxifahrer nicht zur Debatte stand, wunderte mich nicht, aber es war sehr schön, am Ende von ihm anerkennend zu hören:

„Wissen sie, vielleicht haben sie es ja wirklich richtig gemacht mit ihrem Taxi!“

Dazu können sich nicht alle durchringen…

 

Ich will’s nicht wissen…

Man kommt nicht umhin, sich gelegentlich Gedanken zu machen über seine Kundschaft. Das ist mitunter sogar sehr angenehm. Da sitzen dann glücklich turtelnde Pärchen im Auto oder Rentner die im Casino gewonnen haben. Manch einer schwärmt von seinen Kindern oder freut sich, dass er ein anstrengendes – aber erfolgreiches! – Geschäftstreffen hinter sich hat.
Den Gegenpol bilden die eher traurigen Gestalten, die von Trennungen, Streit, Arbeitslosigkeit und Stress berichten.

Beides auf einmal gibt es selten.

Derletzt enterte eine resolute junge Frau mein Gefährt und wünschte sich aus dem Straßenkatalog ein Ziel in einiger Entfernung weit im Südosten der Stadt. Mir sagte die Adresse zunächst nichts, aber sie klärte mich auf, dass man am Besten das Adlergestell hinunterführe, ansonsten zeigt sie mir gerne, wo ich dann lang muss.

Gang rein, Taxameter an, los geht’s!

Die Stimmung an Bord war locker. Ich hatte bereits eine brauchbare Schicht hinter mir, sie eine längere Reise. Plauder, laber, quatsch. Dann klingelte das Telefon. Ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich und dann ging es los:

„Ey, wat? Nerv nich! Ey du, ich komm jetz nach Hause. Wat bis du? Wo?  Ey, ich bin im Taxi. Ja genau, mit meinem Liebhaber!“

Moooment! Als einzige anwesende Person, unglücklicherweise auch noch männlich, hab ich erst mal schlucken müssen. Nicht, dass der am anderen Ende das nachher noch für bare Münze nimmt. Auf der anderen Seite – Blick in den Rückspiegel – gar keine schlechte Idee! Darf halt meine Freundin nicht mitkriegen. Dann müssten wir…
Aber das Telefonat war beendet. Ziemlich aprupt. Von ihr.

Zweiter Auftritt des Telefons: Dingelingeling!

„Ey wat? Pass bloß auf du! Ich komm jetz nach Hause. Und dann kannst du dich sowieso mal warm anziehen! Ja, wie? Nix wie! Dann fliegen deine Sachen vom Balkon und dann verpiss dich, du Drecks-Junkie! Ja, halt’s Maul!“

Wow! Klare Ansage.

Wer jetzt davon ausgeht, dass das irgendeine Auswirkung auf das Gespräch im Taxi hatte, der wird unweigerlich enttäuscht. Denn ihre Stimme war mir gegenüber sofort wieder auf Normalniveau und die mehr oder minder muntere Plauderei übers Wetter und ihre mehrwöchige Abwesenheit ging einfach weiter. In einem einzigen Nebensatz auf der recht langen Tour erwähnte sie, dass es halt „nicht sonderlich toll“ wäre, wenn man heimkommt, und es gleich Stress gibt. Da konnte ich ihr nur beipflichten und verwarf die Umsetzung der Liebhaber-Geschichte wieder.

Ab da lief die Fahrt auch wirklich angenehm. Wir unterhielten uns über dies und das, wohlweißlich mit wenig Tiefgang, aber wenigstens ohne das nahezu obligatorische eiserne Schweigen nach solchen Ausbrüchen.

Mit 21,20 € auf der Uhr erreichten wir das Ziel, und wie eigentlich zu erwarten war, lümmelte vor dem besagten Hauseingang eine wenig vertrauenserweckende Person herum.

„Boah, wat will denn der Vogel jetz hier?“

entfuhr es meiner Kundin, woraufhin sie sich schnell ans Bezahlen machte und äußerst großzügig auf 25 € aufrundete. Noch während ich das Geld entgegen nahm, öffnete der „Vogel“ die Beifahrertüre und fragte mich:

„Wo haste sie denn aufjegabelt?“

„Ähm, wieso wollen sie das bitte wissen?“

„Na, von wo haste se denn herjebracht? Wieviel haste gekriegt? N‘ Zehner?“

Während er auf die in meiner Hand befindlichen Scheine stierte, steckte ich sie schnellstmöglich ein und sagte ihm, dass ich ihm die Frage nicht beantworten werde, und er das gefälligst mit ihr zu klären hätte. Ich hab zwar durchaus befürchtet, mal kurz unbezahlte Überstunden für den zuständigen Sozialarbeiter zu übernehmen, aber so wie sich mein Fahrgast am Telefon geriert hatte, vermutete ich, dass eine Einmischung unnötig wäre. In der Tat:

