{"id":15056,"date":"2014-01-09T08:32:01","date_gmt":"2014-01-09T06:32:01","guid":{"rendered":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/?p=15056"},"modified":"2014-01-09T10:02:31","modified_gmt":"2014-01-09T08:02:31","slug":"mindestlohn-im-taxigewerbe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/2014\/01\/09\/mindestlohn-im-taxigewerbe\/","title":{"rendered":"Mindestlohn im Taxigewerbe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Da hat sich die Tage also <a title=\"GNIT \u2013 Mindestlohn-&quot;Nachbesserungen&quot;\" href=\"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/2014\/01\/06\/mindestlohn-nachbesserung\/\" target=\"_blank\">die werte Frau Hasselfeldt aus der CSU zu Wort gemeldet<\/a> und Taxifahrer mit dem seltsamen Argument, sie bek\u00e4men keine Stundenl\u00f6hne, auf eine Stufe mit Ehrenamtlichen gestellt. Um damit zu suggerieren, ein Mindestlohn im Taxigewerbe w\u00fcrde nicht funktionieren. Das ist nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn. Zum einen arbeiten in vielen Orten Deutschlands Taxifahrer nach fixen Stundenl\u00f6hnen, zum anderen sind wir nicht die einzige Branche, die erfolgsbasierte Bezahlung kennt. Was Taxifahrer indes recht einzigartig macht, ist der Anteil der Besch\u00e4ftigten, der im Niedriglohnbereich arbeitet (siehe z.B. <a title=\"heise.de \u2013 Auf Basis der Steuergesetze von 1998 w\u00e4ren \u00fcber 50 Milliarden mehr in den Staatskassen gelandet\" href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40283\/2.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Da schlagen wir sogar die gerne ins Feld gef\u00fchrten Fris\u00f6re.<br \/>\nDass unser Umsatz schwankt, ist ebenso inhaltsleere Ablenkung, denn das trifft selbstverst\u00e4ndlich auch auf den Handel in all seinen Formen und so gut wie jede andere Dienstleistung zu. Dass sich bei der Bezahlung im Taxigewerbe unbedingt was \u00e4ndern muss, ist seit Jahren klar, schlie\u00dflich fahr ich im Januar gerne mal mit einem errechneten Stundenlohn von 4 \u20ac nach Hause. Unbegreiflich, dass ausgerechnet die Taxifahrer bei einem Mindestlohn ausgeklammert werden k\u00f6nnten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was blo\u00df ist an der Vorstellung, wir k\u00f6nnten fair entlohnt werden, so absurd? Geht da tats\u00e4chlich gleich das Abendland unter?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die folgenden Betrachtungen beziehen sich haupts\u00e4chlich auf die Berliner Verh\u00e4ltnisse, gelten teilweise aber auch anderswo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. ALLGEMEINES<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.1. Wenn der Mindestlohn keine Folgen h\u00e4tte, w\u00fcrde er ja nix bringen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man muss nat\u00fcrlich der Tatsache ins Auge sehen, dass der in Berlin erwirtschaftete Umsatz sicher nicht reichen wird, wie bisher 10.000, dann aber besser bezahlte Taxifahrer zu besch\u00e4ftigen. V\u00f6llig erfolglose Fahrer werden vermutlich ein K\u00fcndigungsschreiben kriegen, andere vielleicht die Auflage, zu unlukrativen Zeiten nicht mehr rauszufahren. Die Frage ist am Ende doch aber, ob es wirklich besser ist, ca. 10.000 Jobs mit \u00fcberwiegend beschissenem Einkommen zu tolerieren, als 7.000 zu gesellschaftlich als akzeptabel eingeordneten Bedingungen zu schaffen. Auch nicht vergessen sollte man hier die Tatsache, dass der Mindestlohn fl\u00e4chendeckend sein soll. Das k\u00f6nnte uns einerseits mehr Kunden bringen, zum anderen vielleicht auch Fahrer in andere Branchen locken.<br \/>\nIch m\u00f6chte die Problematik von Entlassungen nicht leichtfertig beiseite wischen. Auch mein Job w\u00e4re damit in Gefahr und auch unabh\u00e4ngig davon mag ich meine Chefs sehr und f\u00fcr Unternehmer ist es noch viel schwerer abzusehen, ob sie zu denen geh\u00f6ren, die am Ende \u00fcbrig bleiben. Die sozialen Folgen lie\u00dfen sich im \u00dcbrigen schm\u00e4lern, wenn bereits jetzt keine neuen Konzessionen vergeben w\u00fcrden und keine neuen Fahrer eingestellt. Wie hart der Umschwung die Branche treffen w\u00fcrde, h\u00e4ngt auch stark davon ab, was im Vorfeld geschieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.2. Wir w\u00fcrden kein Schlaraffenland verlieren.