{"id":12685,"date":"2012-12-27T08:07:09","date_gmt":"2012-12-27T06:07:09","guid":{"rendered":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/?p=12685"},"modified":"2012-12-27T03:05:17","modified_gmt":"2012-12-27T01:05:17","slug":"wieder-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gestern-nacht-im-taxi.de\/wordpress\/2012\/12\/27\/wieder-zuruck\/","title":{"rendered":"Wieder zur\u00fcck!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">So, herzlich willkommen zum Ende der kurzen Winterpause! Es war zwar ziemlich hart, ganze drei Tage nicht zu bloggen, aber es war eine gute Idee. Zwischen Wohnungsentschmandung und Weihnachtskochen blieb nicht sonderlich viel Zeit. Und selbst wenn die Zeit dann mal gereicht hat, ein paar Minuten an den Rechner zu gehen, ein paar Minuten zu lesen, so war es f\u00fcr mich einfach wundersch\u00f6n, seit langem einmal wieder nicht das Gef\u00fchl zu haben, ich m\u00fcsse da noch schnell was bloggen. Und mal ganz ehrlich: das pl\u00f6tzliche Auftauchen von Familie ist wahrscheinlich der weltbeste aller Gr\u00fcnde, mal spontan nicht nur im Erst-, sondern auch im Zweitjob eine Pause einzulegen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte vorweg auch schon einmal danke sagen f\u00fcr die ganzen netten Weihnachtsw\u00fcnsche, Likes und die auch dieses Mal nicht ausgebliebenen Geschenke von euch. So ist Weihnachten immer noch einmal eine Spur sch\u00f6ner und es hat mich ebenso erfreut, dass der ein oder die andere meinen wirklich ernst gemeinten Links der letzten Tage gefolgt ist. Ich mache das ja nicht ohne Grund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So, jetzt haben wir aber dieses ganze Christmas-Ged\u00f6ns abgehakt und steigen mal wieder ein ins Blogleben. Das tue ich vorerst mit einer kleinen Kurzanekdote ohne besondere weihnachtliche Moral:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzten Tage vor Weihnachten zogen gerade so ins Land und ich stand wieder einmal an meinem Lieblingsbahnhof. Wie immer nicht alleine, wie immer aber auch einer der wenigen, die sich f\u00fcr ein paar Euro fuffzig auch mal aus ihrem Auto rausbewegen. Der Kollege hinter mir war einer der Sorte, dem es zu viel war, nachzufragen in welches A&amp;O-Hostel die Kundschaft wollte &#8211; wahrscheinlich weil er sich vor der Antwort f\u00fcrchtete. Nat\u00fcrlich mussten sie in die K\u00f6penicker Stra\u00dfe. F\u00fcn Euro glatt &#8211; ist auch nach 20 eigentlich ertr\u00e4glichen Minuten nicht gerade der Stich, den man sich erhofft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber mal abgesehen davon, dass ich bei kurzen Touren ohnehin kein N\u00f6rgler bin, war der Beweggrund der beiden vorsprechenden Damen, f\u00fcr diese kurze Strecke ein Taxi zu nehmen, auch recht offensichtlich: eine von ihnen sa\u00df im Rollstuhl und man braucht keinen Hochschulabschluss um sich auszumalen, dass das die Wegstrecke zumindest gef\u00fchlt schnell verl\u00e4ngert. Und die Tour gestaltete sich auch allenfalls mittelaufw\u00e4ndig. Nach f\u00fcnf Jahren Behindertenfahrdienst hab ich keine gro\u00dfen Sorgen mehr, die Abmessungen von Rollis einzusch\u00e4tzen, die eingeschr\u00e4nkte junge Dame kam ohnehin selbst\u00e4ndig ins Auto, es war wieder ein typisches Beispiel daf\u00fcr, wie wenig Panik man sich eigentlich machen muss.<br \/>\nWie gesagt: ich hab 5 Jahre damit verbracht, t\u00e4glich zigfach Rollis festzugurten, Leute umherzutragen, umzusetzen und Hilfestellungen zu geben. Da verweichlicht man nach 4 Jahren Taxi durchaus ein bisschen, aber als ich den Faltrollstuhl mit einem recht ge\u00fcbt aussehenden Handgriff in den Kofferraum bugsiert hatte, stellte ich abermals fest, dass das eigentlich die Touren waren, auf die ich mich damals immer gefreut hatte, weil sie so stressfrei waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz so easy war es leider nicht wirklich. Meine Beifahrerin erwies sich als so ironieresistent, dass sie nicht einmal bemerkte, dass ich gar keine ironischen Spr\u00fcche brachte. Ihre schlechte Laune wollte ich ihr gerne nachsehen, aber die zackige Ansage, dass ich gef\u00e4lligst zum Nebeneingang fahren sollte (nat\u00fcrlich nachdem wir daran vorbeigefahren sind) fand ich dann doch, gelinde gesagt, unsportlich. Ich hab die Uhr dann trotz Wendevorgang gleich ausgemacht, ein paar aufmunternde Worte bez\u00fcglich des laut rufenden Bettes gemacht, um eine Minute sp\u00e4ter f\u00fcnf Euro wortlos in die Hand gedr\u00fcckt zu bekommen, nur noch gefolgt von der Aufforderung, ja das Kissen nicht im Kofferraum zu vergessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nee, angenehm geht anders. Aber im Vergleich zu meinem Job damals hab ich inzwischen ja ein paar Touren mehr pro Tag, so dass ich eine etwas nervige Tour viel schneller vergessen kann. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4c4d54e0ea1843d48bb137047c7441d2\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, herzlich willkommen zum Ende der kurzen Winterpause! Es war zwar ziemlich hart, ganze drei Tage nicht zu bloggen, aber es war eine gute Idee. Zwischen Wohnungsentschmandung und Weihnachtskochen blieb nicht sonderlich viel Zeit. 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