„Ick will doch nur det wissen. Kommste vom Hauptbahnhof? Oder vom Ostbahnhof? Is doch meene Frau hier!“

„Tut mir leid, aber dann können sie sie das ja auch selbst fragen!“

Die überaus stimmgewaltige Hilfe von der Rückbank ließ nicht auf sich warten:

„Ey, hörste wohl uff! Des geht dich gar nüscht an! Hör mal auf, mein‘ Taxifahrer hier anzumachen!“

Ich selbst bekam noch ein freundliches „Schönen Abend noch!“, darauf wird der interessierte Kerl wohl vergeblich gewartet haben in dieser Nacht. Sicher würde mich der Ausgang der Geschichte eigentlich interessieren, aber ich hielt einen taktischen Rückzug doch für das Beste, um mir die Laune nicht auch noch zu verderben.

Achthundertsiebenundfünfzig

Wenn man sich darauf freut, Feierabend zu machen, zieht sich die Zeit natürlich ins Unendliche.  8 Stunden wollte ich schon meiner unglaublichen Statistik zuliebe zusammenbekommen, und das brachte mich dazu, dumm in der Gegend rumzustehen. Naja, dazu gebracht hat mich natürlich eigentlich mein eigener Irrsinn.
Aufs Matrix hatte ich heute keine Lust, am Berghain schien sich langsam der Totentanz anzubahnen, also hab ich mich dort niedergelassen, wo die letzte Kundschaft mich hingeführt hat: am Golden Gate.

Der Anfang war auch ok: Ein Kollege stand vor mir, und binnen 10 Minuten war er weg. Mit Kundschaft. Und kürzer als die letzten beiden Berghain-Touren, die mich genau hierhin geführt hatten (7,00 €) wird die Fahrt sicher nicht gewesen sein. Also hab ich abgewartet. Eine geschlagene Stunde…

Während dieser Zeit konnte ich mir sehr gut einen Überblick über die Clubkundschaft machen, über die Einlassstrategie des Türstehers, und nicht zuletzt konnte ich haufenweise Kippen wegquarzen und mir die Discokugel am umliegenden Straßenschild schönreden. Fuck!

Dabei war die Schicht gut gestartet. Im Wochenendtakt hatte ich meine Fahrgäste, und nach 4 Stunden hätte ich nie gedacht, dass ich zur achten meinen Hunni gerade mal so voll hätte. Aber irgendwann kam dann eben doch Kundschaft.

Ein netter junger Kerl, der mit seinen enganliegenden Jeans und seinem T-Shirt einen recht légèren Eindruck machte. Uns beide einte, dass wir eine Nicht-Frisur trugen, und binnen anderthalb Minuten haben wir uns blendend verstanden. Er wollte in den Norden Neuköllns, also keinesfalls eine Hammertour, eher der bequeme Durchschnitt, ein Zehner etwa.  Schon eingepreist, dass wir an einem Späti hielten, wo er sich noch ein abschließendes Bier rausgelassen hat. Er hat von seinem Urlaub erzählt, unter anderem von der Fahrweise spanischer Kollegen (oh, da kenne ich auch eine Geschichte…), und alles in allem kann man sagen, dass ich wegen Kundschaft wie ihm gerne Nachts fahre.

Sicher: Er war nicht nüchtern, und die meisten Kollegen über 50 hätten in ihm erstmal einen potenziellen Zechpreller vermutet, aber er war in Wirklichkeit ein herzensguter Kerl. Dass sein Zwanni fürs Taxi ihm locker reichen würde, hab ich gleich zu Beginn bestätigt, ansonsten war der Preis glücklicherweise nicht mal ein Thema.

Bei 9,80 € auf der Uhr hab ich den Wagen angehalten, kurz nachdem ich gescherzt habe, ich halte besser etwas schräg vor der Türe, wenn er nicht mehr geradeaus laufen könne. Da hatte ich schon eine Menge Lob – und zwar nicht das geschleimte! Das ehrliche – für Banalitäten kassiert und mich in Gedanken mit 20 Cent Trinkgeld von einem „armen Studenten“ abgefunden.

„Weisste, ich würde jetz ja gerne einfach 857 sagen. Einfach weil das ok wäre. Aber so viel hab ich nicht, deswegen sag ich jetzt einfach mal: Zwölf!“

„Vielen Dank! Und ich meld mich dann wieder, wenn das Geld auf dem Konto ist, ok?“

Es ist schön, eine Woche mit gemeinsamem Lachen zu beenden. Immer wieder. Ein kleiner Witz bleibt aber noch: Ich hab beim Saubermachen an der Tanke noch einen Euro gefunden, der davor (ich stand ja eine Stunde rum und hab dies und das gemacht) nicht dort lag. In Anbetracht der Aussage meines armen Studenten nehme ich an, dass es schon ok ist, wenn ich mich jetzt darüber freue 😀

…

Ich hab gerade hin und her überlegt, wie ich den Artikel überschreiben soll. Mir ist nichts eingefallen, bzw. das, was mir eingefallen ist, wäre als Überschrift zu unschön gewesen. Eigentlich braucht man auch keine Überschrift, keine Umschreibung und kein Fazit.