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sehr wir das bestehende Modell liebgewonnen oder uns sch\u00f6ngeredet haben: Es hat dazu gef\u00fchrt, dass sich die Taxifahrer gegenseitig im Kampf um die letzten paar Euro stundenlang die R\u00e4der platt stehen. Obwohl sicher auch Privilegien wegfallen werden (siehe 2.2), werden wir Freizeit gewinnen dadurch, dass k\u00fcnftig auch unseren Chefs wichtig wird, in welcher Zeit wir den Umsatz erwirtschaften. Belohnung von Flei\u00df in allen Ehren, aber wie sinnvoll ist es, dass heute noch der Taxifahrer als besser gilt, der 150 \u20ac in 12 Stunden einf\u00e4hrt, als der, der 120 \u20ac in 6 Stunden schafft?<br \/>\nBislang ist die Zahl der Taxen in Berlin fast kontinuierlich gestiegen \u2013 mit besonderen Spr\u00fcngen nach Tariferh\u00f6hungen. Der ach so hoch gesch\u00e4tzte freie Markt hat im Taxigewerbe genau eines bewirkt: Dass etliche Unternehmer immer mehr Fahrer und Fahrzeuge auf die Stra\u00dfe gelassen haben, um ein gr\u00f6\u00dferes St\u00fcck vom Kuchen zu bekommen. Ungeachtet der negativen Entwicklungen f\u00fcr den einzelnen Fahrer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.3. Unfreiwillige Unsicherheit als Angestellter? Wieso eigentlich?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die in Berlin \u00fcbliche ausschlie\u00dflich umsatzbasierte Bezahlung haben die Angestellten bislang einen gro\u00dfen Teil des <a title=\"Wikipedia \u2013 Unternehmerrisiko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unternehmerrisiko\" target=\"_blank\">Unternehmerrisikos<\/a> mitgetragen. Ohne Grenze nach unten. Eine eigentliche Selbstverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr Angestellte ist zumindest die Sicherheit eines gewissen Grundeinkommens. Eines bezifferbaren! Dass wir im Gegenzug auch an Gewinnen beteiligt werden, ist eine Sache, die man durchaus davon trennen muss, da das Risiko eines Verlustes (in unserem Fall Arbeitszeit, die wir &#8222;f\u00fcr umme&#8220; raushauen) eigentlich ganz eindeutig Unternehmersache ist. Eine R\u00fcckkehr der Verantwortung selbiger f\u00fcr ihre Arbeitnehmer w\u00fcrde hoffentlich mehr als heute den vern\u00fcnftigen Arbeitgebern zugute kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.4. Das klappt doch gar nicht, weil so viele Fahrer sowieso selbst\u00e4ndig sind!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das w\u00fcrde ich nicht zwingend sagen. Obwohl es die Sache nat\u00fcrlich verkompliziert. Nat\u00fcrlich kann man Selbst\u00e4ndigen keinen Lohn vorschreiben. Auf der anderen Seite haben die Selbst\u00e4ndigen auch kaum etwas von ihrem eigenen Unternehmen, wenn sie schlechter verdienen als Angestellte. \u00dcber kurz oder lang und ungeachtet einzelner Ausnahmen werden sich auch die Verdienste der Selbst\u00e4ndigen auf einem Niveau einpendeln, das dem Einkommen angestellter Mindestlohnempf\u00e4nger \u00e4hnelt. W\u00e4hrend der ein oder andere anfangs sicher noch zu unlukrativen Zeiten rausf\u00e4hrt, wird langfristig kaum die Mehrheit freiwillig weniger Geld einfahren, als sie in einem Unternehmen als Angestellte garantiert bekommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.5. Und in den Unternehmen? Jeder 8,50 \u20ac und fertig? Wozu dann Umsatz einfahren?