{"id":5153,"date":"2010-03-02T06:00:32","date_gmt":"2010-03-02T05:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=5153"},"modified":"2010-03-02T06:00:32","modified_gmt":"2010-03-02T05:00:32","slug":"ein-kurzes-bier-und-keine-gebarmutter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/2010\/03\/02\/ein-kurzes-bier-und-keine-gebarmutter\/","title":{"rendered":"Ein kurzes Bier und keine Geb\u00e4rmutter"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>&#8222;C&#8217;mon! Only a short beer!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer gewissen Sympathie bewaffnet, gestalten sich Einladungen w\u00e4hrend der Arbeit zu einer fast schon regelm\u00e4\u00dfigen Geschichte. Das kurze Bier wurde mir angeboten von zwei Iren, die fast die ganze Fahrt \u00fcber nicht locker lassen wollten, um mir im Courtyard by Marriot Hotel noch einen Drink zu spendieren. Meine Einw\u00e4nde bez\u00fcglich Alkohol und Autofahren wollten sie nicht gelten lassen und kommentierten das mit einem erschreckend selbstverst\u00e4ndlichen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>&#8222;You have to try it. We always do so!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztlich bin ich nat\u00fcrlich nicht mitgekommen, und neben der Tatsache, dass ich mich am Samstagmorgen um 3 Uhr ungern vom Arbeiten abhalten lasse, lag der Grund auch in einigen nur leiste gefl\u00fcsterten Anz\u00fcglichkeiten, die mir klar machten, dass es beileibe nicht um ein Bier ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Runde 24 Stunden sp\u00e4ter war es dann noch ein wenig offensichtlicher, wenn auch in be\u00e4ngstigendem Ma\u00dfe hilfloser:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><em>&#8222;Wenn ich jetzt keine Geb\u00e4rmutter und keine Br\u00fcste h\u00e4tte, was m\u00fcsste ich sagen, damit du noch mit hochkommst zum feiern?&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin ziemlich \u00fcberzeugt davon, dass der junge Kerl da einiges durcheinander gebracht hat, als er sich \u00fcberlegt hat, wie er einen Hetero mit Argumenten zu sich nach Hause bringen k\u00f6nnte, da er &#8211; so ungenau ich ihn auch in Augenschein genommen habe &#8211; mit ziemlicher Sicherheit tats\u00e4chlich keine der oben genannten biologischen Merkmale aufwies.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal ist es schon hart, aber bei solchen Angeboten ist es ziemlich aussichtslos, meine Anwesenheit au\u00dferhalb des Autos zu bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Chef hat zwar zu Beginn meines Arbeitsverh\u00e4ltnisses bereits gesagt, dass Taxifahren als Job den unglaublichen Vorteil bietet, Menschen kennenzulernen, und umgehend &#8211; w\u00e4hrend der Arbeit quasi &#8211; noch mit ihnen ausgehen, bzw. einkehren zu k\u00f6nnen&#8230; aber so lange die Angebote sich auf Drogen und Sex beschr\u00e4nken, hat man als vergebener und zumindest zeitweilig arbeitswilliger Fahrer nicht so sonderlich viel davon.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dfer was zu bloggen \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;C&#8217;mon! 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