{"id":3462,"date":"2009-09-07T06:32:06","date_gmt":"2009-09-07T04:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sashs-blog.de\/wordpress\/?p=3462"},"modified":"2009-09-07T06:32:06","modified_gmt":"2009-09-07T04:32:06","slug":"wurdiger-abschluss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/2009\/09\/07\/wurdiger-abschluss\/","title":{"rendered":"W\u00fcrdiger Abschluss"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wie inzwischen wohl jeder weiss fahre ich stumm. Ich hab den Funk nicht an und mir fehlt dabei voerst auch nichts. Klar, die ein oder andere Fahrt w\u00fcrde bisweilen sicher zus\u00e4tzlich dabei rausspringen, aber wenn ich mich so umh\u00f6re, liege ich zumeist gar nicht so schlecht im Schnitt unter den Kollegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weswegen aber mache ich das eigentlich? Naja, das hat wohl ein bisschen mit meinem langj\u00e4hrigen Job im Behindertenfahrdienst zu tun. Ich genie\u00dfe es noch immer wahnsinnig, dass ich im Taxi die Freiheit habe, eigentlich nie unter Zeitdruck zu stehen. Ich kenne mich in Berlin noch nicht so gut aus wie manch altgedienter Kollege, und ich bin ganz froh, dass es bei den Fahrten bei einer Zielsuche bleibt, und ich nicht auch noch den Start erst finden muss. Insbesondere damit habe ich schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich finde es einfach angenehm, dass beim Taxifahren in der Regel keine dritte Partei mit drinh\u00e4ngt. Ich fahre meinen Fahrgast, und falls es wirklich mal den ein oder anderen \u00c4rger geben sollte, dann kann ich das eigenverantwortlich angehen. Die Erwartungen Dritter bez\u00fcglich Zeitpunkt, Fahrzeug, Fahrer etc. erf\u00fcllen zu m\u00fcssen, liegt mir einfach nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch konnte ich nicht Nein sagen, als mein Lehrer in Sachen P-Schein und heutiger Kollege mich am Freitag anrief und mich fragte, ob ich nicht eine Fahrt am fr\u00fchen Sonntag morgen \u00fcbernehmen wolle. Eine Reiseb\u00fcro-Fahrt, lohnend zudem: Es ginge von Gr\u00fcnau zum Ostbahnhof.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Na das w\u00e4re doch ein sch\u00f6ner Schichtabschluss!&#8220;,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">dachte ich mir so und willigte ein. Die Fahrt ging nat\u00fcrlich auf Coupon, und es sollte noch recht kompliziert werden, bis wir es geschafft haben, uns im belebten Wochenend-Verkehr zu treffen, damit ich den Coupon und die Adressen entgegennehmen konnte. Ich hatte erst echt ein mieses Gef\u00fchl, weil der Kollege mich schon darauf hingewiesen hat, dass die eine Stra\u00dfe im Stadtteil zweimal existiert und ich unsicher war, ob mein Navi das im Zweifelsfall blickt. Sollte aber keine Probleme geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sogar zeitlich hat die Tour gut gepasst, und ich konnte sie prima unterbringen. Vier Rentner aus verschiedenen Ecken des S\u00fcdwestens [S\u00fcdosten &#8211; Danke Aro] fuhr ich dann morgens gegen 6 Uhr zum Ostbahnhof, und zudem war die Tour lukrativer als gedacht. Mit 25 \u20ac hatte ich gerechnet. Dass es aber letztlich knapp \u00fcber 40 werden w\u00fcrden&#8230; nice! Zumal die Nacht davor ja auch gut lief, und ich in 7 Stunden schon fast 200 \u20ac eingefahren hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und nun hatte ich zum Abschluss vier strahlende Rentner der h\u00f6chsten Zufriedenheitsstufe p\u00fcnktlich am Bahnhof, und drei Euro Trinkgeld gab es sogar auch noch. Beschweren kann ich mich nun wirklich nicht. Hat den Freitag mit der Kotzerei wenigstens ein bisschen ausgeglichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie inzwischen wohl jeder weiss fahre ich stumm. Ich hab den Funk nicht an und mir fehlt dabei voerst auch nichts. Klar, die ein oder andere Fahrt w\u00fcrde bisweilen sicher zus\u00e4tzlich dabei rausspringen, aber wenn ich mich so umh\u00f6re, liege ich zumeist gar nicht so schlecht im Schnitt unter den Kollegen. 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