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaube ich nicht. Die Unternehmer h\u00e4tten nach Einf\u00fchrung eines Mindestlohnes ein gesteigertes Interesse daran, dass ihre Fahrer guten Umsatz machen. Viele denken da jetzt vorschnell an immensen innerbetrieblichen Druck. Dabei k\u00f6nnte der Anreiz derselbe bleiben. Der Mindestlohn muss nicht das Aus f\u00fcr umsatzbasierte Bezahlung bedeuten, er ist erst mal nur eine Untergrenze. Wenn sich alles eingespielt hat, ist durchaus Platz f\u00fcr Bonuszahlungen \u2013 die ja auch in anderen Branchen durchaus \u00fcblich sind. Nur werden sie sich dann wohl am Umsatz pro Stunde messen. Die bef\u00fcrchtete Horde fauler Taxifahrer wird sich vermutlich in Grenzen halten, da die Unternehmen (im Gegensatz zu heute!) ein Interesse haben werden, nur gute Fahrer zu behalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. DIE PRAXIS<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>2.1. Die Ausgestaltung macht&#8217;s!<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entscheidend wird am Ende sein, wie genau die Regelungen zum Mindestlohn an sich sind und wie das Gewerbe sie allgemein umsetzen wird. Dazu die folgenden Anmerkungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1.1. LABO, Zoll, etc. Sprich: Schwarzarbeit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein ganz entscheidender Punkt gleich zu Beginn der Einf\u00fchrung wird die Schwarzarbeit sein. Die vielen nicht legal arbeitenden Betriebe sind bislang zu einem Teil f\u00fcr die Misere der Branche verantwortlich und es ist die Frage, inwieweit sich da neue Schlupfl\u00f6cher ergeben w\u00fcrden, bzw. ob z.B. die Aufmerksamkeit aufgrund von Verst\u00f6\u00dfen gegen die Zahlung des Mindestlohns mal wieder das Taxigewerbe in den Fokus r\u00fccken w\u00fcrde und dann durch Kontrollen das ein oder andere schwarze Schaf auffliegt. Denn auch das k\u00f6nnte Teil der Reduktion der Arbeitspl\u00e4tze sein. Viel zu erwarten ist da nach der Tiefschlafphase in den letzten Jahren zwar nicht, aber man sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Interessant w\u00e4re aber zum Beispiel auch, ob das 2017 (wahrscheinlich gleichzeitig mit dem Mindestlohn) einzuf\u00fchrende Fiskaltaxameter auch die Arbeitszeiten loggt. Sollte das der Fall sein, w\u00e4re das vermutlich schon die halbe Miete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1.2. Tricksen die Unternehmer?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da zun\u00e4chst ein Verdr\u00e4ngungswettbewerb zu erwarten ist, steht zu bef\u00fcrchten, dass die Unternehmer z.B. die Arbeitszeiten sch\u00f6nrechnen. Gerade das Taxifahren mit den vielen auftragsfreien Zeiten bietet ja z.B. lustige Optionen wie das Anrechnen von Standzeiten als Pause. \u00dcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit brauchen wir nicht zu streiten, denn das ist nie und nimmer eine Pause. An einem Stand darf man nur stehen, wenn man sich bereith\u00e4lt, aber ich bef\u00fcrchte derartiges. Und da die M\u00fchlen der Justiz langsam mahlen, k\u00f6nnten sich so unseri\u00f6se Arbeitgeber eventuell in der hei\u00dfen Phase einen Zeitvorsprung verschaffen. Das ist zwar hochspekulativ, k\u00f6nnte aber auf den Ausgang gravierende Auswirkungen haben.<br \/>\nWill hei\u00dfen: Nat\u00fcrlich ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass nicht nur auf dem Papier alles schnieke aussieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1.3. Und die Taxitarife steigen dann um 250%, was?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sicher nicht. Eigentlich w\u00e4re eine Steigerung sogar ziemlicher Unsinn. Bei guter Auslastung sind im Taxi bei den bisherigen Tarifen auch in Berlin gut 12 bis vielleicht 16 \u20ac Stundenlohn m\u00f6glich. Und durch eine Tariferh\u00f6hung alleine ist die Kluft zwischen dem jetztigen und dem f\u00fcr einen Mindestlohn von beispielsweise 8,50 \u20ac erforderlichen Umsatz sowieso nicht zu erreichen. Es m\u00fcsste so viel draufgeschlagen werden, dass auf der anderen Seite eine Menge Kundschaft wegf\u00e4llt. In der Tat wird aber immer gesagt, dass Mindestl\u00f6hne im Taxigewerbe nicht sinnvoll w\u00e4ren, da wir die Preise nicht selbst bestimmen k\u00f6nnten. Das ist allenfalls teilweise wahr. In den letzten