Ich war binnen weniger Minuten der Dritte am Ostbahnhof, und hab nur kurz registriert, wie eine dreiköpfige Gruppe ziemlich kurioser Gestalten vom Kollegen vor mir abgewiesen wurde. Das muss wirklich nicht zwingend schlimmes bedeuten, allzu oft fragen die Leute nach Kartenzahlungen, Umlandsfahrten oder sperrigen Gepäckstücken – sprich: Nach Dingen, die wir Taxifahrer ablehnen können.

Die Frage, die mir die ziemlich verwahrlost aussehende Frau stellte, war indes ziemlich simpel:

„Enschuulgung. Fahrst du uuns?“

„Klar doch.“

Der Grund für die Ablehnung des Kollegen war offensichtlich: Die drei Gestalten waren nicht gerade die saubersten, und gleich nach dem Losfahren meinte meine Beifahrerin dann auch:

„Weissdu, siind wir Obdachlose!“

Als ob das nun irgendwie die logischste Fortsetzung war, klappte sie den Pizzakarton in ihrer Hand auf und wollte mich einladen, von der herrlich frisch duftenden Champignon-Pizza zu kosten. Ich verneinte höflich, was zugegebenermaßen durchaus auch daran lag, dass ihre Finger dreckverkrustet das Stück hielten.

„Wär kein Problem. Isse genuug!“

teilte sie mir lachend mit. Die Fahrt selbst war wirklich nur sehr kurz. Sie lotste mich an ein leerstehendes Haus ohne Fenster, dessen einziger Daseinszweck von außen betrachtet zu sein schien, als Übungsfläche für unbegabte Graffiti-Künstler zu dienen.
Die alte Frau zeigte mir ein ungemein breites Grinsen, dass die drei verbliebenen Zähne über Gebühr betonte, und lachte:

„Darf ich dir vorstellen: Meine Villa!“

Das Taxameter zeigte am Ende magere 5 € an, und irgendwie hab ich ja darauf gewartet, dass sie sagen, sie hätten kein Geld. Wahrscheinlich hätte ich es ihnen nicht einmal übel genommen, wenngleich es natürlich unverschämt mir gegenüber gewesen wäre.
Die Frau aber quittierte den Betrag mit einer Anweisung an einen der Mitreisenden im Fond. Der erfolgte in einer mir gänzlich unbekannten Sprache, ich vermute irgendwas östliches.

Der Mann hinter mir reichte mir 6 € und bedeutete mir, dass das so stimmt:

„Guy, that was a nice ride. Nice to meet you!“

„Du bisse guute Mensch!“

sagte die Frau lächelnd, während ihr Begleiter sich mit eingeübtem Schwung unter dem Bauzaun durchrollte, der wahrscheinlich genau dafür da war, arme Landstreicher wie diese drei abzuhalten.

Sind wir mal ehrlich: Ja, ich hab nach einer kurzen Tour für insgesamt 6 € nochmal Sitze, Scheiben und Türgriffe sauber machen müssen. Fettige Finger hier, dreckige Hosen da – aber nix wildes. Froh drum war ich sicher nicht. Aber wenn mich jemand fragt, was die schönste Tour des Abends war…

Wat ein Anfang!

So, der Mai schlägt erstmalig zu, und endlich stimmen auch die Umsätze mal wirklich wieder. Ich hab das erste Mal seit 18. Februar (!) mal wieder über 200 € in einer Schicht gemacht.

Mir sind die Kunden nur so zugeflogen, noch dazu die mit den lukrativen Touren. Es ist einfach schön, wenn selbst die Fahrgäste mit den kurzen Fahrten fast allesamt positiv auffallen. Bezeichnend hierfür wären zum Beispiel der Kunde, der seine Tour für 8,00 € mit 12 bezahlt hat und meinte, er danke mir „von ganzem Herzen“ – oder der nette Herr, der in irgendeiner leitenden Position bei der aktuell laufenden „Körperwelten“-Ausstellung sitzt, und mir bei 6,80 € Rechnungsbetrag neben 1,20 € Trinkgeld gleich 2 Freikarten für die Ausstellung hat zukommen lassen.

Es geht nicht immer nur ums Geld in diesem Job – aber wenn das Einkommen auch noch stimmt, dann macht es doch gleich doppelt Spaß! In diesem Sinne einen fröhlichen Mai euch allen!