Jahren ist der Berliner Senat vor allem dadurch aufgefallen, dass er Tarifforderungen des Taxigewerbes meist wohlwollend aufgenommen hat. Wenn sich daran nichts \u00e4ndert, ist zu erwarten, dass nach dem Gesundschrumpfen der Branche \u00fcber die Tarife recht schnell eine M\u00f6glichkeit besteht, kleinere Defizite zu beheben. Mehr nicht, aber mehr war auch bisher nicht drin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2. Weniger Freiheit? Ja, puh \u2026<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wegfall der ein oder anderen Freiheit f\u00fcr uns Fahrer ist das, was ich selbst mit am meisten f\u00fcrchte. Meist werden da Dinge genannt, wie dass wir w\u00e4hrend der Arbeit ja dieses oder jenes noch privat machen k\u00f6nnten. Aber mal im Ernst: Das wird doch nur eine Umstellung sein! Ich wette, ich kann das nach Einf\u00fchrung eines Mindestlohnes (einen netten Chef vorausgesetzt nat\u00fcrlich) immer noch. Tats\u00e4chlich wird der Unterschied halt sein, dass ich diesen Einkauf k\u00fcnftig eben als Pause deklarieren m\u00fcsste \u2013 was, wenn wir ehrlich sind, eigentlich nur eine Formalie ist. Schlie\u00dflich habe ich mich bislang auch damit abgefunden, in dieser Zeit kein Geld zu verdienen.<br \/>\nUnd was sonst? Es wird sie sicher geben, die Unternehmer, die den Fahrern bestimmte Halten befehlen o.\u00e4. Aber mal im Ernst: Es gibt heute Unternehmen, die ihren Fahrern 12 Stunden Arbeitszeit vorschreiben. F\u00fcr solche Leute arbeitet man gef\u00e4lligst nicht mehr, anstatt sich \u00fcber den Mindestlohn zu beschweren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>FAZIT:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich gibt es hier und da Unw\u00e4gbarkeiten. Es werden Jobs verloren gehen und es ist leider nicht hundertprozentig sicher, dass am Ende auch wirklich die besten Arbeitgeber und die besten Angestellten von einem Mindestlohn im Berliner Taxigewerbe profitieren. Was aber sicher ist: Dass mehrere tausend Angestellte bessergestellt sind als zuvor. Und bessergestellt bedeutet, dass sie dann endlich Jobs haben werden, die bei der Bezahlung wenigstens die Mindest-Anforderung (nicht weniger sagt ein fl\u00e4chendeckender Mindestlohn aus!) an eine gerechte Entlohnung erf\u00fcllen. Ich verstehe die Sorgen und \u00c4ngste der Unternehmer, bin aber doch sicher, dass sich das sehr schnell einpendeln wird. Es ist weiterhin keine sch\u00f6ne Vorstellung, dass der ein oder andere Kollege seine Arbeit verlieren wird. Auf der anderen Seite wird Taxifahren dann vielleicht endlich wieder ein Job sein, bei dem auf der anderen Seite auch kein Fahrer mehr gezwungen ist, trotz Arbeit nebenher beim Amt als Aufstocker betteln zu gehen. Und es bleibt sogar die leise Hoffnung, dass das insgesamt die Qualit\u00e4t auch des Gewerbes \u2013 nicht nur der Arbeitspl\u00e4tze \u2013 erh\u00f6ht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eingedenk der oben genannten Aspekte bleibt die Frage an Frau Hasselfeldt und ihre Fangemeinde, weswegen also ausgerechnet wir Taxifahrer eine einsame Ausnahme bilden und weiterhin weniger verdienen sollten als das gesellschaftlich anerkannte Minimum. Was soll unseren Job denn jetzt noch so besonders machen, dass wir uns mit Ehrenamtlichen messen sollen, die freiwillig Aufgaben \u00fcbernehmen, mit deren Entlohnung sie nicht leben oder gar eine Familie ern\u00e4hren m\u00fcssen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/45bcb56d28794a1199fd8de31355e11c\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da hat sich die Tage also die werte Frau Hasselfeldt aus der CSU zu Wort gemeldet und Taxifahrer mit dem seltsamen Argument, sie bek\u00e4men keine Stundenl\u00f6hne, auf eine Stufe mit Ehrenamtlichen gestellt. Um damit zu suggerieren, ein Mindestlohn im Taxigewerbe w\u00fcrde nicht funktionieren. Das ist nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn. 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